10. Juni 2015

Archetypen: Konzept D – Stil

Es ist wichtig, dass man Essence und Linie nicht mit Stil verwechselt.
Stile werden je nach Essence und Linie anders umgesetzt.

Wenn ich als nächstes zu den konkreten Archetypen übergehe und du bestimmt fleißig pinterest anwerfen wirst, bedenke dass die Beispiele im Netz nur dem Klischeestil entsprechen. Das demotiviert anfangs vielleicht. Aber -

Es ist fast jeder Stil mit fast jedem Archetypen möglich!

Man muss manchmal nur ein bisschen tricksen und um die Ecke denken. Manchmal auch eine andere Abzweigung nehmen. Meist aber in größeren Kategorien denken und sich unter Umständen von zu konkreten Wunsch-Einzelteilen losreißen. Oft müssen nur Kleinigkeiten (Stoff, Farbe, Musterform etc.) verändert werden, um es perfekt für den eigenen Körper zu machen. Ich helf da auch echt gern mit dem Brainstorming!

Ich hab für meine Bilderbeispiele Steampunk gewählt. Mit mehr Zeit hätt ich sicher bessere Bilder gefunden, aber ich finde, sie geben eine recht große Bandbreite an Möglichkeiten der Umsetzung innerhalb eines Stils wieder.

Quellen: eins zwei drei vier fünf sechs sieben acht neun
Kannst du schon ein bisschen die unterschiedlichen Linien und Essences erkennen? Hier ist alles mögliche vertreten, von rund bis eckig, von yin nach yang und verschiedene Essences. Und trotzdem ist jedes Outfit eindeutig Steampunk.
Leider gibt es aber auch gewisse Grenzen. Auch wenn man Stile wie Steampunk, French Chic, Ethno oder Minimalismus natürlich meist auf jeden Archetyp ummünzen kann, es kann sein, dass deine Wunschausprägung nicht dabei ist. Ich hab, noch im geheimen Bereich, auf pinterest versucht, alle Archetypen in einem möglichst minimalistischen Stil darzustellen, aber je mehr ich auf die Yin-Seite gekommen bin, desto schwieriger wurde es. Yinny Sachen sind einfach sehr kleinteilig und schnörkselig. Vor allem Romantic schlicht und eher schnörkellos darzustellen wirkt so seltsam. Mal schauen, ob ich das doch noch veröffentliche... Ich bin ja selbst ein Romantic (jaaa, ich weiß ich greife vor, aber ihr habts eh schon alle auf pinterest und TIB geschaut) und auch wenn ich mich als Minimalistin verstehe, mein Stil ist es nicht. Der ist schnörkselig und mit recht vielen Details eigentlich. Ich regel das eher über Kleidungsstückzahlen. Auch Gamine braucht eine höhere Detaildichte. Man muss da eher innerhalb seines Typs denken. "Minimalistisch, für einen Romantic." etc.

Du kannst natürlich trotzdem alles anziehen, was du willst. Aber die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass du nach der Auseinandersetzung mit Archetypen sowohl Kleidung, als auch dich selbst, mit anderen Augen siehst.

Aber es kann natürlich trotzdem sein, dass der Weg über die Archetypen nicht deiner ist. Ich finde sie zwar genial, aber das musst du nicht auch so sehen. Viele Wege führen zum guten eigenen Stil, und die Meinungen dazu, was guten Stil ausmacht, sind ja durchaus mannigfalt. Pick dir raus, was dich inspiriert und was dir hilft. Ignorier den Rest.

Ich komme endlich zum Punkt: Linien, Essence und Stil sind drei verschiedene Konzepte, die gerne verwechselt werden. 
Linien sind die Basis. Was fällt einem als erstes ins Auge? Meine Körpergröße, mein Knochenbau oder meine Kurven? Wie ist die Form von Schultern, Becken, Kiefer? Bin ich (egal was ich tu) eher weich oder muskulös? Wie sind die Linien in den Kleidungsstücken – Grad der Tailierung, Schnitte, Musterformen etc.? Linien sind sehr konkret. Zu einem gewissen Grad (ab)messbar.
Essence (oder Vibe) ist die Filmrolle, sie ist abstrakter und nicht immer konkreten Körpereigenschaften wie Knochenbau oder Lippenform zuzuordnen. Zwei gleiche Linientypen können verschiedene Essences haben – Diva und Kriegerin zum Beispiel.
Stil ist eine Sammlung bestimmter Elemente wie Muster, Materialien, Schnitte und Farbwirkungen und globaler gefasst. Jeder Linientyp und jede Essence setzt den selben Stil unterschiedlich um. Es ist sehr viel möglich, aber es gibt auch Grenzen.
Den Begriff Archetyp verwende ich als Überbegriff für Linientypen und Essences. Nicht für Stiltypen.

Linien, Essences und Stile hängen miteinander durchaus eng zusammen, können aber auch unabhängig voneinander angewendet werden. Je nachdem, was einem halt liegt oder weiterbringt.

Auch Vanessa von stylesyntax hat sich damit auseinandergesetzt.

Ein bisschen muss man leider im Netz aufpassen. Nicht alle verwenden Linientyp und Essence getrennt, es ist meist viel schwammiger als ich es dargestellt hab, auch wegen den Überschneidungen und Zusammenhängen. Vor allem Neulinge sehen Stile anfangs zu eng mit bestimmten Archetypen verknüpft bzw. umgekehrt, obwohl eigentlich sooo viel möglich ist. Pinterest ist da besonders anfällig, auch weil das verfügbare Bildmaterial viel zu eng fasst. Klar werde auch ich auf Pinterestboards verweisen, aber immer nur mit fettem fettem Disclaimer.
Das ist ziemlich verwirrend an der ganzen Sache, denn es existieren mehrere Systeme parallel (Stilberater haben meist ihr eigenes, das sich leicht von den anderen unterscheidet) und Begriffe werden mal so und mal so verwendet. Es ist nun mal keine richtige Wissenschaft. Ich hoffe aber, dass dir durch meine Blogreihe einiges soweit klar wird, dass du dich ohne zu großen Knoten im Hirn durch die Onlineressourcen lesen kannst. Da kommt natürlich außer den in den Postings verlinkten Sachen noch eine kommentierte Linkliste.
Es werden dir auch viele Archetypennamen im Netz unterkommen, die dann aber nur den Stil allein beschreiben. Gamine zum Beispiel existiert sowohl als Hardware-Archetyp (der als konkreten Stil nicht unbedingt Bubikrägen und gestreifte T-Shirts anziehen muss), als auch reiner Software-Stiltyp, der natürlich von einer Hardware-Gamine auch umgesetzt werden kann (evtl. aber leicht verändert werden muss). Diese Schwammigkeit ist einer der Gründe, warum Archetypen oft sehr klischeemäßig dargestellt werden.
Ja ich weiiiß, es ist verwirrend. Vielleicht bin ich auch keine soo gute Erklärfee. Aber ich bemüh mich. Und das Thema Klischees und Stile und Archetypen und wie das zusammenhängt usw. wird noch oft genug auftauchen und hoffentlich immer klarer.

Aber als nächstes gehts eh schon eeeendlich an die konkreten Archetypen und Systeme. Ich denk, da wirds dann gleich viel klarer. Mit diesem abstrakteren Konzeptblock vorher wollte ich vermeiden, dass du zu sehr in Klischee-Fallen tappst.

Kommentare:

  1. Der Post war jetzt irgendwie hilfreich und irgendwie nicht. Nach deiner Hilfe (und jetzt ist das Shoppen doch ausgefallen wegen der Kinder oder so *murr*) hab ich mich durch Piterest gewühlt, gesucht, wer einen ähnlichen Archetyp haben könnte und was da doof und gut aussieht.
    Was jetzt möglich ist, weiß ich aber immer noch nicht annähernd. Beruflich wirds einfach mit Hosenanzug und so, aber um den Freizeitstil mach ich mir noch ein bisschen Sorgen, vor allem da das ja nun überhaupt nicht irgendwo gezeigt wird und Stars auch eher unhilfreich sind (wenigstens hilfts bei Kleidideen, ich glaube langsam, dass das Spaß machen kann und mir auch stehen kann und nicht nur Pflichtprogramm weil Kompromiss mit dem Verlobten ist und ich einfach das geringste Übel suche).
    Wenn ich dann komme auf "kein Mix und Match, eine durchgehendes Farbschema", dann sitz ich eher wieder in der Ecke und schmolle mit "Ich will aber nicht!!! Ich will Natural oder Romantic sein *theatralisch jammer*" und ich glaub, das bleibt noch so, bis ich mein Eckchen gefunden habe. Das war bei dem Soft-Farbtyp genauso, bis ich rausgefunden habe, dass dunkle Farben nicht verboten sind sondern auch dazugehören.

    Linien erkennen kann ich leider noch so überhaupt nicht, das sollte ich vielleicht noch verstehen, bevor ich mich ins Shoppen stürze.
    ? - R - NC - ? - D
    ? - G - ? aber toll - ?

    Was ist das chin. Qipao-Kleid (Klassik?), ist das Morticia-Kleid (nicht die erste, die Huston) D?

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    1. Ähm ja, also mir ist klar, dass meine Vorgehensweise da jetzt noch nicht soooo erleuchtend ist, sondern dass erst das "Gesamtwerk" halbwegs verständlich sein wird. Mein Hintergedanke ist der: Es gibt viele Dinge, die man bei den Archetypen bedenken muss und die völlig untergehen, wenn man gleich auf pinterest herumschaut. Ich weiß ganz genau dass der erste Weg von euch immer pinterest sein wird und leider verhaut einem das völlig den Blick. Die Klischeedarstellungen lassen einen falsche Schlüsse ziehen und es sind auch viele Fehler drin. Viel zu viel Abendmode, viel zu wenig Alltagssachen, stilmäßig so langweilig eintönig. Ach vergiss Pinterest einfach!
      Was zählt sind die Empfehlungslisten/Recs (an alle: ich verilnk die alle noch!) und wenn man da sich gedanklich ein bissl spielt, hat man sooo viel Spielraum.
      DC wird sehr businessmäßig/aristokratisch dargestellt. Meine Freundin N ist DC, aber sie setzt das innerhalb ihrer Recs wie eine Superheldin in der Zombieapokalypse um. TR (mein Archetyp) wird sehr sexy und bling dargestellt, aber außer das Bling für die Abendmode steht in den Recs weder was von tiefen Ausschnitten, noch von Bling im Alltag.
      Es läuft eben auf Stil vs. Essence vs. Linie raus. Wird in den nächsten Postings hoffentlich immer klarer.

      Linien erkennen ist nicht schwer! Du siehst doch, ob ein Revers eckig oder rund geschnitten ist oder? Und ob ein Muster eckig (Blockstreifen, Geometrie) oder rund (Schnörksel und so) ist. Ein A-Linienrock ist gerade geschnitten, wie mit einem Lineal. Ein Tulpenrock folgt einer Kurve, ist also rund geschnitten. Wie würdest du denn ein Kleidungsstück in einem Comic zeichnen?
      Übersetz dir mal die zwei Empfehlungslisten auf Deutsch und hau sie dir aufs Smartphone oder druck sie aus. Vielleicht zuerst mal virtuelles Probe-“Shopping“ in Onlineshops? Und immer mit Liste vergleichen.
      Lass dir Zeit, gesteh dir Experimente zu, fotografier ganz viele Outfits (Probebestellung oder Umkleide, muss man ja nicht gleich kaufen das Zeug).

      Das Qipao-Kleid in lang halte ich in lang für D und in knielang/kurz für FG. Es ist eher zu streng geschnitten für Classics, denk ich. Das Morticia-Kleid ist D (laaaaange senkrechte Linien durch den säulenartigen Schnitt und die langen Ärmel).

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    2. Ich wollt übrigens mal SG sein, ich wollt mal Deep Autum sein. Das Zeug schaut aber leider an mir seltsam aus. Aber natürlch hab ich erstmal gejammert! :D Heute fühl ich mich viel zu wohl in True Winter und Theatrical Romantic, und kann die SG-Sachen und Deep Autumn Sachen eben an anderen genießen.
      Minimalismus ist doch auch so. Man nimmt das Optimum, das für einen Wichtigste und verzichtet auf den Rest. Man muss nicht alles besitzen, um es zu nutzen. So ist es bei mir auch beim Gwand. Ich genieße all die anderen tollen Archetypen und Farbtypen jetzt eben an anderen, ich muss sie nicht „besitzen“. Zufriedenheit mit dem, was man hat und was man ist.

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    3. Minimalismus funktioniert erst in den Bereichen, mit denen man sich beschäftigt hat, vorher hat man viel und nichts passt. Schminke (1 Rocker-Packung voll), Haarpflege (1 Stück Seife und ein bisschen Öl tuts) und -schmuck (insgesamt 20 Stücke peile ich an) Unterwäsche (okay, da wollte ich mehr, bis zum genug-Gefühl) funktionieren schon so, aber Klamotten sind noch weit weg.
      Ich freue mich darauf, wenn ich meinen Freund so weit habe, dass ich ihn in die ganzen tollen Winterfarben stecken kann, Archetyp kümmer ich mich drum, wenn ich das bei mir verstanden habe^^
      (An der Stelle winke ich mal nach unten, mit der Pastellwüste habe ich auch gehadert und hab mich deshalb lange "geweigert" was in Sommerrichtung zu sein ;) )

      Wenn frau von TiB kommt, hilft Pinterest ungemein, weil da viel weniger extreme Beispiele für die Typen gepinnt sind und ich so eher das Gefühl habe, irgendwas sein zu können. Sonst hilfreich sind eher die Do und Don't Übersichten, da ich tatsächlich absolut kein Auge für Linien habe und mich noch nicht lange genug durchgequält, um es zu können. Sobald ich verstanden hab, wie das geht, muss ich mal gucken, dass ich mir diese Übersichten in eine Übersicht pinne. An Röcken gab es zB für mich bisher nur A und Bleistift, auf zalando hab ich versucht nach Linien zu gucken und nach 30 Minuten frustriert aufgegeben.
      (Warum ich Qipao denn D, ich hätte da die Linien als gerundet bezeichnet?!)
      Ich muss wohl mal in Ruhe allein (!) "einkaufen", denn ich hab die Wahl zwischen Begleitung, die mich in feminines Romantik-Zeug stopft, eine andere, die mich in weite Sachen steckt, um zu kaschieren, dass ich so mager bin, eine die sagt, ich soll halt nehmen, was passt, ich bin zu anspruchsvoll. Und dann Fotos machen und hinterher gucken.

      Ich kann mir übrigens so gar nichts unter Apokalypsen-Stil vorstellen, ich würde die Charaktere höchstens darüber definieren, dass sie dreckig sind^^"
      Durch mein mangelndes Stil-Gefühl ist mein Weg auch erstmal eine starre Regel zu befolgen, die zu verstehen und mich davon vorzutasten, wenn ich etwa weiß, was geht. Du gehst genau den umgekehrten Weg, das ist für mich unheimlich schwierig, weil es gefühlt genau falsch rum kommt ;) Ich werde also wenn du fertig bist wahrscheinlich das ganze nochmal umgekehrt lesen und dann hoffentlich mehr begreifen.

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    4. Ach und D oder DC scheints echt zu sein., vorhin zum ersten mal einen Halfup gemacht, der mir gefällt, indem ich alles, was ins gesicht bamselt nach hinten weggesammelt hab. Und schwupps, schon ist dieses "kleines Mädchen gewollt aber nicht gekonnt" weg und es sieht gut aus. Hurra!

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    5. Juhu! :)
      Ja, bei dem chinesischen Kleid bin ich mir jetzt auch nicht so sicher. Es kann auch SD sein. Ich hab mich mit D und SD noch zu wenig beschäftigt, aber du wirst es sicher bald selber heraußen haben :)
      Zum Apokalypsenstil hab ich hier immer mal wieder für meine Freundin Inspiration gepinnt: https://www.pinterest.com/materialfehler/n%C3%B6mi/ Vorsicht - das allermeiste ist alles andere als DC. Es ist einfach schwierig, auf Pinterest genau da zu finden was man sucht. Die meisten Sachen könnte sie niemals tatsächlich tragen, sie sind gepinnt, weil es so ein Warrior-Feeling hat, das ich bei ihr auch bekomm. Sie schaut einfach so tough aus. Aber die Umsetzung ist bei ihr seeeehr minimalistisch. Sogar die kleinen zerstörten Löcher in einem Top von ihr sind understated. Weil das Board aber auch sonst als Kommunikationsmittel missbraucht wird, sind auch viele Rezepte dabei haha. Aber ich bin mir sicher, du findest die Sachen, die Zombieapokalypse sind. Viele davon sind D und FN.

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  2. Liebe Haferbrei,

    ich finde deine Serie sehr interessant.
    Die Beispielbilder oben finde ich wirklich hilfreich um zu verdeutlichen, dass Stil != Essence, mir war vorher gar nicht so deutlich bewusst.

    Die Essences haben es mir persönlich sehr angetan und ich freue mich auf deine Darstellung dazu - nach Recherche auf TiB schwanke ich zwischen Classic, Romantic und Natural. Alle passen ein bisschen, aber keine Kategorie so richtig.
    Dazu kommt, dass mir Ethereal gefällt, ich aber gar nicht einschätzen kann, ob das passen würde, weil Elfenköniginnenkleidchen in meinen Alltag so gar nicht passen ;)
    (Ich melde mich nochmal, wenn deine Fortsetzungen soweit sind.)

    Was mich aktuell interessiert ist, wie sich die Muskulatur auf den Typ auswirkt - wäre eine Romantic-Leistungssportlerin weicher als eine Natural mit gleichem Trainingszustand?
    Oder ist entscheidend, wie muskulös man "von Natur aus" also ohne gezieltes Muskelaufbautraining ist?


    Mir gefällt die Serie unheimlich gut und ich freue mich auf die weiteren Teile. Insbesondere mag ich deine lockere Einstellung :) Ich hatte selbst lange damit gehadert, dass ich wohl ein True Summer bin (ich brauche kalte Farben, aber schwarz sieht nicht so gut an mir aus), weil ich immer dachte, dass ich dann zur "Pastellwüste" werden müsste. Inzwischen sehe ich das auch eher locker und bediene ich mich einfach aus den dunkleren True Summer Tönen, bzw. den nicht ganz so grellen True Winter Tönen.

    Viele Grüße,
    Katja

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    1. Prinzipiell gehts darum, wie muskulös man von Natur aus wirkt. Vor allem Naturals wirken von Natur aus recht sportlich, selbst wenn sie gar keinen Sport treiben.
      Bei Leuten, die Sport oder sogar Krafttraining betreiben, sieht man den Unterschied, dass yinny Typen über den Muskelbergen immer noch weiches Fleisch haben. Das sind die, die jammern, dass sie eh schon so viel trainieren und sich für ihr Ziel richtig ernähren und trotzdem sieht man die Muckis nicht gscheit. Abs are nicht unbedingt made in the kitchen.
      Ich kenne eine Romantic-ex-Leistungssportlerin, die jetzt Kraftsport und semiprofessionelles Bauchtanzen betreibt (ob sie hier mitliest?). Boah hat die Muckis! Aber trotzdem alles weich drüber. Sie jammert auch ein bissl, aber so ist das halt mit den Romantics und vielen yin-Mischtypen.
      Hier, siehst du? https://www.pinterest.com/pin/373024781612708333/ Muskeln sind da. Aber man sieht sie erst am 2. Blick. Oder 3.
      Ein yang-Typ wirkt dann gleich ganz anders: https://www.pinterest.com/pin/305752262178801922/
      Mich würds sogar gar nicht wundern, wenn Salma auf dem Bild mehr trainiert ist als Kim.

      True Summer Pastellwüste??? Die haben sooo geile Eisprinzessinnenfarben! Und solche geilen leuchtenden Edelsteinfarben, dass ich bei den dünkleren oft zweimal schauen muss, ist das jetzt meine Winterversion oder die Sommerversion?

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    2. Achja, ich bin übrigens ein Romantic, aber ich schau wirklich nicht aus wie die Beispiele von TiB ;) ich stell ab Mittwoch ein System vor, wo man sich viel besser einordnen kann als beim TiB/Kitchenersystem. Danach ergibt sicher auch das Kitchenersystem mehr Sinn. Ich hätt mich nämlich, wenn ich nur die Postings von TiB gesehen hätt, als reine Ingenue eingeschätzt, obwohl ich wohl eine Mischung aus Romantic, Ingenue und Dramatic bin.

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    3. Ich habe eine Freundin, die 3-4 mal die Woche Sport macht, muskelmäßig extrem trainiert ist und trotzdem weich aussieht und vom Arzt gesagt bekommt, sie soll "sich mal langsam an Sport gewöhnen". Weibliche Tarnmuskeln, sie müsste wahrscheinlich trainieren und sich auf etwas absolut ungesundes runterhungern, damit man die Muskeln sieht.
      Meine Schwester tut nichts und sieht total muskulös aus, ist aber gleichzeitig eher weich und weiblich. Ihr würde ich so einen typischen Bodybuilder-Körper abkaufen, kann aber nicht einschätzen, wie gut die Muskeln wirklich rauskommen.
      Ich baue wenn dann lange, dünne Muskeln auf, da aber kaum Fett vorhanden ist, in denen sich die verstecken können, sieht man die recht gut. Bodybuilder werde ich aber auch nie, aber meist wird meine Kraft unterschätzt, eigentlich eher positiv :)

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    4. Nochmal hallo Haferbrei,

      ich sehe bei den Beiden, was du meinst, danke :)
      So gesehen habe ich durchaus einiges an Natural drin, aber immer noch mehr Kurven als die paar Naturals, die ich eben gefunden habe - im Vergleich zur "typischen Romantic" von TiB habe ich aber trotzdem "zu wenig auf den Rippen".
      Ich werde deinen Beitrag am Mittwoch abwarten, ich denke, dann wird mir das klarer. Es kann auch gut sein, dass ich ein Mischtyp bin - bei Yin und Yang habe ich auch ähnlich viele Eigenschaften aus beiden Kategorien.

      Ja, es stimmt, True Summer hat tolle Farben - ich bin nur leider erst auf Paletten wie diese hier gestoßen: https://www.pinterest.com/pin/452259987555544764/
      Die finde ich gerade in Gegenüberstellung zum True Winter schon fast traurig - gefühlt die Hälfte der Sommerpalette besteht in meinen Augen aus "Grautönen". Mir gefallen die gesättigteren Töne auf der rechten Seite der Sommerpalette deutlich besser, als die ungesättigten links. Das war es eigentlich, was ich mit "Pastellwüste" meinte, hupsi.
      Bei mir hat es eigentlich erst richtig "Klick" gemacht, als ich Kate Middleton gesehen habe - sie ist wohl auch ein True Summer, allerdings sieht man sie viel in relativ gesättigten Tönen. Außerdem kommt sie mir von Haut- und Haarfarbe her recht nah. Und irgendwann habe ich dann schönere Paletten gefunden ;)

      Liebe Grüße,
      Katja

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