Lange hab ich mich davor gedrückt und gehofft, es merkt keiner.
Aber, es ist wie es ist.
Ich hab dann doch noch die Lust aufs Bloggen verloren.
Es ist nicht nur die viele Zeit, die das Bloggen in Anspruch nimmt und die ich nicht mehr dafür aufbringen möchte, weil ich auf so viele andere Dinge Lust hab. Es ist auch, dass ich nicht nur aus gesundheitlichen Gründen keine Lust mehr hab, so viel vor Bildschirmen zu hocken.
Ich bin nicht ganz weg vom Fenster (ich twittere immer wieder mal unter @materialfehler, das ist so schön kurz), und dieser Blog bleibt als Archiv erhalten. Sollte jemanden von uns doch plötzlich die Bloggerlust wieder packen, werden wir das eh auf diversen Kanälen kundgeben :)
Schön wars!
materialfehler
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5. April 2016
4. November 2015
Was kommt nach dem Minimalismus?
Was passiert, wenn das Wohlfühlniveau im Besitz erreicht ist? Wenn man ziemlich gut darin geworden ist, giftigen Beziehungen, Gegenständen, Verpflichtungen und Gewohnheiten aus dem Weg zu gehen? Wenn der Fokus erfolgreich vom Konsum weggeschoben worden ist?
Dann kommt das, wofür du ausgemistet hast: Zeit und Platz - in Wohnung, Terminkalender, Kopf und Herz. Neue und alte Hobbies, Ideen, Gedanken, Perspektiven, Jobs, Gefühle, Aufgaben.
Dann geht das Leben weiter. Nur mit einem veränderten Fokus.
Minimalismus ist nicht das Ziel, sondern Mittel zum Zweck. Irgendwann ist er einfach kein so großes Thema mehr, auch wenn natürlich die Grundhaltung bleibt. Kann gut sein, dass ich daher irgendwann in den nächsten Wochen oder Monaten umziehe. Neuer Blogname, aber Materialfehlerthemen. Ja, mal schauen.
Was kommt für dich nach dem Minimalismus?
Dann kommt das, wofür du ausgemistet hast: Zeit und Platz - in Wohnung, Terminkalender, Kopf und Herz. Neue und alte Hobbies, Ideen, Gedanken, Perspektiven, Jobs, Gefühle, Aufgaben.
Dann geht das Leben weiter. Nur mit einem veränderten Fokus.
Minimalismus ist nicht das Ziel, sondern Mittel zum Zweck. Irgendwann ist er einfach kein so großes Thema mehr, auch wenn natürlich die Grundhaltung bleibt. Kann gut sein, dass ich daher irgendwann in den nächsten Wochen oder Monaten umziehe. Neuer Blogname, aber Materialfehlerthemen. Ja, mal schauen.
Was kommt für dich nach dem Minimalismus?
30. August 2015
Die Brauch es auf! Challenge (und das Kapital)
Jetzt, wo ich einerseits ziemlich ziemlich pleite bin (Monatsende, argl), andererseits ja meine Küche komplett renovieren und somit ausräumen muss, hab ich endlich auch die Motivation für die Brauch es auf! - Challenge, zu der Apfelmädchen und sadfsh in ihrem Blog aufgerufen haben.
Mein kleines Problem mit Vorräten hat sich zum Glück schon gelöst, aber es gibt trotzdem einiges zum Aufbrauchen, auch weil das Zeug ja nicht ewig hält und es teilweise schon sehr lange da rumsteht.
Aber eigentlich ist es gar nicht so schlecht bestellt um das Essenszeug für einen 1,5-Personenhaushalt. Es war sicherlich ein Vorteil, dass ich im Juli keinen Kopf zum Kochen gehabt hab und im August so selten daheim war.
Statt meiner Inventarsliste gibts jetzt lieber Überblicksfotos. Seht ihr, wie leer meine Vorratsgläser schon sind? :) Die waren früher mal alle bummvoll.
Hier bekommt ihr auch einen Einblick in meine Retro-Küche, hier der original 70er Boden/Wand-Belag. (Mehr dann bei den Vorher/Nachher-Fotos. Noch ist die Sache mit dem Kostenvoranschlag und der Kücheneinrichtungsplanung am Laufen. Ab Mitte/Ende Semptember kommen dann die 3-4 Dreck&Staub-Wochen. Es wird ja einiges aufgestemmt und rausgerissen. Fürcht mich eh schon ein bissl.)
Viele Sachen sind wohl nicht so schwer aufzubrauchen zu sein. Die Kichererbsen verschwinden nach und nach in Curries. Bei Buchweizenmehl wirds schon schwieriger. Ich mach zwar manchmal Galettes (das sind Crêpes aus Buchweizenmehl, sind deftig gefüllt, aber mir schmeckts auch süß mit Obst und Ahornsirup), aber da geht nicht wirklich viel von dem Zeug weiter. Vielleicht werd ich Brownies machen mit halb Buchweizenmehl, halb Dinkel-Vollkornmehl? (Sollte ich schnell machen, bevor ich 3 Wochen lang keine Küche hab...) Wofür verwendet ihr denn Buchweizenmehl?
Und auch ein Sorgenkind: Weizengraspulver. Ich verwends bis jetzt für grüne Smoothies für Faule, aber ich mags nicht nur dafür verwenden. Ich probier mal, obs in Porridge schmeckt. Wofür verwendest du es denn?
Ich bin echt gespannt, wie weit ich es schaffe, die Sachen aufzubrauchen. Wie kreativ ich werde, um so wenig wie möglich neu zu kaufen. Der Startschuss ist heute und ich werde alles dokumentieren, was ich bis zum Beginn der Renovierung neu kaufen musste und was ich alles aufgebraucht hab. Es wäre irgendwie schön, mit der neuen Küche dann auch die Bevorratung neu zu beginnen.
Ja und dann muss ich noch was gestehen, was mir sehr peinlich ist. Ich hab jetzt besser verstanden, warum Menschen in westlichen Ländern dazu tendieren, Essen wegzuwerfen. Weil ich im Juni und Juli echt viel Essen weggeworfen hab :( Ich war so gestresst mit dem Uniabschluss, dass ich keine Zeit/Nerven zum Kochen gehabt hab und viele Sachen einfach übersehen hab. In der extremen Hitze sind mir die Bananen auch sofort braun geworden. Normalerweise back ich dann damit Kuchen, aber so hab ich die Dinger teilweise büschelweise wegwerfen müssen. Ich versteh jetzt, dass gestresste Menschen, also Leute mit 40h-Job und Kindern zum Beispiel, einfach keinen Kopf für Aufbrauchen und Restlessen haben. Ich hab das auch nicht gehabt. Meine Kreativität war völlig von meiner Haupttätigkeit verbraucht, ich hab den Überblick über meine Vorräte verloren und alles, was nicht schnell zubereitet war, vergammelte.
Die Kombination aus wenig Geld und viel Stress hat bei mir auch dazu geführt, dass ich viele doppelt und dreifach plastikverpackte Sachen im Diskonter gekauft hab. Mit dem Rad zum Markt fahren war einfach nicht drin. Die vielen Plastikfolien und Bioplastikdoserln (vom Biobestellinder) im Mistkübel waren mir sogar ziemlich sehr wurscht. Meine Konzentration lag einfach woanders. Bei mir war das jetzt natürlich erstmal nur kurzzeitig. Aber für andere Leute ist das vielleicht dauerhaft. Ich denk da vor allem an Alleinerziehende. Man kommt nach einem 8-10 Stunden Tag erschöpft nach Hause, muss dann noch den Haushalt erledigen, Kochen, die Hausaufgaben von den Kindern kontrollieren, schauen was die nächsten Tage so ansteht, möchte vielleicht auch noch einen kleinen Funken Freizeit haben (aus Erschöpfung meist vorm Fernseher verbracht). Am Wochenende muss man sich um die Oma kümmern, mit den Kindern was unternehmen oder Mama/Papa-Taxi für sie spielen, ihnen beim Lernen helfen. Will sich vielleicht in der minimalen Zeit, die übrig bleibt, auch mal mit Freunden treffen. Kinder werden zu unpassendsten Zeiten krank oder bauen Mist (man darf unerwartet die Nacht im Krankenhaus verbringen). Der Chef macht Stress, das Projekt muss fertig werden, Überstunden. Wo bitte hat man da Geld, Zeit oder den Kopf, um sich Gedanken um Lebensmittelverschwendung zu machen, Müllvermeidung, DIY? Man kauft einmal die Woche Lebensmittel ein, das muss huschhusch gehen. Und natürlich wird bei so einem Einkaufsrhythmus mal was schlecht. Kind 1 bleibt spontan bei einem Freund zum Mittagessen, Kind 2 will plötzlich Lebensmittel X partout nicht mehr essen, man hat sich vertan oder im Stress zu viel gekauft. Im Tiefkühler vom Wocheneinkauf kein Platz, isst mans selbst wird man dick, also wegschmeißen.
Wer viel Stress hat im Leben, viele Unsicherheiten, sucht dann die Sicherheit auch in vielen Vorräten. Und da hat das Sicherheitsgefühl mehr Gewicht als das Risiko, ein paar Sachen wegwerfen zu müssen. Wer wenig Geld hat, hamstert bei Angeboten. Wer viele Vorräte hat, verliert den Überblick und kauft manches doppelt. Und auch so steigt das Risiko, dass was gammlig wird.
Lauter so Sachen.
Ich glaube, Nachhaltigkeit ist eine Sache von kulturellem und finanziellem und zeitlichem Kapital und das ist ja extrem ungleich verteilt. Wer kann sich Bio leisten? Wer hat das Wissen, wie man Ressourcen spart? Wer hat das Bewusstsein um die Endlichkeit der Ressourcen? Wer versteht tatsächlich, was das 2-Grad-Ziel bedeutet? (Für "Normalos" klingen 2 Grad ja nach nix, es wird in den Medien ja die Bedeutung oft nicht kommuniziert) Wer hat die Zeit, Marmelade selbst einzukochen?
Naja. Jedenfalls brauche ich heute gleich mal die Cashews auf. Wer errät, was das hier wird?
Was sind deine Gedanken dazu?
Mein kleines Problem mit Vorräten hat sich zum Glück schon gelöst, aber es gibt trotzdem einiges zum Aufbrauchen, auch weil das Zeug ja nicht ewig hält und es teilweise schon sehr lange da rumsteht.
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| Angestaubtes Glas mit halben Kichererbsen - das Maskottchen meines Aufbrauchens, quasi |
Aber eigentlich ist es gar nicht so schlecht bestellt um das Essenszeug für einen 1,5-Personenhaushalt. Es war sicherlich ein Vorteil, dass ich im Juli keinen Kopf zum Kochen gehabt hab und im August so selten daheim war.
Statt meiner Inventarsliste gibts jetzt lieber Überblicksfotos. Seht ihr, wie leer meine Vorratsgläser schon sind? :) Die waren früher mal alle bummvoll.
Hier bekommt ihr auch einen Einblick in meine Retro-Küche, hier der original 70er Boden/Wand-Belag. (Mehr dann bei den Vorher/Nachher-Fotos. Noch ist die Sache mit dem Kostenvoranschlag und der Kücheneinrichtungsplanung am Laufen. Ab Mitte/Ende Semptember kommen dann die 3-4 Dreck&Staub-Wochen. Es wird ja einiges aufgestemmt und rausgerissen. Fürcht mich eh schon ein bissl.)
Viele Sachen sind wohl nicht so schwer aufzubrauchen zu sein. Die Kichererbsen verschwinden nach und nach in Curries. Bei Buchweizenmehl wirds schon schwieriger. Ich mach zwar manchmal Galettes (das sind Crêpes aus Buchweizenmehl, sind deftig gefüllt, aber mir schmeckts auch süß mit Obst und Ahornsirup), aber da geht nicht wirklich viel von dem Zeug weiter. Vielleicht werd ich Brownies machen mit halb Buchweizenmehl, halb Dinkel-Vollkornmehl? (Sollte ich schnell machen, bevor ich 3 Wochen lang keine Küche hab...) Wofür verwendet ihr denn Buchweizenmehl?
Und auch ein Sorgenkind: Weizengraspulver. Ich verwends bis jetzt für grüne Smoothies für Faule, aber ich mags nicht nur dafür verwenden. Ich probier mal, obs in Porridge schmeckt. Wofür verwendest du es denn?
Ich bin echt gespannt, wie weit ich es schaffe, die Sachen aufzubrauchen. Wie kreativ ich werde, um so wenig wie möglich neu zu kaufen. Der Startschuss ist heute und ich werde alles dokumentieren, was ich bis zum Beginn der Renovierung neu kaufen musste und was ich alles aufgebraucht hab. Es wäre irgendwie schön, mit der neuen Küche dann auch die Bevorratung neu zu beginnen.
Ja und dann muss ich noch was gestehen, was mir sehr peinlich ist. Ich hab jetzt besser verstanden, warum Menschen in westlichen Ländern dazu tendieren, Essen wegzuwerfen. Weil ich im Juni und Juli echt viel Essen weggeworfen hab :( Ich war so gestresst mit dem Uniabschluss, dass ich keine Zeit/Nerven zum Kochen gehabt hab und viele Sachen einfach übersehen hab. In der extremen Hitze sind mir die Bananen auch sofort braun geworden. Normalerweise back ich dann damit Kuchen, aber so hab ich die Dinger teilweise büschelweise wegwerfen müssen. Ich versteh jetzt, dass gestresste Menschen, also Leute mit 40h-Job und Kindern zum Beispiel, einfach keinen Kopf für Aufbrauchen und Restlessen haben. Ich hab das auch nicht gehabt. Meine Kreativität war völlig von meiner Haupttätigkeit verbraucht, ich hab den Überblick über meine Vorräte verloren und alles, was nicht schnell zubereitet war, vergammelte.
Die Kombination aus wenig Geld und viel Stress hat bei mir auch dazu geführt, dass ich viele doppelt und dreifach plastikverpackte Sachen im Diskonter gekauft hab. Mit dem Rad zum Markt fahren war einfach nicht drin. Die vielen Plastikfolien und Bioplastikdoserln (vom Biobestellinder) im Mistkübel waren mir sogar ziemlich sehr wurscht. Meine Konzentration lag einfach woanders. Bei mir war das jetzt natürlich erstmal nur kurzzeitig. Aber für andere Leute ist das vielleicht dauerhaft. Ich denk da vor allem an Alleinerziehende. Man kommt nach einem 8-10 Stunden Tag erschöpft nach Hause, muss dann noch den Haushalt erledigen, Kochen, die Hausaufgaben von den Kindern kontrollieren, schauen was die nächsten Tage so ansteht, möchte vielleicht auch noch einen kleinen Funken Freizeit haben (aus Erschöpfung meist vorm Fernseher verbracht). Am Wochenende muss man sich um die Oma kümmern, mit den Kindern was unternehmen oder Mama/Papa-Taxi für sie spielen, ihnen beim Lernen helfen. Will sich vielleicht in der minimalen Zeit, die übrig bleibt, auch mal mit Freunden treffen. Kinder werden zu unpassendsten Zeiten krank oder bauen Mist (man darf unerwartet die Nacht im Krankenhaus verbringen). Der Chef macht Stress, das Projekt muss fertig werden, Überstunden. Wo bitte hat man da Geld, Zeit oder den Kopf, um sich Gedanken um Lebensmittelverschwendung zu machen, Müllvermeidung, DIY? Man kauft einmal die Woche Lebensmittel ein, das muss huschhusch gehen. Und natürlich wird bei so einem Einkaufsrhythmus mal was schlecht. Kind 1 bleibt spontan bei einem Freund zum Mittagessen, Kind 2 will plötzlich Lebensmittel X partout nicht mehr essen, man hat sich vertan oder im Stress zu viel gekauft. Im Tiefkühler vom Wocheneinkauf kein Platz, isst mans selbst wird man dick, also wegschmeißen.
Wer viel Stress hat im Leben, viele Unsicherheiten, sucht dann die Sicherheit auch in vielen Vorräten. Und da hat das Sicherheitsgefühl mehr Gewicht als das Risiko, ein paar Sachen wegwerfen zu müssen. Wer wenig Geld hat, hamstert bei Angeboten. Wer viele Vorräte hat, verliert den Überblick und kauft manches doppelt. Und auch so steigt das Risiko, dass was gammlig wird.
Lauter so Sachen.
Ich glaube, Nachhaltigkeit ist eine Sache von kulturellem und finanziellem und zeitlichem Kapital und das ist ja extrem ungleich verteilt. Wer kann sich Bio leisten? Wer hat das Wissen, wie man Ressourcen spart? Wer hat das Bewusstsein um die Endlichkeit der Ressourcen? Wer versteht tatsächlich, was das 2-Grad-Ziel bedeutet? (Für "Normalos" klingen 2 Grad ja nach nix, es wird in den Medien ja die Bedeutung oft nicht kommuniziert) Wer hat die Zeit, Marmelade selbst einzukochen?
Naja. Jedenfalls brauche ich heute gleich mal die Cashews auf. Wer errät, was das hier wird?
Was sind deine Gedanken dazu?
Tags:
Ausmisten,
Essen,
Gedanken,
Konsum,
Minimalismus,
Nachhaltigkeit
16. August 2015
Weil es glitzert.
Warum kann man manchmal Dinge, die man nicht verwendet, die keinen emotionalen Wert haben, die keinem Zweck dienen (auch nicht, dass sie einen Raum verschönern), nicht loslassen?
Beispiel: Meine (kleine) Nagellackparade.
Es ist komplett absurd. Ich schmink mich fast nie. Ich trag nie Nagellack. Ich hass den Geruch sowohl von Lack, als auch vom Entferner. Wenn der Lack mal oben ist, will ich ihn sofort wieder runtertun. Er fühlt sich nicht nur seltsam verklebt am Nagel an, er irritiert mich auch optisch und ich fühl mich irgendwie auch wenn der Lack schon trocken ist so, als dürfte ich jetzt alles nur ganz vorsichtig mit spitzen Fingern angreifen. So sehr mir Nagellack an manch anderen Händen gefällt, an mir wirkts so seltsam. Oder zumindest finde ich das - und das ist ja, was letztendlich zählt. Mir muss es gefallen. Und mir gefällts an mir selbst nicht.
Und trotzdem fällt es mir so schwer, diese schönen bunten und glitzernden Flascherln loszulassen. Was ich bitte schön schon losgelassen hab, sogar wenn andere mir schlechtes Gewissen einreden wollten. Und jetzt habe ich einige Monate mit diesen Lacken gekämpft und auch jetzt hängt mein Herz noch so dran, dass ich sie nur in liebevolle Hände abgeben will, anstatt einfach wie vieles andere im Stiegenhaus auszusetzen...
Ursprünglich hab ich ein paar von diesen Lacken gekauft, um mir bunte Stricknadelforken für meine Haare zu machen (will wer eine Anleitung?). Eigentlich waren sie also gar nicht für die Nägel gedacht, aber dann bin ich auf die Idee gekommen, dass Nagellack eine der wenigen Möglichkeiten ist, um an Farben zu kommen, die mir stehen. Bei Klamotten schauen die diversen Wintertypen (ich gurke ja irgendwo zwischen Deep Winter und True Winter herum) seit vielen Monaten schon durch die Finger, außer man will ausschließlich Schwarz anziehen.
Ich bin wirklich enttäuscht, dass es sich nicht als Möglichkeit für mich herausgestellt hat. Und die Stricknadelforken sieht man ja auch nicht wirklich, die sind nur am Hinterkopf.
Diesen Horrorsommer (sowohl auf Twitter, als auch hier hab ich ja ausreichend gejammert) hab ich mir außerdem meine Haare abgeschnitten, sie sind jetzt erstmal schulterlang (also die Spitzen stupfen an den Schultern an) und es würde noch 2 Jahre dauern, bis ich wieder Stricknadelforken tragen könnte und bis dahin sind die Lacke eh eingetrocknet und wer weiß ob ich dann so einen DIY-Look überhaupt noch wirklich tragen kann/will oder nicht doch lieber erwachseneren Haarschmuck wähle. Vielleicht bleib ich aber auch noch länger kurzhaarig. Also kein Grund, die Lacke aufzuheben. Genausowenig wo ich mich doch so seltsam und überhaupt nicht wie ich selbst mit bunten Nägeln fühle, weder Hände noch Füße. (Und Nagellack ist ja auch wirklich weder gesund noch öko.)
Es ist sehr sehr seltsam. Und es ist sicher, weil sie glitzern. Oder so schön bunt sind. Anders kann ichs mir nicht erklären. Ich bin kein sentimentaler Mensch und ich hab langjährige Ausmisterfahrung.
Also weg mit den Lacken, verdammt! Kanns ja echt nicht sein.
Oder sollte ich den Nagellack doch noch irgendwie außerhalb von den Nägeln aufbrauchen? Auf pinterest findet man unheimlich viel. Vielleicht verbrauch ich also noch ein bissl Lack und setz ihn erst dann aus. (Jaja. Und dann doch nix damit machen und er steht weiterhin herum. Man möge mich fest beißen.)
Was sind denn deine völlig irrationalen doofen "Anhängsel"?
Beispiel: Meine (kleine) Nagellackparade.
![]() |
| Nicht am Bild: 5 eingetrocknete Lacke, die ich schon im Juli weggeschmissen hab und zwei, die ich am Treffen Frau DingDong geschenkt hab, die mir vorher nicht verraten hat, dass sie ja eigentlich Nagellackkaufverbot hat haha! Dieses Früchtchen. Aber ok, geschenkt ist ja nicht gekauft. |
Es ist komplett absurd. Ich schmink mich fast nie. Ich trag nie Nagellack. Ich hass den Geruch sowohl von Lack, als auch vom Entferner. Wenn der Lack mal oben ist, will ich ihn sofort wieder runtertun. Er fühlt sich nicht nur seltsam verklebt am Nagel an, er irritiert mich auch optisch und ich fühl mich irgendwie auch wenn der Lack schon trocken ist so, als dürfte ich jetzt alles nur ganz vorsichtig mit spitzen Fingern angreifen. So sehr mir Nagellack an manch anderen Händen gefällt, an mir wirkts so seltsam. Oder zumindest finde ich das - und das ist ja, was letztendlich zählt. Mir muss es gefallen. Und mir gefällts an mir selbst nicht.
Und trotzdem fällt es mir so schwer, diese schönen bunten und glitzernden Flascherln loszulassen. Was ich bitte schön schon losgelassen hab, sogar wenn andere mir schlechtes Gewissen einreden wollten. Und jetzt habe ich einige Monate mit diesen Lacken gekämpft und auch jetzt hängt mein Herz noch so dran, dass ich sie nur in liebevolle Hände abgeben will, anstatt einfach wie vieles andere im Stiegenhaus auszusetzen...
Ursprünglich hab ich ein paar von diesen Lacken gekauft, um mir bunte Stricknadelforken für meine Haare zu machen (will wer eine Anleitung?). Eigentlich waren sie also gar nicht für die Nägel gedacht, aber dann bin ich auf die Idee gekommen, dass Nagellack eine der wenigen Möglichkeiten ist, um an Farben zu kommen, die mir stehen. Bei Klamotten schauen die diversen Wintertypen (ich gurke ja irgendwo zwischen Deep Winter und True Winter herum) seit vielen Monaten schon durch die Finger, außer man will ausschließlich Schwarz anziehen.
Ich bin wirklich enttäuscht, dass es sich nicht als Möglichkeit für mich herausgestellt hat. Und die Stricknadelforken sieht man ja auch nicht wirklich, die sind nur am Hinterkopf.
Diesen Horrorsommer (sowohl auf Twitter, als auch hier hab ich ja ausreichend gejammert) hab ich mir außerdem meine Haare abgeschnitten, sie sind jetzt erstmal schulterlang (also die Spitzen stupfen an den Schultern an) und es würde noch 2 Jahre dauern, bis ich wieder Stricknadelforken tragen könnte und bis dahin sind die Lacke eh eingetrocknet und wer weiß ob ich dann so einen DIY-Look überhaupt noch wirklich tragen kann/will oder nicht doch lieber erwachseneren Haarschmuck wähle. Vielleicht bleib ich aber auch noch länger kurzhaarig. Also kein Grund, die Lacke aufzuheben. Genausowenig wo ich mich doch so seltsam und überhaupt nicht wie ich selbst mit bunten Nägeln fühle, weder Hände noch Füße. (Und Nagellack ist ja auch wirklich weder gesund noch öko.)
Es ist sehr sehr seltsam. Und es ist sicher, weil sie glitzern. Oder so schön bunt sind. Anders kann ichs mir nicht erklären. Ich bin kein sentimentaler Mensch und ich hab langjährige Ausmisterfahrung.
Also weg mit den Lacken, verdammt! Kanns ja echt nicht sein.
Oder sollte ich den Nagellack doch noch irgendwie außerhalb von den Nägeln aufbrauchen? Auf pinterest findet man unheimlich viel. Vielleicht verbrauch ich also noch ein bissl Lack und setz ihn erst dann aus. (Jaja. Und dann doch nix damit machen und er steht weiterhin herum. Man möge mich fest beißen.)
Was sind denn deine völlig irrationalen doofen "Anhängsel"?
22. Dezember 2014
Ein weiteres Jahr Minimalismus - wir blicken zurück (6)
Und weiter geht der lustige Rückblick! Heute geht es um neue Bekanntschaften, Freundschaften und Arbeitskollegen/Networking/Teamwork.
12. November 2014
Malkasten
Hoppla. Da war noch was. Schminksachen gehören ja auch zur Kosmetik...
Ich habs ja nicht so mit Schminken. In der Früh draufmalen und am Abend wieder runterkratzen, dazwischen höllisch aufpassen, dass nix verschmiert und trotzdem sieht man abends aus wie ein Panda auf Meth. Was ich in meiner Goth-Zeit bei dm und MAC an Geld gelassen hab geht eh auf keine Kuhhaut. (Wobei ich im Vergleich zu den heutigen Schülerinnen/Erstsemestrigen sicher nur einen winzigen Bruchteil an Geburtstagsgeld verprasst hab.) Aber keine Eyeshadowbase (das war damals voll das neuartige Produkt! Himmel bin ich alt!) hat den abendlichen Methpandaeffekt verhindern können.
Ich schau mir ja immer furchbar gerne Makeupvideos auf Youtube an. Ich bestaune nicht nur das Können der Damen (und Herren), ich rechne auch mit, wie viel ihr Gesicht grade kostet und wie viele Produkte und Hilfsmittel (Pinsel etc.) sie brauchen (meist so 30-50 Produkte/Hilfsmittel für schlappe 500-800€). Meistens komme ich am Ende zum Schluss, dass mir persönlich die Dame in der Vorher-Einstellung bis hin zu den ersten 3 Produkten sympathischer ausgeschaut hat. Mit Ausnahme von extremen Makeups wie Goth oder Burlesque oder so, aber das seh ich auch viel mehr als Kunstwerk und weniger für Alltag.
Meine persönliche Einstellung zur Gesichtsbemalung ist also: Wozu?
Und das sieht man auch in meinen Produkten:
Das im weißen Tiegel ist übrigens mein kleines Wunderwuzzi, die Babylove Brustwarzensalbe. Lippenpflege, Lipgloss, Ellbogenschutz, rissige Füße. Ich kenne viele, die sie auch zur Haarspitzenpflege verwenden. Meine Schwester hat sie sogar während der Stillzeit für ihre Brustwarzen verwendet (Fnafnaaa)!
(Weil die Metalltube von der Salbe unterwegs immer Löcher bekommt, hab ich sie umgefüllt, obwohl es immer so entzückend irritierte Blicke gegeben hat.)
Vielleicht könnte ich da auch mal was verschenken. Aber irgendwie ist das ein Bereich, der mir ziemlich wurscht ist.
Wie stehst du zum Schminken? Hast du auch ein Wunderwuzzi? Was sind deine Bereiche, die zwar ein Ausmisten vertragen könnten, es dir aber doch irgendwie wurscht ist?
Ich habs ja nicht so mit Schminken. In der Früh draufmalen und am Abend wieder runterkratzen, dazwischen höllisch aufpassen, dass nix verschmiert und trotzdem sieht man abends aus wie ein Panda auf Meth. Was ich in meiner Goth-Zeit bei dm und MAC an Geld gelassen hab geht eh auf keine Kuhhaut. (Wobei ich im Vergleich zu den heutigen Schülerinnen/Erstsemestrigen sicher nur einen winzigen Bruchteil an Geburtstagsgeld verprasst hab.) Aber keine Eyeshadowbase (das war damals voll das neuartige Produkt! Himmel bin ich alt!) hat den abendlichen Methpandaeffekt verhindern können.
Ich schau mir ja immer furchbar gerne Makeupvideos auf Youtube an. Ich bestaune nicht nur das Können der Damen (und Herren), ich rechne auch mit, wie viel ihr Gesicht grade kostet und wie viele Produkte und Hilfsmittel (Pinsel etc.) sie brauchen (meist so 30-50 Produkte/Hilfsmittel für schlappe 500-800€). Meistens komme ich am Ende zum Schluss, dass mir persönlich die Dame in der Vorher-Einstellung bis hin zu den ersten 3 Produkten sympathischer ausgeschaut hat. Mit Ausnahme von extremen Makeups wie Goth oder Burlesque oder so, aber das seh ich auch viel mehr als Kunstwerk und weniger für Alltag.
Meine persönliche Einstellung zur Gesichtsbemalung ist also: Wozu?
Und das sieht man auch in meinen Produkten:
![]() |
| Und nicht mal täglich oder so. Eigentlich nicht mal wöchentlich. Monatlich? Man weiß es nicht. |
Das im weißen Tiegel ist übrigens mein kleines Wunderwuzzi, die Babylove Brustwarzensalbe. Lippenpflege, Lipgloss, Ellbogenschutz, rissige Füße. Ich kenne viele, die sie auch zur Haarspitzenpflege verwenden. Meine Schwester hat sie sogar während der Stillzeit für ihre Brustwarzen verwendet (Fnafnaaa)!
(Weil die Metalltube von der Salbe unterwegs immer Löcher bekommt, hab ich sie umgefüllt, obwohl es immer so entzückend irritierte Blicke gegeben hat.)
Vielleicht könnte ich da auch mal was verschenken. Aber irgendwie ist das ein Bereich, der mir ziemlich wurscht ist.
Wie stehst du zum Schminken? Hast du auch ein Wunderwuzzi? Was sind deine Bereiche, die zwar ein Ausmisten vertragen könnten, es dir aber doch irgendwie wurscht ist?
5. November 2014
materialfehler braucht auf (Kosmetik und Essen)
Hmm. Oktober vorbei... Es wird vielleicht Zeit für ein 3-Monats-Fazit!
Wie man hier nachlesen kann, ist es mir eigentlich unbegreiflich, wie ich es geschafft habe, so viel Kosmetikzeug anzuhäufen. Andererseits habe ich ja letzte Woche mein Leid zum Thema Vorräte geklagt.
Ich wollte mich ja ein bisschen erziehen und mich zwingen, alles schön brav aufzubrauchen und nicht wieder alles verkaufen und verschenken, aber das hat nicht ganz geklappt. Es gibt doch Bereiche, wo stures Aufbrauchen einfach nicht sinnvoll ist:
* Haarbalsam. Meine Haare haben a) ein Überpflegungsproblem und b) enorm an Länge verloren, wodurch sogar in ihrer Leichtigkeit passende Spülungen obsolet wurden. Das sind vom oberen Bild 9 Flaschen, die verkauft und verschenkt wurden.
* Rohstoffe. Die halten ja auch nicht ewig und ich hab feststellen müssen, dass ich sowieso nur Seife siede (was max. jedes Jahr notwendig ist), Deocreme herstelle (dito) und ein gekauftes günstiges Feuchtigkeitsserum mit meinem liebsten Niacinamid pimpe. Da reicht zeitnahes Besorgen - es sind noch ein paar Flascherln und Pulverln übrig, die ich an die Pantscherin bringen muss, bevor sie gammlig werden.
* Haarseife. Die Tatsache, dass Seife durch Lagerung milder wird, beißt sich mit meinem Überpflegungsproblem. Zum Händewaschen sind die Seifen aber viel zu schade (viele teure Bioöle) bzw. für den Körper zu wenig pflegend, also hab ich sie lieber gegen Rohstoffkosten an Bekannte verkauft.
Jetzt bin ich immerhin auf einer Basis, wo ich wirklich (fast) alles selbst aufbrauchen kann.
Und ich hab jetzt hoffentlich endlich mal draus gelernt. Auch beim Futter. Da hab ich jetzt leider keine Vorher/Nachher-Bilder für euch, aber ich habe mittlerweile die
reduzieren können.
Ironischerweise ist meine Lust auf Kochen direkt proportional mit dem leerer Werden der Küche gestiegen haha! Ich habe mittlerweile sogar nach über 7 Jahren unregelmäßigen Bezugs meine Gemüsekiste (die im Link ist die von der Luni) gekündigt, weil mir das Konzept leider doch zu viel ist und mir aus Überforderung immer wieder was gammlig geworden ist (hab ja eh 2 Biomärkte ums Eck).
Ich bin guter Dinge, dass ichs jetzt geschnallt hab und auch in diesem Bereich endlich zur Ruhe komme.
Mein Aufbrauchziel für Kosmetik sieht übrigens so aus:
1-2 Schampoos, 1 Gesichtsreiniger, 1 Gesichtscreme (abgebildet sind die drei "Zutaten"), 1 Deo(creme), 1 Körperbutter, Zahnpasta, Haarseife, Körper/Handseife. Ein kleiner Seifenvorrat und ein paar Rohstoffreste sind ja unumgänglich, aber das im Bild wäre also insgesamt das Zeug, was ich auch jetzt tatsächlich verwende.
Sollte daher eigentlich automatisch zu erreichen sein. Ich finds ja immer noch absurd, dass ich so eine Sammlung produziert hab, wo ich doch eigentlich so wirklich keine Kosmetik-Tante bin.
Zum Glück sind Kosmetik und Essen die einzigen Bereiche, wo sich bei mir was unerwünscht ansammelt. Welche sind das bei dir?
Wie man hier nachlesen kann, ist es mir eigentlich unbegreiflich, wie ich es geschafft habe, so viel Kosmetikzeug anzuhäufen. Andererseits habe ich ja letzte Woche mein Leid zum Thema Vorräte geklagt.
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| Nach 3 Monaten optisch - 40%. Da geht doch was! |
Ich wollte mich ja ein bisschen erziehen und mich zwingen, alles schön brav aufzubrauchen und nicht wieder alles verkaufen und verschenken, aber das hat nicht ganz geklappt. Es gibt doch Bereiche, wo stures Aufbrauchen einfach nicht sinnvoll ist:
* Haarbalsam. Meine Haare haben a) ein Überpflegungsproblem und b) enorm an Länge verloren, wodurch sogar in ihrer Leichtigkeit passende Spülungen obsolet wurden. Das sind vom oberen Bild 9 Flaschen, die verkauft und verschenkt wurden.
* Rohstoffe. Die halten ja auch nicht ewig und ich hab feststellen müssen, dass ich sowieso nur Seife siede (was max. jedes Jahr notwendig ist), Deocreme herstelle (dito) und ein gekauftes günstiges Feuchtigkeitsserum mit meinem liebsten Niacinamid pimpe. Da reicht zeitnahes Besorgen - es sind noch ein paar Flascherln und Pulverln übrig, die ich an die Pantscherin bringen muss, bevor sie gammlig werden.
* Haarseife. Die Tatsache, dass Seife durch Lagerung milder wird, beißt sich mit meinem Überpflegungsproblem. Zum Händewaschen sind die Seifen aber viel zu schade (viele teure Bioöle) bzw. für den Körper zu wenig pflegend, also hab ich sie lieber gegen Rohstoffkosten an Bekannte verkauft.
Jetzt bin ich immerhin auf einer Basis, wo ich wirklich (fast) alles selbst aufbrauchen kann.
Und ich hab jetzt hoffentlich endlich mal draus gelernt. Auch beim Futter. Da hab ich jetzt leider keine Vorher/Nachher-Bilder für euch, aber ich habe mittlerweile die
- 6 Nudelsorten auf 2 (Normalo-Spaghetti und Vollkorn-Penne)
- 3 Mehlsorten auf 1 (Vollkorndinkelmehl)
- 4 Zuckersachen auf 2 (brauner Zucker und Ahornsirup) usw.
reduzieren können.
Ironischerweise ist meine Lust auf Kochen direkt proportional mit dem leerer Werden der Küche gestiegen haha! Ich habe mittlerweile sogar nach über 7 Jahren unregelmäßigen Bezugs meine Gemüsekiste (die im Link ist die von der Luni) gekündigt, weil mir das Konzept leider doch zu viel ist und mir aus Überforderung immer wieder was gammlig geworden ist (hab ja eh 2 Biomärkte ums Eck).
Ich bin guter Dinge, dass ichs jetzt geschnallt hab und auch in diesem Bereich endlich zur Ruhe komme.
Mein Aufbrauchziel für Kosmetik sieht übrigens so aus:
1-2 Schampoos, 1 Gesichtsreiniger, 1 Gesichtscreme (abgebildet sind die drei "Zutaten"), 1 Deo(creme), 1 Körperbutter, Zahnpasta, Haarseife, Körper/Handseife. Ein kleiner Seifenvorrat und ein paar Rohstoffreste sind ja unumgänglich, aber das im Bild wäre also insgesamt das Zeug, was ich auch jetzt tatsächlich verwende.
Sollte daher eigentlich automatisch zu erreichen sein. Ich finds ja immer noch absurd, dass ich so eine Sammlung produziert hab, wo ich doch eigentlich so wirklich keine Kosmetik-Tante bin.
Zum Glück sind Kosmetik und Essen die einzigen Bereiche, wo sich bei mir was unerwünscht ansammelt. Welche sind das bei dir?
29. Oktober 2014
Vorräte und Ausmisten tanzen im Kreis
Ich: Hallo, ich heiße materialfehler und habe ein kleines Problem mit Vorräten.
Gruppe: Hallo, materialfehler!
Ich habs ja schon seit einigen Jahren mit dem Minimalismus, und vorher eigentlich auch schon. Da gibts viele Gründe, zum Beispiel meine Überforderung mit zu viel Auswahl (hirnblubb vorm Marmeladenregal stehen) oder dass ich einfach gern viel Platz hab.
In regelmäßigen Abständen bilde ich mir jedoch ein, dass Vorräte mein Leben vereinfachen.
Das Ergebnis sind dann 2kg Haferflocken, 2kg Hirse und 2kg Buchweizen in einem 1,5 Personenhaushalt, in dem die halbe Person a) nicht frühstückt und b) meinen Frühstücksgatsch voll abartig findet - und wo die ganze Person in letzter Zeit dann doch viel lieber Vollkorntoast mit Mandelmus und Bananenscheiben oder mit Bohnenaufstrich und Paprikastreifen zum Frühstück isst.
Oder: braunen Zucker, Birkenzucker, Stevia, Ahornsirup, Agavensirup und Honig. In einem Haushalt, wo fast nie gebacken wird und auch sonst irgendwie kein Zuckerzeug verbraucht wird. Von meinen roten Linsen, Berglinsen, schwarzen Linsen, Kichererbsen ganz, Kichererbsen halbiert, Käferbohnen, Kidneybohnen möchte ich eigentlich lieber schweigen. Zumal mein Appetit sich sowieso nie nach den Einweichzeiten richten will und ich dann erst wieder mit halbverhungertem starren Blick kurz vor Ladenschluss mit Dosenkichererbsen bei der Kassa steh.
Bei Kosmetik ist es ähnlich. Experimente und Prozente und realitätsferner Enthusiasmus. Zwei Haushalte zu haben ist da auch nicht hilfreich (der Moment wenn du beim Freund das Badezimmerkastl aufmachst, um *schielt nach links* *schielt nach rechts* eine von deinen gehamsterten Flaschen dort reinzustellen, weil du geglaubt hast, da ist nix mehr und feststellst: verdammte Scheiße, warum hab ich hier FÜNF HALBVOLLE SCHAMPOOS STEHEN?!).
Wie du siehst, gibts da ein kleines Problem im Vorratsschrank-Realitäts-Kontinuum.
Ich fühle mich von zu viel Vorräten dann wieder erdrückt und irgendwie gelähmt. Und schon geht das fröhliche verkaufen, an Freunde verteilen und im Haus aussetzen wieder von vorne los. Und das spart mir echt kein Geld, obwohl das eine der ursprünglichen Intentionen war...
Das läuft dann immer so ab:
Gehts dir auch so? Oder hast du ein anderes dreckiges Minimalistengeheimnis?
Gruppe: Hallo, materialfehler!
Ich habs ja schon seit einigen Jahren mit dem Minimalismus, und vorher eigentlich auch schon. Da gibts viele Gründe, zum Beispiel meine Überforderung mit zu viel Auswahl (hirnblubb vorm Marmeladenregal stehen) oder dass ich einfach gern viel Platz hab.
In regelmäßigen Abständen bilde ich mir jedoch ein, dass Vorräte mein Leben vereinfachen.
- Durch Vorräte muss ich weniger oft einkaufen gehen.
- Wenn ich bei jedem Einkauf zusätzlich Zeugs kaufe, das nicht am Zettel steht, lässt sich dieses Problem auch reduzieren, indem man die Zahl der Einkäufe reduziert.
- Größere Packungen sind nachhaltiger.
- Ich habe einen Speisekammernfetisch. Hübsche Aufbewahrungsgläser mit Nudeln, Mehl, Getreide, eingemachtem Obst und Gemüse, Marmelade, Hülsenfrüchte, Kekse, Nüsse, Kräuter, Tee, Gewürze, ...
- der -10% Gutschein vom dm zahlt sich bei einem großen Einkauf natürlich so richtig aus (ich kauf dort hauptsächlich Lebensmittel)
- Unterschwellige, etwas irrationale Sorge, dass ich als Innenstadtkind, das noch nicht mal einen Balkon hat, bei einem Zusammenbruch der Wirtschaft gleich als erste verhunger (Danke liebe panikmachende Autarkie-Seiten im Netz!). Nicht lachen!
Das Ergebnis sind dann 2kg Haferflocken, 2kg Hirse und 2kg Buchweizen in einem 1,5 Personenhaushalt, in dem die halbe Person a) nicht frühstückt und b) meinen Frühstücksgatsch voll abartig findet - und wo die ganze Person in letzter Zeit dann doch viel lieber Vollkorntoast mit Mandelmus und Bananenscheiben oder mit Bohnenaufstrich und Paprikastreifen zum Frühstück isst.
Oder: braunen Zucker, Birkenzucker, Stevia, Ahornsirup, Agavensirup und Honig. In einem Haushalt, wo fast nie gebacken wird und auch sonst irgendwie kein Zuckerzeug verbraucht wird. Von meinen roten Linsen, Berglinsen, schwarzen Linsen, Kichererbsen ganz, Kichererbsen halbiert, Käferbohnen, Kidneybohnen möchte ich eigentlich lieber schweigen. Zumal mein Appetit sich sowieso nie nach den Einweichzeiten richten will und ich dann erst wieder mit halbverhungertem starren Blick kurz vor Ladenschluss mit Dosenkichererbsen bei der Kassa steh.
Bei Kosmetik ist es ähnlich. Experimente und Prozente und realitätsferner Enthusiasmus. Zwei Haushalte zu haben ist da auch nicht hilfreich (der Moment wenn du beim Freund das Badezimmerkastl aufmachst, um *schielt nach links* *schielt nach rechts* eine von deinen gehamsterten Flaschen dort reinzustellen, weil du geglaubt hast, da ist nix mehr und feststellst: verdammte Scheiße, warum hab ich hier FÜNF HALBVOLLE SCHAMPOOS STEHEN?!).
Wie du siehst, gibts da ein kleines Problem im Vorratsschrank-Realitäts-Kontinuum.
Ich fühle mich von zu viel Vorräten dann wieder erdrückt und irgendwie gelähmt. Und schon geht das fröhliche verkaufen, an Freunde verteilen und im Haus aussetzen wieder von vorne los. Und das spart mir echt kein Geld, obwohl das eine der ursprünglichen Intentionen war...
Das läuft dann immer so ab:
- Zeug nervt. Ausmisten. Verschenken.
- Ruhe genießen.
- eingebildete Sparsamkeit: Hamstern.
- mit Genuss Vorratsschrank einräumen
- zunehmende Unruhe
- nervt
- ausmisten
- Ruhe.
- Angst vorm totalen Atomkrieg
- hamstern
- Vorratsschrank bestaunen
- Überforderung
- NERVT
- ...
Gehts dir auch so? Oder hast du ein anderes dreckiges Minimalistengeheimnis?
9. August 2014
Kleine Ausmistrunde
...das sich noch gut verkaufen lässt...
...Papierkram und Dokumente, die nicht mehr relevant sind...
...Dinge, die am Besten gleich in den Müll wandern...
...und Sachen, die an einem neuen Platz eine zweite Chance verdienen!
6. August 2014
materialfehler muss schon wieder Kosmetik aufbrauchen
Puh. Also meistens fällt es mir ja leicht, mein persönliches Besitz-Level zu halten. Aber wenn im Leben viel zu tun ist, übersieht man einige Dinge leicht (besonders wenn man sie gut verstaut). Und ich hab paradoxerweise bei Essen und Kosmetik einen leichten Hamstertick. Gib mir einen -10% Gutschein vom dm und ich lass auf einen Schlag 150€ dort und komm mit zwei Reisetaschen voller Nudeln, Müsli, Aufstriche und Schampoo wieder. Weil wird ja nicht schlecht! Unterm Strich hab ich voll gespart! Muss ich seltener einkaufen! Muss ich am Sonntag nicht verhungern!
Schlimm ist das.
Aber zuerst mal zur besseren Nachricht:
Kosmetikprodukte
DIY Rohstoffe
Und jetzt zur schlechten...
Die Liste der Schande werde ich diesmal zusammenkürzen. Zu verbrauchen ist:
Puh. PUH!
Also der Plan ist der, dass ich aus jeder Kategorie nichts kaufen oder pantschen darf, bevor nicht alles (aus der jeweiligen Kategorie) aufgebraucht ist und alle o mit einem x abgehakt.
Hamsterkäufe bei Nudeln oder Apfelringen, die bei mir schnell wieder weg sind, sind das eine, aber Schampoo brauch ich in hundert Jahren nicht auf (zumal ich mittlerweile meist mit Seife wasche).
Verschenken möchte ich diesmal nach Möglichkeit nichts, weil ich mir das Aufbrauchen beibringen möchte. Mir ist beim letzten Besuch bei meinen Eltern aufgefallen, dass meine Mutter keine Vorräte ansammelt. Erst wenn man in die Duschgelflasche Wasser reinfüllt, um den letzten Rest aufzubrauchen, wird ein neues gekauft. Irgendwo im Netz hat eine Bloggerin oder Forumsuserin davon erzählt, dass ihr aufgefallen ist, dass sie viel zu früh Zahnpasta kauft - sie glaubt immer, die Tube wäre aus, dabei kommt sie dann noch mindestens ein Monat damit aus. Meine Schwester ist genauso, die kauft auch immer massig Vorräte. Sie hat allerdings ein Haus mit großer Vorratskammer (und einen Pack hungriger Wölfe äh Kinder), die Kammer wäre auch da, wenn sie nur halbvoll wäre. Aber bei mir in meiner kleinen Wohnung ist das doch absurd. So schnell bricht der 3. Weltkrieg auch wieder nicht aus.
Gehts euch da genauso? Erwischt ihr euch auch beim sinnlosen Hamstern? Oder kauft ihr wirklich nur Stück für Stück zeitnah nach?
Schlimm ist das.
Aber zuerst mal zur besseren Nachricht:
Alles, was ich seit dem letzten Posting aufgebraucht oder sonst wie losgeworden bin
Kosmetikprodukte
Alverde Ultra Sensitive Bodylotion- Balea Bodylotion Probegröße
DIY Gesichtsöl- Sante Glanzspülung
Alverde Ultra Sensitive Schampoo- Balea Kokosbalsam (4x)
- Balea Mangospülung (
2x) (1x) - Alverde Flüssig-Makeup
- Alverde Conceiler
- essence Lipgloss transparent
DIY Lipgloss transparentDontodent Zahnpasta- Haarseifen(proben) (
11x) (4x) - DIY Deocreme
DIY Rohstoffe
Traubenkernöl 4/2014- Sorbit 7/2014
Distelöl 9/2014- Urea 11/2014
- Carnaubawachs 11/2014
Neutralöl 12/2014- Brokkolisamenöl 12/2014
- Weizenprotein 2/2015
- Sheabutter 7/2015
- Keratin 11/2015
- vergällter Weingeist 12/2015
Squalan 8/2015
Und jetzt zur schlechten...
Alles, was sich seither trotzdem angesammelt hat
![]() |
| Da hat eine Schampooseife für die nächsten 10 Jahre gesiedet. |
- Schampoo: ooooo oo
- Conditioner: ooooo ooooo oo
- Duschgel: ooo
- Gesichtsreinigung: ooo
- Cremes: ooooo
- Deo: oooo
- Zahnpasta: ooo
- Haarseife: ooooo ooooo ooooo ooooo ooooo ooooo ooooo ooooo ooooo ooo
- Körperseife: ooooo ooooo ooooo ooooo ooooo ooo
- Rohstoffe: Öle/Fette: ooooo o
- Rohstoffe: Wirkstoffe: ooooo ooooo oooo
- Rohstoffe: ätherische Öle: ooooo ooo
- Schminkzeug: ooooo
Puh. PUH!
Also der Plan ist der, dass ich aus jeder Kategorie nichts kaufen oder pantschen darf, bevor nicht alles (aus der jeweiligen Kategorie) aufgebraucht ist und alle o mit einem x abgehakt.
Hamsterkäufe bei Nudeln oder Apfelringen, die bei mir schnell wieder weg sind, sind das eine, aber Schampoo brauch ich in hundert Jahren nicht auf (zumal ich mittlerweile meist mit Seife wasche).
Verschenken möchte ich diesmal nach Möglichkeit nichts, weil ich mir das Aufbrauchen beibringen möchte. Mir ist beim letzten Besuch bei meinen Eltern aufgefallen, dass meine Mutter keine Vorräte ansammelt. Erst wenn man in die Duschgelflasche Wasser reinfüllt, um den letzten Rest aufzubrauchen, wird ein neues gekauft. Irgendwo im Netz hat eine Bloggerin oder Forumsuserin davon erzählt, dass ihr aufgefallen ist, dass sie viel zu früh Zahnpasta kauft - sie glaubt immer, die Tube wäre aus, dabei kommt sie dann noch mindestens ein Monat damit aus. Meine Schwester ist genauso, die kauft auch immer massig Vorräte. Sie hat allerdings ein Haus mit großer Vorratskammer (und einen Pack hungriger Wölfe äh Kinder), die Kammer wäre auch da, wenn sie nur halbvoll wäre. Aber bei mir in meiner kleinen Wohnung ist das doch absurd. So schnell bricht der 3. Weltkrieg auch wieder nicht aus.
Gehts euch da genauso? Erwischt ihr euch auch beim sinnlosen Hamstern? Oder kauft ihr wirklich nur Stück für Stück zeitnah nach?
31. März 2014
materialfehler muss Kosmetik aufbrauchen
Ein paar Tage, nachdem Apfelmädchen und Sadfsh ihre "Brauch es auf!"-Challenge präsentiert haben, habe ich meine Kosmetiksammlung entdeckt, gut versteckt in einem Schrank und ganz hinten im Kühlschrank.
Äh ja. Madame materialfehler, die ja vor nicht allzulanger Zeit mit ihrem Kosmetikminimalismus angegeben hat. *hust*
Ich hab aber gleich eine Ausrede, denn: eine trockene Fetthaut, ein eher seltener Teint, eine empfindliche Nase und ein Hang zu DIY-Experimenten können sowas mal passieren lassen.
Sowas:
Kosmetikprodukte
DIY Rohstoffe
Warum hat sich das angesammelt?
Bei den fertigen Kosmetikprodukten waren es großteils Neugier auf ein mir noch unbekanntes Produkt. Bei den Rohstoffen wollte ich Gesichts- und Haarpflege selber machen, da es eher schwierig war, Produkte zu finden, die meinen Kriterien entsprachen (kein Cetyl Alkohol, keine Beduftung) bzw. für meinen Hauttyp (trockene Fetthaut) oder Haartyp (feine, lange Haare die schnell überpflegt sind, aber trotzdem ein geringes Maß an Pflege wollen)
Warum haben sich diese Produkte und Rohstoffe nicht durchgesetzt?
Das Makeup war leider trotz vermeintlich gelblicher Ausführung zu rosastichig (bzw. habe ich einen oliven Teint, also bräuchte eigentlich gelblich-grünliches MU). Die Lipglosse haben gegen die Mamaglück Brustwarzensalbe ziemlich abgestunken. Die Pflegeprodukte für Haut und Haar sind entweder zu reichhaltig oder zu stark beduftet. Die Haarseifen habe ich zu Testzwecken hier, bin draufgekommen dass Kokosöl, Mandelöl und tlw. auch Olivenöl nicht so der Burner für meine Haare sind (zu Haarseifen erzähl ich später mehr). Die Zahnpasta hab ich aus falschem Geiz gekauft und danach dann doch wieder meine Rosmarinzahnpasta aus dem Bioladen nachgekauft. Mit der Deocreme ist nichts verkehrt, nur dass ich diesmal Stärke dazugemischt hab und sie daher krümelig und mehlig geworden ist.
Wie gedenke ich, die Produkte loszuwerden?
Durchbeißen, zweckentfremden, herschenken. Manches muss ich nochmal kurz probieren, ob ich es einfach weiterverwenden will/kann oder ob ich es lieber weiterschenke. Da ich ein ungeduldiger Mensch bin, werde ich im Gegensatz zu Apfelmädchen und Sadfsh eher nicht tapfer versuchen, alles aufzubrauchen, sondern vermutlich lieber vertauschen und verschenken. Bei manchen Rohstoffen hab ich aber noch ein bisschen Zeit, mir das zu überlegen.
Was sammelt sich bei euch so an und warum? Braucht ihr es lieber auf oder schenkt ihr es weiter?
Habt ihr gar Aufbrauchideen für mich?
Äh ja. Madame materialfehler, die ja vor nicht allzulanger Zeit mit ihrem Kosmetikminimalismus angegeben hat. *hust*
Ich hab aber gleich eine Ausrede, denn: eine trockene Fetthaut, ein eher seltener Teint, eine empfindliche Nase und ein Hang zu DIY-Experimenten können sowas mal passieren lassen.
Sowas:
Kosmetikprodukte
- Alverde Ultra Sensitive Bodylotion
- Balea Bodylotion Probegröße
- DIY Gesichtsöl
- Sante Glanzspülung
- Alverde Ultra Sensitive Schampoo
- Balea Kokosbalsam (4x)
- Balea Mangospülung (2x)
- Alverde Flüssig-Makeup
- Alverde Conceiler
- essence Lipgloss transparent
- DIY Lipgloss transparent
- Dontodent Zahnpasta
- Haarseifen(proben) (11x)
- DIY Deocreme
DIY Rohstoffe
- Traubenkernöl 4/2014
- Sorbit 7/2014
- Distelöl 9/2014
- Urea 11/2014
- Carnaubawachs 11/2014
- Neutralöl 12/2014
- Brokkolisamenöl 12/2014
- Weizenprotein 2/2015
- Sheabutter 7/2015
- Keratin 11/2015
- vergällter Weingeist 12/2015
- Squalan 8/2015
Warum hat sich das angesammelt?
Bei den fertigen Kosmetikprodukten waren es großteils Neugier auf ein mir noch unbekanntes Produkt. Bei den Rohstoffen wollte ich Gesichts- und Haarpflege selber machen, da es eher schwierig war, Produkte zu finden, die meinen Kriterien entsprachen (kein Cetyl Alkohol, keine Beduftung) bzw. für meinen Hauttyp (trockene Fetthaut) oder Haartyp (feine, lange Haare die schnell überpflegt sind, aber trotzdem ein geringes Maß an Pflege wollen)
Warum haben sich diese Produkte und Rohstoffe nicht durchgesetzt?
Das Makeup war leider trotz vermeintlich gelblicher Ausführung zu rosastichig (bzw. habe ich einen oliven Teint, also bräuchte eigentlich gelblich-grünliches MU). Die Lipglosse haben gegen die Mamaglück Brustwarzensalbe ziemlich abgestunken. Die Pflegeprodukte für Haut und Haar sind entweder zu reichhaltig oder zu stark beduftet. Die Haarseifen habe ich zu Testzwecken hier, bin draufgekommen dass Kokosöl, Mandelöl und tlw. auch Olivenöl nicht so der Burner für meine Haare sind (zu Haarseifen erzähl ich später mehr). Die Zahnpasta hab ich aus falschem Geiz gekauft und danach dann doch wieder meine Rosmarinzahnpasta aus dem Bioladen nachgekauft. Mit der Deocreme ist nichts verkehrt, nur dass ich diesmal Stärke dazugemischt hab und sie daher krümelig und mehlig geworden ist.
Wie gedenke ich, die Produkte loszuwerden?
Durchbeißen, zweckentfremden, herschenken. Manches muss ich nochmal kurz probieren, ob ich es einfach weiterverwenden will/kann oder ob ich es lieber weiterschenke. Da ich ein ungeduldiger Mensch bin, werde ich im Gegensatz zu Apfelmädchen und Sadfsh eher nicht tapfer versuchen, alles aufzubrauchen, sondern vermutlich lieber vertauschen und verschenken. Bei manchen Rohstoffen hab ich aber noch ein bisschen Zeit, mir das zu überlegen.
Was sammelt sich bei euch so an und warum? Braucht ihr es lieber auf oder schenkt ihr es weiter?
Habt ihr gar Aufbrauchideen für mich?
26. Februar 2014
Minimal-Bad-Strategien (5): Loswerden
Nun denn, jetzt hat man sich schon die Mühe gemacht und den Inhalt seines Bades systematisch überdacht und schließlich auch einiges ausgemistet - aber wohin mit all dem ungewünschten Kram? Hier also der logische letzte Punkt meiner kleinen Reihe: Wie minimalisier ich den Krempel in meinem Bad?
1. Wegwerfen
Alles, was vor langer Zeit abgelaufen ist, eingetrocknet oder dessen Emulsion sich getrennt hat, das komisch riecht oder sonst wie gammlig ist - ab in den Restmüll. (Außer Behälter, die unter Druck stehen - die sind Sondermüll!)
2. Zurückgeben
Ein neues angebrochenes Produkt, das du nicht vertragen hast, kannst du mitsamt Kassazettel ins Geschäft zurücktragen (oder nach Absprache an die Firma zurücksenden), hast du das gewusst? Gerade bei teuren Produkten zahlt sich das echt aus!
3. Weiterschenken
Freunden, Familie, einem Umsonstladen oder der Obdachlosenhilfe schenken – oder einfach im Wohnhaus aussetzen.
4. Zweckentfremden
Mit Schampoo und Duschgel kann man auch Geschirr ab- und den Boden aufwaschen, die Wäsche waschen (besonders Wolle!), die Dusche putzen oder, wenn du auf sowas stehst, den Hund schampoonieren...
Gesichtscremes dick über Nacht auf die Füße schmieren, als Leave-in für die Haarspitzen oder 1:1 mit Conditioner gemischt als Haarkur vor der Wäsche, Haarspülung als Rasierschaumersatz...
Nagellack zum Basteln...
Und welche Ideen hast du?
Das war der letzte Teil der Reihe. Hoffentlich waren für dich ein paar Ideen dabei! Die anderen Postings kannst du hier nachlesen:
(1) Bedürfnisse
(2) falsche Bedürfnisse
(3) Fehlkäufe
(4) Produkte reduzieren
Auch Lunalesca hat sich mit ihrem Bad beschäftigt:
(1) Parfum
(2) Zahnpflege
(3) Frisierzubehör
(4) Haarpflegeprodukte
1. Wegwerfen
Alles, was vor langer Zeit abgelaufen ist, eingetrocknet oder dessen Emulsion sich getrennt hat, das komisch riecht oder sonst wie gammlig ist - ab in den Restmüll. (Außer Behälter, die unter Druck stehen - die sind Sondermüll!)
2. Zurückgeben
Ein neues angebrochenes Produkt, das du nicht vertragen hast, kannst du mitsamt Kassazettel ins Geschäft zurücktragen (oder nach Absprache an die Firma zurücksenden), hast du das gewusst? Gerade bei teuren Produkten zahlt sich das echt aus!
3. Weiterschenken
Freunden, Familie, einem Umsonstladen oder der Obdachlosenhilfe schenken – oder einfach im Wohnhaus aussetzen.
4. Zweckentfremden
Mit Schampoo und Duschgel kann man auch Geschirr ab- und den Boden aufwaschen, die Wäsche waschen (besonders Wolle!), die Dusche putzen oder, wenn du auf sowas stehst, den Hund schampoonieren...
Gesichtscremes dick über Nacht auf die Füße schmieren, als Leave-in für die Haarspitzen oder 1:1 mit Conditioner gemischt als Haarkur vor der Wäsche, Haarspülung als Rasierschaumersatz...
Nagellack zum Basteln...
Und welche Ideen hast du?
Das war der letzte Teil der Reihe. Hoffentlich waren für dich ein paar Ideen dabei! Die anderen Postings kannst du hier nachlesen:
(1) Bedürfnisse
(2) falsche Bedürfnisse
(3) Fehlkäufe
(4) Produkte reduzieren
Auch Lunalesca hat sich mit ihrem Bad beschäftigt:
(1) Parfum
(2) Zahnpflege
(3) Frisierzubehör
(4) Haarpflegeprodukte
Tags:
Ausmisten,
Konsum,
Kosmetik,
Minimalismus,
Nachhaltigkeit
15. Februar 2014
Ordnung im Bücherregal
Unbewusst waren meine gelesenen Bücher kleine, aneinander gereihte Statussymbole für mich. Das war mich lange nicht klar. Aber wenn man erst einmal darüber nachdenkt, findet sich für viele Werke keine logische Begründung, sie zu behalten, außer eben, sein Regal damit zu füllen und zu demonstrieren, wie belesen man ist. Aber wem eigentlich?!
Nach mehreren Ausmistaktionen fällt es mir leicht, zu entscheiden, ob ein Buch bleiben darf oder an einen lieben Leser weitergegeben wird. Manches wird auch gleich weiter empfohlen und verborgt, mit der Bitte um Rückgabe. Oder - ganz schlimm - landet in der Tonne. Nämlich dann, wenn ich nicht möchte, dass irgend jemand auf der Welt seine Zeit mit diesem Buch verschwendet. Klingt hart, ist aber schon ein, zwei Mal vorgekommen!
Die meisten Romane werden also weiter gegeben (oder gehen an den Eigentümer zurück). Ein paar Exemplare, die ich nochmals lesen möchte, werden nur verborgt, oder wieder eingeschlichtet. Meist ist das bei Fantasy der Fall - ich lasse mich einfach gerne in Fantasiewelten hineinziehen! Sachbücher behalte ich wenn ich weiß, dass ich das Buch noch zum Nachschlagen benötige. Kinderbücher sind ein eigenes Thema, da bin ich sehr emotional und lagere sie in einer Schachtel bei meinen Eltern für die kommende Generation ein :)
Natürlich empfehle ich jedem Leser, sich bei einer Bibliothek in der Nähe anzumelden. Ich selbst hab es aber noch nicht geschafft :( Das liegt daran, dass ich meist von Bekannten mit Nachschub versorgt werde. Aber ich muss gestehen, dass ich manchmal auch nicht widerstehen kann und ein neues Buch kaufe.
Momentan füllen viele Bücher mein Regal, die noch darauf warten gelesen zu werden. Das kommt daher, dass eine Freundin ihr Regal ausgemistet hat und ich schnell zur Stelle war um mir meinen Anteil zu sichern! Das Meiste davon wird nach dem Lesen weiter in andere Hände wandern.
Sortiert ist mein Regal übrigens nach Farben. Das ist für mich am eingängigsten, denn ich weiß von jedem Buch, welche Farbe es hat. Und es sieht am schönsten aus finde ich :)
Wie sortiert ihr euer Bücherregal?
Nach mehreren Ausmistaktionen fällt es mir leicht, zu entscheiden, ob ein Buch bleiben darf oder an einen lieben Leser weitergegeben wird. Manches wird auch gleich weiter empfohlen und verborgt, mit der Bitte um Rückgabe. Oder - ganz schlimm - landet in der Tonne. Nämlich dann, wenn ich nicht möchte, dass irgend jemand auf der Welt seine Zeit mit diesem Buch verschwendet. Klingt hart, ist aber schon ein, zwei Mal vorgekommen!
Die meisten Romane werden also weiter gegeben (oder gehen an den Eigentümer zurück). Ein paar Exemplare, die ich nochmals lesen möchte, werden nur verborgt, oder wieder eingeschlichtet. Meist ist das bei Fantasy der Fall - ich lasse mich einfach gerne in Fantasiewelten hineinziehen! Sachbücher behalte ich wenn ich weiß, dass ich das Buch noch zum Nachschlagen benötige. Kinderbücher sind ein eigenes Thema, da bin ich sehr emotional und lagere sie in einer Schachtel bei meinen Eltern für die kommende Generation ein :)
Natürlich empfehle ich jedem Leser, sich bei einer Bibliothek in der Nähe anzumelden. Ich selbst hab es aber noch nicht geschafft :( Das liegt daran, dass ich meist von Bekannten mit Nachschub versorgt werde. Aber ich muss gestehen, dass ich manchmal auch nicht widerstehen kann und ein neues Buch kaufe.
Momentan füllen viele Bücher mein Regal, die noch darauf warten gelesen zu werden. Das kommt daher, dass eine Freundin ihr Regal ausgemistet hat und ich schnell zur Stelle war um mir meinen Anteil zu sichern! Das Meiste davon wird nach dem Lesen weiter in andere Hände wandern.
Sortiert ist mein Regal übrigens nach Farben. Das ist für mich am eingängigsten, denn ich weiß von jedem Buch, welche Farbe es hat. Und es sieht am schönsten aus finde ich :)
Wie sortiert ihr euer Bücherregal?
22. Januar 2014
Minimal-Bad-Strategien (2): falsche Bedürfnisse
Oder: Die Seifenblasen am Boden der Realiät (nicht nur im Badezimmer!)
Letztes Mal gings um das Herausfinden der eigenen Bedürfnisse bei Kosmetik, um eine Wurzel des Übels "überfülltes Badezimmer" an den Hörnern (an den Mykorrhizen?) zu packen. Manchmal wird aber mit Kosmetik (und beliebig anderer Waren) versucht, Bedürfnisse zu stillen, die ganz andere Wege zur Befriedigung brauchen.
Jeder Mensch hat Wünsche und Träume, die nicht immer mit der Realität vereinbar sind. Oft verhelfen uns diese Wünsche und Träume zu Motivation, Werthaltungen und Inspiration, aber oft genug verhelfen sie uns nur zu einem überquellenden Badezimmer.
Viele Bedürfnisse werden ja bekanntlich von der Wirtschaft, Kosmetikindustrie und Werbung erschaffen. Da können wir vielleicht getrost die Schuld auf den Kapitalismus abwälzen, was uns aber nicht aus der Verantwortung nimmt, mit Argusaugen über unsere Bedürfnisse und deren Nutznießer zu wachen.
Manchmal verlagern wir Bedürfnisse aus einem Bereich in unserem Leben in einen anderen, in dem diese aber nicht gestillt werden können. Wir haben Angst vor dem Alter (und vor dem Sterben) und kaufen uns Anti-Aging-Produkte. Wir möchten geliebt werden und kaufen uns Foundation. Wir möchten Anerkennung und kaufen uns das neueste Smartphone. Wir brauchen Sicherheit und Geborgenheit und stellen uns die Bude mit Vorräten und Deko und Wolldecken voll. Wir möchten ein anderes Leben führen und kaufen uns neuen Nagellack. Wir möchten etwas Besonderes sein und ein bisschen elitär und lassen uns daher gerne besonders sensible Haut und andere Empfindlichkeiten einreden (die Prinzessin auf der Erbse wurde ja auch durch ihre Empfindsamkeit als Mitglied der Elite erkannt).
Niemand ist davor gefeit, nichtmaterielle Bedürfnisse versehentlich ins Warenangebot zu verschieben.
Sei ehrlich mit dir selbst. Wie viele Produkte in deinem Badezimmer erfüllen tatsächlich ihren Zweck (und sei er meinetwegen, dass du dich im finsteren Winter über fröhlich bunte Fingernägel freust), und wie viele stehen da herum, weil du dir falsche Vorstellungen über die Befriedigung deiner Bedürfnisse gemacht hast? Weil du geträumt hast, während du eingekauft hast?
Das geht natürlich weit über das für so manchen langweilige Thema Kosmetik hinaus. Das wissen wir ja, fast die gesamte heutige glitzernde Warenwelt, die über Nahrung, Schlafen, Gesundheit, Lernen und das Dach übern Kopf hinausgeht, spricht unser Fantasieavatar an. Ich habs in der Überschrift die Seifenblasen am Boden der Realiät genannt, Francine Jay nennt es prägnanter Your Fantasy Self.
| Angst vor Untreue? Mit Creme die Beziehung kitten! (Quelle) |
Jeder Mensch hat Wünsche und Träume, die nicht immer mit der Realität vereinbar sind. Oft verhelfen uns diese Wünsche und Träume zu Motivation, Werthaltungen und Inspiration, aber oft genug verhelfen sie uns nur zu einem überquellenden Badezimmer.
Viele Bedürfnisse werden ja bekanntlich von der Wirtschaft, Kosmetikindustrie und Werbung erschaffen. Da können wir vielleicht getrost die Schuld auf den Kapitalismus abwälzen, was uns aber nicht aus der Verantwortung nimmt, mit Argusaugen über unsere Bedürfnisse und deren Nutznießer zu wachen.
Manchmal verlagern wir Bedürfnisse aus einem Bereich in unserem Leben in einen anderen, in dem diese aber nicht gestillt werden können. Wir haben Angst vor dem Alter (und vor dem Sterben) und kaufen uns Anti-Aging-Produkte. Wir möchten geliebt werden und kaufen uns Foundation. Wir möchten Anerkennung und kaufen uns das neueste Smartphone. Wir brauchen Sicherheit und Geborgenheit und stellen uns die Bude mit Vorräten und Deko und Wolldecken voll. Wir möchten ein anderes Leben führen und kaufen uns neuen Nagellack. Wir möchten etwas Besonderes sein und ein bisschen elitär und lassen uns daher gerne besonders sensible Haut und andere Empfindlichkeiten einreden (die Prinzessin auf der Erbse wurde ja auch durch ihre Empfindsamkeit als Mitglied der Elite erkannt).
Niemand ist davor gefeit, nichtmaterielle Bedürfnisse versehentlich ins Warenangebot zu verschieben.
Sei ehrlich mit dir selbst. Wie viele Produkte in deinem Badezimmer erfüllen tatsächlich ihren Zweck (und sei er meinetwegen, dass du dich im finsteren Winter über fröhlich bunte Fingernägel freust), und wie viele stehen da herum, weil du dir falsche Vorstellungen über die Befriedigung deiner Bedürfnisse gemacht hast? Weil du geträumt hast, während du eingekauft hast?
Das geht natürlich weit über das für so manchen langweilige Thema Kosmetik hinaus. Das wissen wir ja, fast die gesamte heutige glitzernde Warenwelt, die über Nahrung, Schlafen, Gesundheit, Lernen und das Dach übern Kopf hinausgeht, spricht unser Fantasieavatar an. Ich habs in der Überschrift die Seifenblasen am Boden der Realiät genannt, Francine Jay nennt es prägnanter Your Fantasy Self.
Bei der Kosmetik hab ich nie so das Problem gehabt. Eher zB beim Nähen. Ich wollte mich selber gerne als jemanden sehen, der Rokoko-Roben, Renaissancegewänder und aufwändige Cocktailkleider nähen kann (beziehungsweise die Geduld dafür aufbringt). Ich hatte daher massenhaft Stoff zuhause...
Was sind deine Seifenblasen? (Muss nicht unbedingt das Thema Kosmetik betreffen)
Dies war Teil 2 meiner Minimal-Bad-Strategien. Die anderen Teile findest du hier:
Teil 1: Bedürfnisse
Teil 3: Fehlkäufe
Teil 4: Produkte reduzieren
Dies war Teil 2 meiner Minimal-Bad-Strategien. Die anderen Teile findest du hier:
Teil 1: Bedürfnisse
Teil 3: Fehlkäufe
Teil 4: Produkte reduzieren
20. Januar 2014
Minimales Feature Set im Badezimmer (4): Haarpflegeprodukte
Nach den Haarspangen geht es zu den Pflegeprodukten.
Auf dem Bild geordnet nach Conditioner, Reinschmierpflege, Haarspray und Shampoo. Das Shampoo bestelle ich übers Internet, da hab ich gleich mal mehr genommen.
Die Frage ist, mit welcher minimalen Zusammenstellung wäre ich glücklich?
Im Fläschchen links ist Kokosöl, das man für Kopfhaut und als Haarkur verwenden kann. Wenn es leer ist, werde ich mich am großen Kokostiegel in der Küche bedienen. Daneben Silikon-Spitzenpflege die manchmal einfach sein muss. Aloe Vera Gel für Kopfhaut, oder um bei Ballfrisuren die Häärchen anzulegen. Und eine Flasche Shampoo (die Sorte ist eigentlich zweitrangig, Hauptsache von Heymountain).
Kein Conditioner? Richtig. Ich habe noch Altbestände die ich verbrauchen will, aber eigentlich benötige ich keinen Condi - das macht dann das Öl vor der Wäsche oder auch zwischendurch. Auch Bodybutter hat sich als gute Pflege für die Spitzen erwiesen *hust*.
Was ist zuviel?
Haarspray verwende ich nur im äußersten Notfall, ich rechne damit dass ich es das nächste Mal zur eigenen (fiktiven) Hochzeit brauchen könnte. Uralt-Schuppenshampoo; damit könnte ich mal das Klo putzen zum Beispiel *hehe*. Condi wird einfach aufgebraucht, und das Öl im Fläschchen. Das restliche Shampoo und die Reinschmierpflege wird sich ebenfalls verbrauchen.
Insgesamt keine schlechte Bilanz, das Problem wird sich früher oder später von selbst lösen. Bis dorthin darf ich einfach nichts nachkaufen :)
Zu diesem Thema:
Minimal-Bad-Strategien (1): Bedürfnisse
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm
Auf dem Bild geordnet nach Conditioner, Reinschmierpflege, Haarspray und Shampoo. Das Shampoo bestelle ich übers Internet, da hab ich gleich mal mehr genommen.
Die Frage ist, mit welcher minimalen Zusammenstellung wäre ich glücklich?
Im Fläschchen links ist Kokosöl, das man für Kopfhaut und als Haarkur verwenden kann. Wenn es leer ist, werde ich mich am großen Kokostiegel in der Küche bedienen. Daneben Silikon-Spitzenpflege die manchmal einfach sein muss. Aloe Vera Gel für Kopfhaut, oder um bei Ballfrisuren die Häärchen anzulegen. Und eine Flasche Shampoo (die Sorte ist eigentlich zweitrangig, Hauptsache von Heymountain).
Kein Conditioner? Richtig. Ich habe noch Altbestände die ich verbrauchen will, aber eigentlich benötige ich keinen Condi - das macht dann das Öl vor der Wäsche oder auch zwischendurch. Auch Bodybutter hat sich als gute Pflege für die Spitzen erwiesen *hust*.
Was ist zuviel?
Haarspray verwende ich nur im äußersten Notfall, ich rechne damit dass ich es das nächste Mal zur eigenen (fiktiven) Hochzeit brauchen könnte. Uralt-Schuppenshampoo; damit könnte ich mal das Klo putzen zum Beispiel *hehe*. Condi wird einfach aufgebraucht, und das Öl im Fläschchen. Das restliche Shampoo und die Reinschmierpflege wird sich ebenfalls verbrauchen.
Insgesamt keine schlechte Bilanz, das Problem wird sich früher oder später von selbst lösen. Bis dorthin darf ich einfach nichts nachkaufen :)
Zu diesem Thema:
Minimal-Bad-Strategien (1): Bedürfnisse
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm
17. Januar 2014
Minimales Feature Set im Badezimmer (3): Frisierzubehör
Habt ihr auch diesen Beitrag gelesen, und euch Gedanken gemacht was ihr so alles im Bad herumstehen habt? Mir ging es vor einiger Zeit schon so, als ich sah mit wie wenig Produkten materialfehler's Bad bestückt ist.
Heute werfen wir einen Blick in meine Frisierlade. Eigentlich sind es ja zwei Laden, sowie zusätzlicher Kram der sonst noch so herumfliegt. Was ich nicht abgelichtet habe, ist meine Sammlung an großen Spangen, Haarstäben und Forken - heute geht es um die kleinen Zubehörteile, bei denen ich Ausmistpotential vermute.
Jede Menge Klammern, Gummis und Frisierhilfen. Ich war selbst überrascht, wie viel zusammen gekommen ist.
Wenn ich streng zu mir bin, ist dies alles was ich brauche:
Ein paar Pins, das Haarband zum Gesichtwaschen, Gummis in Normalgröße und in Klein zum Zopfabschluss, Haarreifen damit keine Strähnen beim Arbeiten ins Gesicht fallen, Bürste, Schere.
Wäre ich ganz streng, könnte ich noch das Haarband und sämtliche Krebsklammern weg lassen, denn ich hab sie schon lange nicht mehr verwendet.
Was ist also quasi unnötig?
Einiges hab ich zusammen gepackt zum Verschenken, 3 abgeschundene Pins wurden aussortiert, der Rest ist dann aber doch wieder in die Lade gewandert. Haargummis sind ja praktisch Verbrauchsartikel die immer wieder mal kaputt gehen, und diese Haarreifen ebenso. Toupierkamm könnte ich im Fasching mal brauchen... die Liste der Ausreden ist lang.
Kram der sich einmal angehäuft hat, ist ja auch schwer sinnvoll wieder loszukriegen. Wer wird mir die Haarspangen abnehmen? Hat doch selbst jeder zu Hause. Da bleibt oft nur mehr der Gang zur Mülltonne - dann lieber doch wieder zurück ins Bad. Seufz.
Zu diesem Thema:
Minimal-Bad-Strategien (1): Bedürfnisse
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm
Heute werfen wir einen Blick in meine Frisierlade. Eigentlich sind es ja zwei Laden, sowie zusätzlicher Kram der sonst noch so herumfliegt. Was ich nicht abgelichtet habe, ist meine Sammlung an großen Spangen, Haarstäben und Forken - heute geht es um die kleinen Zubehörteile, bei denen ich Ausmistpotential vermute.
Jede Menge Klammern, Gummis und Frisierhilfen. Ich war selbst überrascht, wie viel zusammen gekommen ist.
Wenn ich streng zu mir bin, ist dies alles was ich brauche:
Ein paar Pins, das Haarband zum Gesichtwaschen, Gummis in Normalgröße und in Klein zum Zopfabschluss, Haarreifen damit keine Strähnen beim Arbeiten ins Gesicht fallen, Bürste, Schere.
Wäre ich ganz streng, könnte ich noch das Haarband und sämtliche Krebsklammern weg lassen, denn ich hab sie schon lange nicht mehr verwendet.
Was ist also quasi unnötig?
Einiges hab ich zusammen gepackt zum Verschenken, 3 abgeschundene Pins wurden aussortiert, der Rest ist dann aber doch wieder in die Lade gewandert. Haargummis sind ja praktisch Verbrauchsartikel die immer wieder mal kaputt gehen, und diese Haarreifen ebenso. Toupierkamm könnte ich im Fasching mal brauchen... die Liste der Ausreden ist lang.
Kram der sich einmal angehäuft hat, ist ja auch schwer sinnvoll wieder loszukriegen. Wer wird mir die Haarspangen abnehmen? Hat doch selbst jeder zu Hause. Da bleibt oft nur mehr der Gang zur Mülltonne - dann lieber doch wieder zurück ins Bad. Seufz.
Zu diesem Thema:
Minimal-Bad-Strategien (1): Bedürfnisse
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm
10. Januar 2014
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm
Habt ihr auch so viel Zeugs im Bad wie ich? Bei materialfehlers Bild von ihrem Pflegekram blieb mir jedenfalls der Mund offen stehen. So schön wenig!!
Ich versuche schon lange zu reduzieren. Blöd nur wenn man recht sparsam mit dem Verbrauch von Kosmetika ist, und noch ein paar Fehlkäufe abzuarbeiten hat. Das dauert einfach. Aber was wäre das "Minimale Feature Set" mit dem ich mich noch wohl fühlen würde?
Viele Flacons, einige über 10 Jahre alt. Dazwischen ein Fläschchen mit Puderglitzer. Hab ich geschenkt bekommen und verwende ich nur in der Ballsaison.
So hätte ich es gern:
Mit einem Duft würde ich mich zufrieden geben, zumal ich nicht täglich auflege. Was muss noch weg:
Dies alles müsste ich verbrauchen / verschenken / verkaufen. Letztens hab ich schon ein Fläschchen verschenkt, das ich nicht mehr riechen konnte. Geschmäcker ändern sich.
Was macht ihr, um Parfüm aufzubrauchen?
Hier findet ihr ähnliche Themen:
Kosmetik, minimalistisch: Duft
Wasser ist zum Waschen da
Minimalismus im Bad Materialfehlers
Ich versuche schon lange zu reduzieren. Blöd nur wenn man recht sparsam mit dem Verbrauch von Kosmetika ist, und noch ein paar Fehlkäufe abzuarbeiten hat. Das dauert einfach. Aber was wäre das "Minimale Feature Set" mit dem ich mich noch wohl fühlen würde?
Erste Station: Parfümlade
Viele Flacons, einige über 10 Jahre alt. Dazwischen ein Fläschchen mit Puderglitzer. Hab ich geschenkt bekommen und verwende ich nur in der Ballsaison.
So hätte ich es gern:
Mit einem Duft würde ich mich zufrieden geben, zumal ich nicht täglich auflege. Was muss noch weg:
Dies alles müsste ich verbrauchen / verschenken / verkaufen. Letztens hab ich schon ein Fläschchen verschenkt, das ich nicht mehr riechen konnte. Geschmäcker ändern sich.
Was macht ihr, um Parfüm aufzubrauchen?
Hier findet ihr ähnliche Themen:
Kosmetik, minimalistisch: Duft
Wasser ist zum Waschen da
Minimalismus im Bad Materialfehlers
17. Oktober 2013
Zwischendurch Bücher ausmisten
Beim Entstauben des Bücherregals hab ich mir gleich ein paar Stücke geschnappt, die ich nicht mehr benötige und die nur Platz im Regal einnehmen. Das Lösungsheft zum damaligen Lieblings-Computerspiel, das längst zwei Mal durchgespielt ist. Die komplette Manga-Serie, die so schön illustriert ist aber schon durchgelesen wurde. Das Aquarienbuch aus der Zeit, als ich mir noch so einen Fischtank anschaffen wollte.
Alles abfotografieren, ins Internet einstellen (z.B. auf willhaben.at), und weg damit!
Somit ist Platz für neue, spannende Bücher die eine Zeit lang bleiben dürfen. Immer wenn man am Bücherregal abstaubt oder herumsortiert, kann man ein paar Exemplare ausmisten. Ich bin sicher, man findet jedes Mal ein, zwei Bücher die man nicht mehr braucht/haben möchte/lesen wird!
Alles abfotografieren, ins Internet einstellen (z.B. auf willhaben.at), und weg damit!
Somit ist Platz für neue, spannende Bücher die eine Zeit lang bleiben dürfen. Immer wenn man am Bücherregal abstaubt oder herumsortiert, kann man ein paar Exemplare ausmisten. Ich bin sicher, man findet jedes Mal ein, zwei Bücher die man nicht mehr braucht/haben möchte/lesen wird!
11. Oktober 2013
Ausmisten als seelische Hygienemaßnahme
Frau A. mag gerne den reduzierten Wohnstil. Trotzdem wächst ihr Besitz an Gegenständen kontinuierlich, um dann auf einmal mit einem großen Knall aus dem Hause zu fliegen.
Dieser "Big Bang" kommt regelmäßig in Form eines seelischen Tiefschlages. Als Sofortmaßnahme wird unter Tränen eine große Ausmistaktion in Gang gesetzt. Da fliegen die Regale schon mal samt Inhalt bei der Türe heraus. Dafür wird Frau A. mit einem gesäuberten Wohnbereich sowie einer energetisch gereinigten Post-Gewitter-Atmosphäre belohnt. Der Geist ist beruhigt, das seelische Gleichgewicht wiederhergestellt. Sie fühlt sie wie neugeboren.
Auch wenn einem als Freundin solche Tage Angst machen können, bewundere ich Frau A. um den Rationalismus, zu dem sie in solchen Stunden fähig ist. Ich bin ja eher der Typ, der sich emotional an die sinnlosesten Gegenstände klammert, die jahrelang ein trauriges Dasein fristen. Das Ausmisten muss ich erst lernen - mein großes Vorbild ist also Frau A., die auch aufgrund von mehreren Umzügen da Einiges an Expertise mitbringt.
Trotzdem husche ich bei solchen Donnerwettern wie eine Ratte zwischen den Resten herum und klaube mir heraus, was ich noch brauchen zu können glaube. Das befriedigt meinen Sammeleifer ungemein :)
Viele Menschen fühlen sich durch ihren Besitz erdrückt, blockiert, seelisch belastet. Man kann nicht alles aufheben. Alles was man über ein Jahr nicht gebraucht hat, hat üblicherweise seine Daseinsberechtigung verloren und sollte verkauft, verschenkt oder verschrottet werden. Gerümpel verbraucht neben Platz auch die Energie des Eigentümers, der es wegräumen, abstauben, pflegen muss.
Vor Allem Gegenstände, die uns beim Anblick ein schlechtes Gefühl vermitteln, sollten weg. Das können Dinge sein, denen negative Erinnerungen anheften, oder die uns ein schlechtes Gewissen machen, weil wir sie eigentlich verwenden wollten/sollten. Oder Geschenke von einem geliebten Menschen, die uns doch nur im Weg stehen. Geschenke oder Fotos vom Ex, unbenutzte Sportgeräte, angestaubte Trockenblumen, ranzige Lebkuchenherzen, angeknackstes Geschirr, Urlaubssouvenirs: alles raus!
Dieser "Big Bang" kommt regelmäßig in Form eines seelischen Tiefschlages. Als Sofortmaßnahme wird unter Tränen eine große Ausmistaktion in Gang gesetzt. Da fliegen die Regale schon mal samt Inhalt bei der Türe heraus. Dafür wird Frau A. mit einem gesäuberten Wohnbereich sowie einer energetisch gereinigten Post-Gewitter-Atmosphäre belohnt. Der Geist ist beruhigt, das seelische Gleichgewicht wiederhergestellt. Sie fühlt sie wie neugeboren.
Auch wenn einem als Freundin solche Tage Angst machen können, bewundere ich Frau A. um den Rationalismus, zu dem sie in solchen Stunden fähig ist. Ich bin ja eher der Typ, der sich emotional an die sinnlosesten Gegenstände klammert, die jahrelang ein trauriges Dasein fristen. Das Ausmisten muss ich erst lernen - mein großes Vorbild ist also Frau A., die auch aufgrund von mehreren Umzügen da Einiges an Expertise mitbringt.
Trotzdem husche ich bei solchen Donnerwettern wie eine Ratte zwischen den Resten herum und klaube mir heraus, was ich noch brauchen zu können glaube. Das befriedigt meinen Sammeleifer ungemein :)
Viele Menschen fühlen sich durch ihren Besitz erdrückt, blockiert, seelisch belastet. Man kann nicht alles aufheben. Alles was man über ein Jahr nicht gebraucht hat, hat üblicherweise seine Daseinsberechtigung verloren und sollte verkauft, verschenkt oder verschrottet werden. Gerümpel verbraucht neben Platz auch die Energie des Eigentümers, der es wegräumen, abstauben, pflegen muss.
Vor Allem Gegenstände, die uns beim Anblick ein schlechtes Gefühl vermitteln, sollten weg. Das können Dinge sein, denen negative Erinnerungen anheften, oder die uns ein schlechtes Gewissen machen, weil wir sie eigentlich verwenden wollten/sollten. Oder Geschenke von einem geliebten Menschen, die uns doch nur im Weg stehen. Geschenke oder Fotos vom Ex, unbenutzte Sportgeräte, angestaubte Trockenblumen, ranzige Lebkuchenherzen, angeknackstes Geschirr, Urlaubssouvenirs: alles raus!
8. Mai 2013
Ausmistaktion vom letzten Herbst
Über die Jahre hat sich bei mir ein Haufen Zeugs angesammelt, das ich teilweise aus Konsumlust gekauft habe, teilweise aber einfach nicht mehr brauche. Das alles wurde in einem ungenutzten Zimmer abgestellt.
Mehrere Versuche, Ordnung in die Sache zu bringen, scheiterten. Erst als mir meine liebe Co-Autorin materialfehler zu Hilfe eilte, platzte der Knoten. Es kann sehr hilfreich sein, eine unabhängige Freundin mit kritischem Blick dabei zu haben! :)
Viele Dinge konnte ich über ebay, willhaben.at und bei einem Flohmarktbesuch an neue Besitzer abgeben. Das brauche ich für meinen Seelenfrieden, ich möchte nämlich nichts wegwerfen, was grundsätzlich noch verwendbar wäre. Und es gibt noch mehr, was ich eigentlich loswerden möchte. Viele Sachen warten aber noch auf den nächsten Flohmarktbesuch. Hach, es wäre schon einfacher den Rest wegzuschmeißen!
(Ein paar Dinge behält man dann doch. Die Klangschale zum Beispiel hab ich mir wieder aus der Schachtel gefischt :) )
Durch Ausmisten wird der vorhandene Platz besser ausgenützt, es ist schneller aufgeräumt, man muss nicht so viel abstauben, und schlechtes Gewissen braucht man auch keines zu haben, wenn Dieses und Jenes herumliegt und nicht zum Einsatz kommt.
Mehrere Versuche, Ordnung in die Sache zu bringen, scheiterten. Erst als mir meine liebe Co-Autorin materialfehler zu Hilfe eilte, platzte der Knoten. Es kann sehr hilfreich sein, eine unabhängige Freundin mit kritischem Blick dabei zu haben! :)
Viele Dinge konnte ich über ebay, willhaben.at und bei einem Flohmarktbesuch an neue Besitzer abgeben. Das brauche ich für meinen Seelenfrieden, ich möchte nämlich nichts wegwerfen, was grundsätzlich noch verwendbar wäre. Und es gibt noch mehr, was ich eigentlich loswerden möchte. Viele Sachen warten aber noch auf den nächsten Flohmarktbesuch. Hach, es wäre schon einfacher den Rest wegzuschmeißen!
(Ein paar Dinge behält man dann doch. Die Klangschale zum Beispiel hab ich mir wieder aus der Schachtel gefischt :) )
Durch Ausmisten wird der vorhandene Platz besser ausgenützt, es ist schneller aufgeräumt, man muss nicht so viel abstauben, und schlechtes Gewissen braucht man auch keines zu haben, wenn Dieses und Jenes herumliegt und nicht zum Einsatz kommt.
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