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20. Dezember 2014
Ein weiteres Jahr Minimalismus - wir blicken zurück (4)
Und weiter gehts mit unserem Rückblick! Die Fragen sind wieder alle von Frau Dingdong (und ihren Adventkalendermitbastlern) geklaut.
Heute geht es um Hobbies und Freizeitgestaltung, nicht abgeschlossene Projekte und Ausmistaktionen.
16. Dezember 2014
Ein weiteres Jahr Minimalismus - wir blicken zurück (1)
Frau Dingdong (und noch ein paar Blogs) hat gerade einen Adventskalender laufen, wo sie jeden Tag auf einen bestimmten Bereich ihres Lebens zurückblickt und sich überlegt, wie sich Minimalismus darauf ausgewirkt hat. Das gefällt uns und deswegen machen wir mit.
Wir sind natürlich zu spät dran für einen Adventskalender, deswegen nur ein bisschen Rückblick, ohne Advent und ohne Kalender. Teilweise auch ein bisschen anders angeordnet als Frau Dingdong das gemacht hat.
Im ersten Teil geht es um Sport und Bewegung, Ernährung und Körpergefühl und Wahrnehmung.
Wir sind natürlich zu spät dran für einen Adventskalender, deswegen nur ein bisschen Rückblick, ohne Advent und ohne Kalender. Teilweise auch ein bisschen anders angeordnet als Frau Dingdong das gemacht hat.
Im ersten Teil geht es um Sport und Bewegung, Ernährung und Körpergefühl und Wahrnehmung.
23. August 2014
Luni steht Kopf
Einfach so, kam ich auf die Idee, dass ich den Kopfstand lernen will. Seitdem übe ich fast jeden Tag und freue mich über den kleinsten Fortschritt.
Der Kopfstand ist eine Yoga-Position, die die Blutgefäße trainiert und, vor dem Zubettgehen durchgeführt, für einen erholsamen Schlaf sorgen soll. Natürlich muss der Körper sich erst einmal gewöhnen, an dieses Feeling und an das viele Blut, das da plötzlich von "unten" daherkommt.
Also erst einmal in Kauerstellung den Kopf auf den Boden (mit einem flachen Kissen dazwischen) stellen und die Unterarme aufsetzen, Hände am Hinterkopf verschränkt. Das reicht meist schon für Schwindelgefühle - keine Angst, nach wenigen Tagen können die Gefäße damit umgehen.
Dann Hintern in die Luft! Wer die Yogastellung "der Hund" kennt, weiß was ich meine. Knie durchstrecken, mit den Zehen immer näher zum Kopf wandern bis die Wirbelsäule verkehrt herum "aufrecht" steht. Besonders schwierig ist es, die Lendenwirbelsäule aufzurichten.
Das sind schon gute Vorübungen. Was dann zu tun ist, wäre die Beine nacheinander mit der Kraft der Bauchmuckis hochzuhiehen, aber bitte nicht zu sehr anhüpfen, sonst rollt man vorne über. Umfallen ist übrigens keine Schande, und tut auch nicht weh wenn man sich abrollt und die Möbel vorher weggestellt hat.
Ja, und das muss man sehr oft üben, bis man sich ausbalancieren kann. Soweit bin ich nun auch - naja, fallweise. Alles Weitere dürfte ein Kinderspiel sein, also Oberschenkel gerade stellen und Beine strecken und so - haha :)
Schön ist, wenn man spürt, wie der Körper sich anpasst, die Blutgefäße, die Bauchmuskeln, der Gleichgewichtssinn... das macht mir Freude!
Und, wer von euch probiert es gerade aus?? ;)
Der Kopfstand ist eine Yoga-Position, die die Blutgefäße trainiert und, vor dem Zubettgehen durchgeführt, für einen erholsamen Schlaf sorgen soll. Natürlich muss der Körper sich erst einmal gewöhnen, an dieses Feeling und an das viele Blut, das da plötzlich von "unten" daherkommt.
Also erst einmal in Kauerstellung den Kopf auf den Boden (mit einem flachen Kissen dazwischen) stellen und die Unterarme aufsetzen, Hände am Hinterkopf verschränkt. Das reicht meist schon für Schwindelgefühle - keine Angst, nach wenigen Tagen können die Gefäße damit umgehen.
Dann Hintern in die Luft! Wer die Yogastellung "der Hund" kennt, weiß was ich meine. Knie durchstrecken, mit den Zehen immer näher zum Kopf wandern bis die Wirbelsäule verkehrt herum "aufrecht" steht. Besonders schwierig ist es, die Lendenwirbelsäule aufzurichten.
| Quelle: www.yogapx.de |
Das sind schon gute Vorübungen. Was dann zu tun ist, wäre die Beine nacheinander mit der Kraft der Bauchmuckis hochzuhiehen, aber bitte nicht zu sehr anhüpfen, sonst rollt man vorne über. Umfallen ist übrigens keine Schande, und tut auch nicht weh wenn man sich abrollt und die Möbel vorher weggestellt hat.
Ja, und das muss man sehr oft üben, bis man sich ausbalancieren kann. Soweit bin ich nun auch - naja, fallweise. Alles Weitere dürfte ein Kinderspiel sein, also Oberschenkel gerade stellen und Beine strecken und so - haha :)
Schön ist, wenn man spürt, wie der Körper sich anpasst, die Blutgefäße, die Bauchmuskeln, der Gleichgewichtssinn... das macht mir Freude!
Und, wer von euch probiert es gerade aus?? ;)
4. April 2014
Besser schlafen
Na, gut geschlafen? Lange, erholsam und ausreichend? Nein? Zeit, eure Schlafsituation zu überdenken. Hier sind meine Top-Tipps für euren Dornröschenschlaf:
Wer für frische Luft im Schlafzimmer sorgt, schläft besser. Man kann Abends noch schnell mal das Fenster öffnen. Morgens die Feuchtigkeit, die man nächtens über Schweiß und Atemluft ausscheidet, hinauslüften - dabei die Heizung abdrehen. Damit es nicht mufflig wird, lasse ich auch tagsüber gern die Schlafzimmertür offen stehen. Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt.
Schafft euch einen fixen Platz, auf dem ausgezogene Kleidung abgelegt wird, das kann zum Beispiel ein Stuhl sein. Räumt ihn aber so oft wie möglich wieder ab!
Man kann sich allerdings Rosskastanien in einem Körbchen unter das Bett stellen - sie sollen störende Strahlen und Schwingungen absorbieren. Auch ein Heilstein eurer Wahl kann helfen.
Denn Bettbezug kann man im Hinblick auf den Schweiß, den man nächtens absondert, auch gerne öfters wechseln. Damit dieser schön lange frisch bleibt, empfinde ich es am angenehmsten, abends vor dem Zubettgehen zu duschen.
Manche fühligen Menschen scheinen sogenannte Erdstrahlen wahrnehmen zu können, auf die man sein Bett nicht stellen sollte. Derartige Störfelder kann ein Profi, oder mit etwas Übung auch ein Laie ausfindig machen.
Welche Tipps für einen guten Schalf habt ihr so auf Lager??
Temperatur
Achtet auf eure Wohlfühl-Temperatur im Schlafzimmer. Für mich empfinde ich einen etwas gekühlteren Raum bei etwa 19 Grad als angenehm - mit langem Pyjama und Winterdecke. Manche brauchen es wärmer, ziehen sich gerne Socken an oder legen sich eine zweite Decke parat. Wird es draußen wärmer, wechsle ich zur leichten Sommerdecke, kurzen Ärmeln und Hosen und lasse schon mal das Fenster offen stehen. Fliegengitter halten Mücken und Nachtschwärmer draußen. Im Hochsommer schlafe ich dann nur mit Unterbuxe, leerem Bettbezug und allen Vieren von mir gestreckt.Wasser
Wacht man in der Nacht auf, freut man sich über ein bereit gestelltes Glas mit frischem Wasser, um die Atemwege zu befeuchten. In der Heizperiode kann man sich außerdem einen feuchten Lappen in einer Schüssel neben das Bett stellen, um die Luft etwas zu befeuchten.Frische Luft
Wer für frische Luft im Schlafzimmer sorgt, schläft besser. Man kann Abends noch schnell mal das Fenster öffnen. Morgens die Feuchtigkeit, die man nächtens über Schweiß und Atemluft ausscheidet, hinauslüften - dabei die Heizung abdrehen. Damit es nicht mufflig wird, lasse ich auch tagsüber gern die Schlafzimmertür offen stehen. Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt.
| Aufräumen für einen zufriedenen Schlaf. |
Ordnung
Auch wenn man die Augen im Schlaf schließt, Unordnung kann den Geist unruhig machen. Macht euer Schlafzimmer nicht zur Rumpelkammer!Schafft euch einen fixen Platz, auf dem ausgezogene Kleidung abgelegt wird, das kann zum Beispiel ein Stuhl sein. Räumt ihn aber so oft wie möglich wieder ab!
Unter dem Bett
Klar möchte man jeden verfügbaren Stauraum ausnutzen, aber auch Gegenstände, die unter dem Bett lagern, können uns unterbewusst beunruhigen. Das Problem hatte ich mal, als ich Schuhe in Schachteln unter dem Bett lagerte. Als ich den Platz wieder frei geräumt hatte, konnte ich tatsächlich wieder besser schlafen.Man kann sich allerdings Rosskastanien in einem Körbchen unter das Bett stellen - sie sollen störende Strahlen und Schwingungen absorbieren. Auch ein Heilstein eurer Wahl kann helfen.
| Und was versteckt sich unter eurem Bett? |
Sauberkeit
Nicht nur unter dem Bett, sondern im gesamten Schlafgemach darf man ruhig öfter den Wedel schwingen, denn wo viele Textilien verwendet werden, ist der Staublurch auf dem Vormarsch.Denn Bettbezug kann man im Hinblick auf den Schweiß, den man nächtens absondert, auch gerne öfters wechseln. Damit dieser schön lange frisch bleibt, empfinde ich es am angenehmsten, abends vor dem Zubettgehen zu duschen.
Pflanzen
Es gibt Pflanzen, welche man besser nicht ins Schlafzimmer stellt, da sie angeblich Giftstoffe an die Umgebung absondern (gegen Fressfeinde), da muss man sich vorher informieren. Auch duftende Pflanzen würde ich woanders hinstellen - ich bin tatsächlich schon mal vom Duft einer Orchidee aufgewacht!Spiegel und Metall
In China glaubt man, dass der Geist nachts im Schlaf vom Körper aufsteigt. Sieht er sich im Spiegel, erschrickt er fürchterlich. Deshalb soll man eigentlich keine Spiegel im Schlafzimmer haben, oder zumindest keine die auf das Bett zeigen. Im Feng Shui soll man außerdem Metall so weit es geht meiden; und Spiegel sind große Metallplatten mit Glas davor.| Hier wurde die Spiegeltür einfach ausgehängt und durch einen Vorhang ersetzt. |
Bett-Position
Auch aus dem Feng Shui weiß man einiges zur Positionierung des Bettes zu sagen. Die Tür sollte nicht direkt aufs Bett zeigen, auch eine Schlafposition mit den Füßen in Richtung Fenster soll schlecht sein. Über dem Kopf sollte möglichst nichts hängen, also keine Regale dort positionieren. Vorspringende Kanten, die aufs Bett zeigen, können als unangenehm empfunden werden.Manche fühligen Menschen scheinen sogenannte Erdstrahlen wahrnehmen zu können, auf die man sein Bett nicht stellen sollte. Derartige Störfelder kann ein Profi, oder mit etwas Übung auch ein Laie ausfindig machen.
Bücher
Nahe am Schlafplatz liegende Bücher können den Schlummernden unruhig träumen lassen - angeblich je nach Inhalt! Also auch möglichst keine Bücher in Bettnähe lagern. Mein aktuelles Buch habe ich trotzdem immer beim Bett, aber ich lege es so weit ich kann weg.TV
...gehört in meinen Augen nicht ins Schlafzimmer! Er verursacht Elektrosmog, zerstört die Romantik, und das Fernseh-Nickerchen empfinde ich als eine sehr unangenehme Art von Schlaf. Auch andere elektronische Geräte, wie das Handy, draußen lassen. Ich habe mir extra einen Wecker ohne Funkuhr angeschafft, um Strahlung zu vermeiden.Welche Tipps für einen guten Schalf habt ihr so auf Lager??
30. März 2014
Gelesen: Beauty Detox Plan
Das Buch von Kimberley Snyder war online sozusagen "in aller Munde". Erst war ich vom Titel etwas abgeschreckt, lässt er doch vermuten, es handle sich um Schönheitsratschläge. Tatsächlich werden aber wichtige Informationen zu Gesundheit und Wohlbefinden behandelt.
Die Autorin stellt ihre ideale Art sich zu ernähren vor: viel Gemüse und Obst, keine industriell verarbeiteten Lebensmittel, die Verdauung so effizient wie möglich gestalten. Dabei setzt sie betont auf eine vegane, rohe Kost.
Alles dreht sich um den Darm: wir möchten es ihm ermöglichen, so viele wichtige Nährstoffe wie möglich aus der Nahrung zu ziehen. Dabei soll er nicht viel arbeiten müssen, denn die Verdauung verbraucht 60 - 80 % unserer Energie - kein Wunder, wenn man nach Pizza & Co. erst mal flach auf der Couch liegt.
Durch gesunde Ernährung soll die Entgiftung angeregt werden, schließlich sind wir täglich den verschiedensten Umweltgiften ausgesetzt Wir nehmen sie in Form von Konservierungsstoffen und Aromen, Rieselhilfen, Transfetten, aber auch über Kosmetika, Hautkontakt oder über die Atemluft auf. Wir sind praktisch von Kunststoffen umgeben, die kontinuierlich Stoffe absondern. Dann noch chemische Reiniger, Lacke, Klebstoffe... die Liste ist unendlich.
Diese Stoffe müssen unbedingt wieder ausgeschieden werden, um den Körper nicht zu schädigen. Dafür müssen die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane schwer arbeiten und benötigen einen Haufen an Nährstoffen. Auch wenn die Grenze deren Leistungskapazität bereits erreicht ist, müssen die Giftstoffe raus aus dem Blutkreislauf - in diesem Fall werden Fettdepots als Sondermülllager angelegt.
Funktioniert die Entgiftung, nehmen wir alle benötigten Nährstoffe in Fülle zu uns und arbeitet die Verdauung reibungslos, werden wir mit strahlendem Aussehen, Gesundheit, Wohlbefinden und reichlich Lebensenergie belohnt. Doch Vorsicht: wer es zu hart angeht, wird nach einem kurzfristigen Aufschwung sehr wahrscheinlich durch einen auftretenden Entgiftungsschub auf den Boden der Tatsachen zurück geholt - denn merkt der Körper, dass der Schwung der neuen Giftsubstanzen nachlässt bzw. plötzlich genug Nährstoffe vorhanden sind, geht er die Altlasten an - die Giftdepots werden aufgelöst und ihr schädlicher Inhalt verarbeitet und ausgeschieden. Es kann also passieren, dass man sich mit den verschiedensten Entgiftungserscheinungen auseinandersetzen muss.
Besonders das Entgiftungsthema hat es mir angetan. Nachdem ich an ein paar Schrauben meiner Ernährung gedreht hatte, kämpfte ich mit Erkältungen, einer Mittelohrentzündung, verschleimten Atemwegen, zwei Mal hatte ich ein entzundenes Auge (was SEHR untypisch für mich ist) und mehrmals Bläschen an der Mundschleimhaut. Ich behielt die optimierte Ernährung bei, und nach 4 miesen Wochen geht es mir die letzten paar Wochen gut, und ich merke dass ich weniger Schlaf benötige und mich als eine Spur energiegeladener empfinde! Im Gesicht merke ich, dass meine Haut klarer ist. Nachdem ich nicht nasche, hab ich auch schon etwas mehr als 2 kg abgenommen - obwohl ich eigentlich nicht so viele Depots habe :)
Die Autorin stellt ihre ideale Art sich zu ernähren vor: viel Gemüse und Obst, keine industriell verarbeiteten Lebensmittel, die Verdauung so effizient wie möglich gestalten. Dabei setzt sie betont auf eine vegane, rohe Kost.
Alles dreht sich um den Darm: wir möchten es ihm ermöglichen, so viele wichtige Nährstoffe wie möglich aus der Nahrung zu ziehen. Dabei soll er nicht viel arbeiten müssen, denn die Verdauung verbraucht 60 - 80 % unserer Energie - kein Wunder, wenn man nach Pizza & Co. erst mal flach auf der Couch liegt.
Durch gesunde Ernährung soll die Entgiftung angeregt werden, schließlich sind wir täglich den verschiedensten Umweltgiften ausgesetzt Wir nehmen sie in Form von Konservierungsstoffen und Aromen, Rieselhilfen, Transfetten, aber auch über Kosmetika, Hautkontakt oder über die Atemluft auf. Wir sind praktisch von Kunststoffen umgeben, die kontinuierlich Stoffe absondern. Dann noch chemische Reiniger, Lacke, Klebstoffe... die Liste ist unendlich.
Diese Stoffe müssen unbedingt wieder ausgeschieden werden, um den Körper nicht zu schädigen. Dafür müssen die Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane schwer arbeiten und benötigen einen Haufen an Nährstoffen. Auch wenn die Grenze deren Leistungskapazität bereits erreicht ist, müssen die Giftstoffe raus aus dem Blutkreislauf - in diesem Fall werden Fettdepots als Sondermülllager angelegt.
Funktioniert die Entgiftung, nehmen wir alle benötigten Nährstoffe in Fülle zu uns und arbeitet die Verdauung reibungslos, werden wir mit strahlendem Aussehen, Gesundheit, Wohlbefinden und reichlich Lebensenergie belohnt. Doch Vorsicht: wer es zu hart angeht, wird nach einem kurzfristigen Aufschwung sehr wahrscheinlich durch einen auftretenden Entgiftungsschub auf den Boden der Tatsachen zurück geholt - denn merkt der Körper, dass der Schwung der neuen Giftsubstanzen nachlässt bzw. plötzlich genug Nährstoffe vorhanden sind, geht er die Altlasten an - die Giftdepots werden aufgelöst und ihr schädlicher Inhalt verarbeitet und ausgeschieden. Es kann also passieren, dass man sich mit den verschiedensten Entgiftungserscheinungen auseinandersetzen muss.
Besonders das Entgiftungsthema hat es mir angetan. Nachdem ich an ein paar Schrauben meiner Ernährung gedreht hatte, kämpfte ich mit Erkältungen, einer Mittelohrentzündung, verschleimten Atemwegen, zwei Mal hatte ich ein entzundenes Auge (was SEHR untypisch für mich ist) und mehrmals Bläschen an der Mundschleimhaut. Ich behielt die optimierte Ernährung bei, und nach 4 miesen Wochen geht es mir die letzten paar Wochen gut, und ich merke dass ich weniger Schlaf benötige und mich als eine Spur energiegeladener empfinde! Im Gesicht merke ich, dass meine Haut klarer ist. Nachdem ich nicht nasche, hab ich auch schon etwas mehr als 2 kg abgenommen - obwohl ich eigentlich nicht so viele Depots habe :)
14. März 2014
Fastenzeit - lunalescas 40 Tage ohne Naschen Teil 1
Auf Twitter habe ich bereits angekündigt, in der Fastenzeit dem Naschen zu entsagen. Süßigkeiten gehörten für mich bisher zur täglichen Ernährung, ob Mohnstrudel im Büro, Kuchen zu Hause oder Schoko nach dem Essen. Davon erwarte ich mir, von der Süß-Sucht weg zu kommen, und dazu positive Effekte auf die Verdauung, mein Wohlbefinden, meine Zähne und den Energiehaushalt.
Hier ist mein erster Zwischenbericht:
Mittwoch, 5.3.
Aschermittwoch ist da, baba Schoko & Co, denn ab jetzt wird nicht mehr genascht. Herr Haferflocke gibt mir Rückendeckung. Dabei fahren wir doch ein paar Tage auf Urlaub!
Sonntag, 9.3.
Auch im Urlaub sind wir stark geblieben. Es gab allerdings ein paar Diskussionen, was wir nun als Nascherei definieren, und was zu den Mahlzeiten zählt. Topfenstrudel und Kaiserschmarren gehören jedenfalls zu den Hauptspeisen, besonders wenn man sich in winterlich-alpinem Gelände aufhält, nicht wahr? ;)
Mittwoch, 12.3.
Es wird hart! Gestern Abend machte ich den Fehler, nicht ausreichend zu Abend zu essen. Das Resultat war, dass ich verzweifelt nach etwas "essbarem" suchte, ohne zu Süßigkeiten zu greifen. Im Endeffekt überfraß ich mich mit Schafskäse mit frischem Bärlauch.
Überall rundherum lauern die Verlockungen. Als mir eine Freundin ihren Kiloeinkauf Schokobananen aus dem Manner-Fabriksoutlet präsentierte, musste ich erst einmal schlucken. Alles was ich mir jetzt verkneife, schiebe ich geistig auf den Ostersonntag hinaus. Das wird ein Fest!!
Soweit sogut, bis jetzt läuft alles glatt! Ich freu mich :)
Wer fastet hier noch??
Hier ist mein erster Zwischenbericht:
Mittwoch, 5.3.
Aschermittwoch ist da, baba Schoko & Co, denn ab jetzt wird nicht mehr genascht. Herr Haferflocke gibt mir Rückendeckung. Dabei fahren wir doch ein paar Tage auf Urlaub!
Sonntag, 9.3.
Auch im Urlaub sind wir stark geblieben. Es gab allerdings ein paar Diskussionen, was wir nun als Nascherei definieren, und was zu den Mahlzeiten zählt. Topfenstrudel und Kaiserschmarren gehören jedenfalls zu den Hauptspeisen, besonders wenn man sich in winterlich-alpinem Gelände aufhält, nicht wahr? ;)
Mittwoch, 12.3.
Es wird hart! Gestern Abend machte ich den Fehler, nicht ausreichend zu Abend zu essen. Das Resultat war, dass ich verzweifelt nach etwas "essbarem" suchte, ohne zu Süßigkeiten zu greifen. Im Endeffekt überfraß ich mich mit Schafskäse mit frischem Bärlauch.
Überall rundherum lauern die Verlockungen. Als mir eine Freundin ihren Kiloeinkauf Schokobananen aus dem Manner-Fabriksoutlet präsentierte, musste ich erst einmal schlucken. Alles was ich mir jetzt verkneife, schiebe ich geistig auf den Ostersonntag hinaus. Das wird ein Fest!!
Soweit sogut, bis jetzt läuft alles glatt! Ich freu mich :)
Wer fastet hier noch??
1. März 2014
Lunalescas neue Zahnpflege-Routine
Letzte Woche habe ich hier davon erzählt, dass ich schon länger meine Zahnpflege überdenke. Auf Basis der vorgestellten Literatur sieht die jetzt so aus:
Zum Putzen verwende ich eine elektrische Zahnbürste, um die Beläge gründlich zu entfernen. Die Borsten sollen weich sein, um den Zahnschmelz nicht anzugreifen. Morgens wird vor dem Frühstück geschrubbt - empfohlen wäre, erst eine Stunde danach zu putzen, aber so tu ich mich leichter. Ich verwende momentan die restliche fluoridhältige Zahnpasta, eigentlich ist aber lediglich der "Putzkörper" die entscheidende Zutat. Man kann also genauso gut mit Natron putzen. In diesem Bereich habe ich allerdings noch Überredungsschwierigkeiten meinem Freund gegenüber.
Nach den Mahlzeiten entscheide ich mich oft dafür, ein Xylit-Zuckerl zu lutschen. Diese Zuckerl bzw. Bonbons stelle ich selbst her, indem ich Xylitol (=Birkenzucker) in einem Topf bei mittlerer Hitze verflüssige und in kleine Bonbon-Silikonformen gieße. Sie stoppen den Vorgang, bei dem Kariesbakterien Essensreste zur zahnschädlichen Säure vearbeiten. Die Bakterien sterben in Folge des Xylits sogar ab.
Wenn ich fühle, dass mir noch etwas zwischen den Zähnen hängt, verwende ich (sofern ich sie dabei habe) ungewachste Zahnseide. Wachs würde Reste in den Zahnzwischenräumen hinterlassen, an welchen sich Bakterien anheften könnten. Im Buch, das ich letzte Woche vorgestellt habe, wird Zahnseide zwar verdächtigt, den Zahnschmelz langsam abzutragen, die Behauptung ist in meinen Augen aber nicht zu halten. Und ich denke, dass Essensreste und deren bakterielle Zersetzung eine größere Gefahr für die Zähne darstellen, als Zahnseide.
Abends wird empfohlen, eine Stunde nach der letzten Mahlzeit zu putzen. Bei mir Naschkatze geht sich das nicht immer aus, aber ich achte auf einen großen Zeitabstand.
Begonnen wird mit ungewachster Zahnseide, dann Zähneputzen mit fluoridfreier Pasta. Dann kommt ein Zungenreiniger zum Einsatz und schabt in zwei, drei Zügen von möglichst weit hinten an der Zunge bis vor die Beläge ab. Dies kann sogar dabei helfen, Halsentzündungen zu vermeiden.
Den Abschluss bildet eine chlorhexidinhaltige Mundspülung. Ich verwende ein Produkt, welches Verfärbungen durch den Wirkstoff unterdrückt, Langzeiterfahrung kann ich allerdings keine anbieten. Solche Spülungen sind nur in Apotheken erhältlich und reduzieren die Anzahl der Bakterien im Mund drastisch.
Einmal die Woche verwende ich ein stark fluoridhaltiges Gel, welches zwei Minuten lang eingebürstet wird. Es gehört schon lange zu meinem Repertoire und wurde mir einmal von einem Zahnarzt empfohlen.
In den letzten Jahren habe ich alle 6 bis 12 Monate eine Zahnreinigung bzw. sogenannte "Mundhygiene" durchführen lassen. Das werde ich in Zukunft nicht mehr tun, da im Buch "Zahnarztlügen" darauf hingewiesen wird, diese Behandlung würde nichts zur Zahngesundheit beitragen, sondern lediglich über die Jahre den Zahnschmelz abbauen. Mir ist es einmal passiert, dass ich danach Querrillen an einem Zahn hatte, die bei der Zahnreinigung entstanden.
Die Basis gesunder Zähne bildet jedoch in erster Linie eine zucker- und kohlenhydratarme Ernährung. Auch sehr saure Nahrungsmittel oder - ganz wichtig - Getränke wie Softdrinks oder Fruchtsäfte sollten so weit es geht gemieden werden.
Ich alte Naschkatze plane eine Fastenzeit ohne Naschereien - nächsten Mittwoch geht es los. Bei der letzten Zahnreinigung fand die Fachkraft nämlich eine kleine Läsion im Zahn. Ich möchte sehen ob mein Körper das Loch tatsächlich selbst wieder aushärten kann, bevor ich damit zur Untersuchung gehe.
Hat noch jemand ein paar Tipps?
Zum Putzen verwende ich eine elektrische Zahnbürste, um die Beläge gründlich zu entfernen. Die Borsten sollen weich sein, um den Zahnschmelz nicht anzugreifen. Morgens wird vor dem Frühstück geschrubbt - empfohlen wäre, erst eine Stunde danach zu putzen, aber so tu ich mich leichter. Ich verwende momentan die restliche fluoridhältige Zahnpasta, eigentlich ist aber lediglich der "Putzkörper" die entscheidende Zutat. Man kann also genauso gut mit Natron putzen. In diesem Bereich habe ich allerdings noch Überredungsschwierigkeiten meinem Freund gegenüber.
Nach den Mahlzeiten entscheide ich mich oft dafür, ein Xylit-Zuckerl zu lutschen. Diese Zuckerl bzw. Bonbons stelle ich selbst her, indem ich Xylitol (=Birkenzucker) in einem Topf bei mittlerer Hitze verflüssige und in kleine Bonbon-Silikonformen gieße. Sie stoppen den Vorgang, bei dem Kariesbakterien Essensreste zur zahnschädlichen Säure vearbeiten. Die Bakterien sterben in Folge des Xylits sogar ab.
Wenn ich fühle, dass mir noch etwas zwischen den Zähnen hängt, verwende ich (sofern ich sie dabei habe) ungewachste Zahnseide. Wachs würde Reste in den Zahnzwischenräumen hinterlassen, an welchen sich Bakterien anheften könnten. Im Buch, das ich letzte Woche vorgestellt habe, wird Zahnseide zwar verdächtigt, den Zahnschmelz langsam abzutragen, die Behauptung ist in meinen Augen aber nicht zu halten. Und ich denke, dass Essensreste und deren bakterielle Zersetzung eine größere Gefahr für die Zähne darstellen, als Zahnseide.
Abends wird empfohlen, eine Stunde nach der letzten Mahlzeit zu putzen. Bei mir Naschkatze geht sich das nicht immer aus, aber ich achte auf einen großen Zeitabstand.
Begonnen wird mit ungewachster Zahnseide, dann Zähneputzen mit fluoridfreier Pasta. Dann kommt ein Zungenreiniger zum Einsatz und schabt in zwei, drei Zügen von möglichst weit hinten an der Zunge bis vor die Beläge ab. Dies kann sogar dabei helfen, Halsentzündungen zu vermeiden.
Den Abschluss bildet eine chlorhexidinhaltige Mundspülung. Ich verwende ein Produkt, welches Verfärbungen durch den Wirkstoff unterdrückt, Langzeiterfahrung kann ich allerdings keine anbieten. Solche Spülungen sind nur in Apotheken erhältlich und reduzieren die Anzahl der Bakterien im Mund drastisch.
Einmal die Woche verwende ich ein stark fluoridhaltiges Gel, welches zwei Minuten lang eingebürstet wird. Es gehört schon lange zu meinem Repertoire und wurde mir einmal von einem Zahnarzt empfohlen.
In den letzten Jahren habe ich alle 6 bis 12 Monate eine Zahnreinigung bzw. sogenannte "Mundhygiene" durchführen lassen. Das werde ich in Zukunft nicht mehr tun, da im Buch "Zahnarztlügen" darauf hingewiesen wird, diese Behandlung würde nichts zur Zahngesundheit beitragen, sondern lediglich über die Jahre den Zahnschmelz abbauen. Mir ist es einmal passiert, dass ich danach Querrillen an einem Zahn hatte, die bei der Zahnreinigung entstanden.
Die Basis gesunder Zähne bildet jedoch in erster Linie eine zucker- und kohlenhydratarme Ernährung. Auch sehr saure Nahrungsmittel oder - ganz wichtig - Getränke wie Softdrinks oder Fruchtsäfte sollten so weit es geht gemieden werden.
Ich alte Naschkatze plane eine Fastenzeit ohne Naschereien - nächsten Mittwoch geht es los. Bei der letzten Zahnreinigung fand die Fachkraft nämlich eine kleine Läsion im Zahn. Ich möchte sehen ob mein Körper das Loch tatsächlich selbst wieder aushärten kann, bevor ich damit zur Untersuchung gehe.
Hat noch jemand ein paar Tipps?
22. Februar 2014
Buch: Zahnarztlügen
Eigentlich sollte man ja mit der Zahnpflege alles richtig machen, wenn man die Anweisungen seines Zahnarztes befolgt: Zwei mal täglich putzen, Zahnseide verwenden, und zur jährlichen Kontrolle erscheinen. Obwohl ich mich schon fast mein Leben lang an diese Vorgaben halte, habe ich schon immer Probleme mit Karies.
Es überraschte mich, als mir jemand erzählte, fluoridfreie Zahnpasten zu verwenden und Xylit-Pastillen zu lutschen, um die Zähne zu pflegen. Ich sprang auf das Thema "alternative Zahnpflege" an und besorgte mir dieses Buch von Dorothea Brandt und Lars Hendrickson: "Zahnarztlügen - Wie Sie Ihr Zahnarzt krank behandelt".
Denn, wie die Autoren uns gleich wissen lassen, hat die moderne Zahnmedizin es noch immer nicht geschafft, uns eine wirksame Prophylaxe zu bieten. Die Statistik weiß: 97% der deutschen Bevölkerung leidet an Karies.
Den Zahnärzten wird unterstellt, uns eine wirksame Vorsorge absichtlich vorzuenthalten und lediglich flickend und füllend einzugreifen, aus finanziellen Gründen. Damit nicht genug, informieren die Autoren darüber, dass der Körper Karies selbst vollständig heilen kann!
Voraussetzung dafür wäre es demnach, dem betroffenen Zahn so lange wie möglich die Kariesbakterien vom Leib zu halten, damit durch den Speichel wieder Mineralien in den Schmelz eingelagert werden können. Möglich soll dies vor allem das Spülen mit chlorhexidinhaltiger Mundspülung machen, welche nur in Apotheken erhältlich ist. Zusätzlich sollte auf eine zuckerarme Ernährung Wert gelegt, und Haushaltszucker durch Xylit ersetzt werden. Das Zusammenspiel von Bakterien und Zucker (auch Stärke, wie z.B. Mehl) muss unterbrochen werden. Ergänzend sind hochkonzentrierte Chlorhexidingels und Fluoridlacke empfohlen.
Mundspülungen mit Chlorhexidin sind gar nicht so einfach zu bekommen, noch dazu gibt es Formeln welche die Zähne schon bald stark verfärben können. Nach Recherchen kam ich zum Produkt Curasept.
Bei Xylit oder Birkenzucker handelt es sich um eine Zuckerart, welche Kariesbakterien nicht verarbeiten können. Die Bakterien sterben sogar in Folge, weshalb Xylit nach Mahlzeiten in der Mundhöhle angewendet werden soll. Es ist in manchen Drogerien oder Apotheken erhältlich. Man kann ganz einfach Zuckerl bzw. Pastillen daraus herstellen, welche man nach jeder (zuckerhältigen) Mahlzeit lutschen kann.
Über Fluorid ist man sich nicht ganz einig, ob es nun giftig auf den Körper wirkt, oder die Wunderwaffe für gesunde Zähne sein soll. Letzteres kann man wohl verwerfen, wenn man daran denkt dass Jahrzehnte von fluoridhaltiger Zahnpasta kariöse Zähne nicht verhindern konnten.
Zum Buch möchte ich noch sagen, dass es bestimmt sehr wertvolle Informationen zur Zahngesundheit enthält, die Texte allerdings in einem sehr kritischen und reißerischen Ton verfasst sind und kein gutes Haar an der Zahnärzteschaft lässt. Auch Informationen zu Paradontose kann man hier nachlesen. Ich tat mich leider sehr schwer, mit dem Lesen voran zu kommen, und übersprang zum Schluss die Schimpftiraden.
Ich möchte euch auch noch darauf hinweisen, dass ich lediglich die Informationen des Buches hier verkürzt wieder gebe, und keine Verantwortung für eure Gesundheit übernehmen möchte. Bitte betrachtet die Informationen aus diesem Beitrag kritisch. Wer sich informieren will, soll dieses Buch lesen oder ein Gespräch mit seinem Arzt oder Zahnarzt führen.
Meine persönliche Interpretation der Empfehlungen aus dem Buch möchte ich euch in einem eigenen Beitrag zeigen.
Es überraschte mich, als mir jemand erzählte, fluoridfreie Zahnpasten zu verwenden und Xylit-Pastillen zu lutschen, um die Zähne zu pflegen. Ich sprang auf das Thema "alternative Zahnpflege" an und besorgte mir dieses Buch von Dorothea Brandt und Lars Hendrickson: "Zahnarztlügen - Wie Sie Ihr Zahnarzt krank behandelt".
Denn, wie die Autoren uns gleich wissen lassen, hat die moderne Zahnmedizin es noch immer nicht geschafft, uns eine wirksame Prophylaxe zu bieten. Die Statistik weiß: 97% der deutschen Bevölkerung leidet an Karies.
Worum geht es?
Den Zahnärzten wird unterstellt, uns eine wirksame Vorsorge absichtlich vorzuenthalten und lediglich flickend und füllend einzugreifen, aus finanziellen Gründen. Damit nicht genug, informieren die Autoren darüber, dass der Körper Karies selbst vollständig heilen kann!
Wie denn das?
Voraussetzung dafür wäre es demnach, dem betroffenen Zahn so lange wie möglich die Kariesbakterien vom Leib zu halten, damit durch den Speichel wieder Mineralien in den Schmelz eingelagert werden können. Möglich soll dies vor allem das Spülen mit chlorhexidinhaltiger Mundspülung machen, welche nur in Apotheken erhältlich ist. Zusätzlich sollte auf eine zuckerarme Ernährung Wert gelegt, und Haushaltszucker durch Xylit ersetzt werden. Das Zusammenspiel von Bakterien und Zucker (auch Stärke, wie z.B. Mehl) muss unterbrochen werden. Ergänzend sind hochkonzentrierte Chlorhexidingels und Fluoridlacke empfohlen.
Chlorhexidin
Mundspülungen mit Chlorhexidin sind gar nicht so einfach zu bekommen, noch dazu gibt es Formeln welche die Zähne schon bald stark verfärben können. Nach Recherchen kam ich zum Produkt Curasept.
Xylit
Bei Xylit oder Birkenzucker handelt es sich um eine Zuckerart, welche Kariesbakterien nicht verarbeiten können. Die Bakterien sterben sogar in Folge, weshalb Xylit nach Mahlzeiten in der Mundhöhle angewendet werden soll. Es ist in manchen Drogerien oder Apotheken erhältlich. Man kann ganz einfach Zuckerl bzw. Pastillen daraus herstellen, welche man nach jeder (zuckerhältigen) Mahlzeit lutschen kann.
Fluorid
Über Fluorid ist man sich nicht ganz einig, ob es nun giftig auf den Körper wirkt, oder die Wunderwaffe für gesunde Zähne sein soll. Letzteres kann man wohl verwerfen, wenn man daran denkt dass Jahrzehnte von fluoridhaltiger Zahnpasta kariöse Zähne nicht verhindern konnten.
Wie war das Buch sonst:
Zum Buch möchte ich noch sagen, dass es bestimmt sehr wertvolle Informationen zur Zahngesundheit enthält, die Texte allerdings in einem sehr kritischen und reißerischen Ton verfasst sind und kein gutes Haar an der Zahnärzteschaft lässt. Auch Informationen zu Paradontose kann man hier nachlesen. Ich tat mich leider sehr schwer, mit dem Lesen voran zu kommen, und übersprang zum Schluss die Schimpftiraden.
Warnung!
Ich möchte euch auch noch darauf hinweisen, dass ich lediglich die Informationen des Buches hier verkürzt wieder gebe, und keine Verantwortung für eure Gesundheit übernehmen möchte. Bitte betrachtet die Informationen aus diesem Beitrag kritisch. Wer sich informieren will, soll dieses Buch lesen oder ein Gespräch mit seinem Arzt oder Zahnarzt führen.
Meine persönliche Interpretation der Empfehlungen aus dem Buch möchte ich euch in einem eigenen Beitrag zeigen.
11. Dezember 2013
Vom Optimierungswahn
Iss keinen Zucker! Iss keine Milchprodukte! Iss Milchprodukte! Iss kein Getreide! Iss viel Vollkorn! Iss keine Hülsenfrüchte! Iss Hülsenfrüchte! Iss kein Fleisch! Iss viel Fleisch! Iss roh! Iss gekocht!
Es gibt zig Ernährungsreligionen, äh ich meine -Konzepte, die sich im Grunde alle irgendwo widersprechen, die sich alle ihre Rosinen aus den wissenschaftlichen Studien picken und die alle quasi ewiges Glück und Weltfrieden versprechen.
Es gibt zig Ernährungsreligionen, äh ich meine -Konzepte, die sich im Grunde alle irgendwo widersprechen, die sich alle ihre Rosinen aus den wissenschaftlichen Studien picken und die alle quasi ewiges Glück und Weltfrieden versprechen.
Meine 94jährige Oma hat mir heute erzählt, wie sie und ihre Familie in der Besatzungszeit von den Russen Erbsen und Bohnen bekommen haben, die sie erst mal zwischen die Doppelfenster legen mussten, damit die Würmer rauskriechen.
Irgendwie rückt das meine Perspektive wieder zurecht.
Ich werde auch das Gefühl nicht los, dass dieses Herumgebastle an der Ernährung, das hypochondrische Vermuten von Unverträglichkeiten bei jedem Wehwehchen in Wahrheit nur eine riesige Industrie füttert. Und der Begriff Brot und Spiele kommt mir in den Sinn.
Die Leistungsgesellschaft macht auch vor unserer Privatsphäre nicht Halt und überwuchert uns mit ihrem Druck, auch in unserer Freizeit, in unseren Beziehungen, in unserer Ernährung, unseren Hobbies perfekt zu funktionieren. Systembedingte Probleme (nicht immer sind das rein medizinische Probleme!) wie chronische Müdigkeit, Depressionen und Burnout werden zu gerne auf Einzelpersonen geschoben. Du bist ständig müde? Vertragst bestimmt den Weizen nicht.
Auch Die Zeit hat sich in ihrer Ausgabe von 21. November dem Thema (eingebildete) Nahrungsunverträglichkeiten gewidmet, deren Leitartikel kannst du hier oder in der Printausgabe, die in deiner Bibliothek bestimmt aufliegt, nachlesen.
Besser, schneller, gesünder, fitter, früher, länger, gescheiter, höher, weiter... Verlierst du dich auch manchmal im allgegenwärtigen Optimierungswahn? Welche Bereiche sind es bei dir? Und was bringt dich wieder auf den Boden, rückt deine Perspektive wieder zurecht?
Disclaimer: Es gibt Menschen, die mehr oder weniger große gesundheitliche Probleme durch eines dieser vielen Ernährungskonzepte unter Kontrolle gebracht haben. Diese mögen sich bitte ausgeklammert fühlen.
6. Dezember 2013
Kleines How-To der Menstruationstasse
Letzte Woche habe ich euch hier die Menstruationstasse vorgestellt. Diese Woche gibt's noch ein paar Tipps obendrauf.
Stopft eure Tampons in Flaschen, nutzt eure Binden als Serviette, zündet alle Slipeinlagen an, hier kommt die Menstruationstasse!
Viele fühlen es wenn die Tasse voll wird uns es Zeit zum Ausleeren wird. Blutrückstau kann sich keiner bilden, im schlimmsten Fall beginnt es, bei Bewegung ein bisschen am Becher vorbeizulaufen. Höchste Zeit zum Leeren!
Weitere Fragen könnt ihr gerne im Kommentarfeld posten oder auch an Doktor Google richten :)
Stopft eure Tampons in Flaschen, nutzt eure Binden als Serviette, zündet alle Slipeinlagen an, hier kommt die Menstruationstasse!
Erstversuche
Ihr müsst euch an das Handling erst mal gewöhnen, das geht jedoch recht rasch und nach der dritten Mens werdet ihr euch fühlen als hättet ihr nie etwas anderes verwendet. Um euch mit der Handhabung vertraut zu machen, testet die Tasse erst mal an schwächeren Blutungstagen.Stiel
Die meisten Modelle kommen mit Stiel unten dran. Dieser ist nicht zum rausziehen, sondern dient eher der "Ortung" des Objekts an Ort und Stelle. Ich würde euch empfehlen den gleich mal mit der Schere einzukürzen, damit nachher nichts hervorsteht und stört.Einsetzen
Das Becherl wird befeuchtet und zusammengefaltet. Im Internet finden sich verschiedenste Falttechniken. Bitte nicht zu weit einschieben, es reicht wenn nichts mehr heraussteht. Ein bisschen rückt sich das auch von alleine zurecht.Schwimmen, Reiten, Radfahren
Fühlt euch ganz normal, ihr werdet den Cup gar nicht mehr wahrnehmen, wenn er richtig sitzt. An starken Tagen kann schon mal bisschen was vobeilaufen, also am Besten schwarze Unterwäsche tragen oder (aus Stoff genähte?) Slipeinlagen verwenden. Ihr könnt pinkeln oder sonstige Toilettengänge erledigen ohne den Becher zu entfernen.Viele fühlen es wenn die Tasse voll wird uns es Zeit zum Ausleeren wird. Blutrückstau kann sich keiner bilden, im schlimmsten Fall beginnt es, bei Bewegung ein bisschen am Becher vorbeizulaufen. Höchste Zeit zum Leeren!
Ausleeren
Wie gesagt, bitte nicht versuchen am Stiel zu ziehen, da tut sich aufgrund von Unterdruck nicht viel. Diese Technik ist etwas gefinkelt, und es wird nicht eifacher wenn der Becher randvoll ist, also wie gesagt erst mal an schwachen Tagen ausprobieren. Hier hilft die Scheidenmuskulatur mit, den Becher etwas nach unten zu drücken, gleichzeitig mit Daumen und Zeigefinger den Becher fassen, vielleicht etwas zusammendrücken und dadurch den Unterdruck aufheben, gerade herausziehen.Zwischenreinigung
Nun wird der Inhalt einfach ins WC gekippt. Entweder mit Klopapier etwas abtupfen, manche (nicht wundern!) pinkeln die Tasse auch sauber. Denkt daran: wenn sie zu trocken ist, wird das Einsetzen sehr schwierig! Deshalb tu ich meist gar nichts zur Zwischenreinigung, außer einmal täglich mit Seife auswaschen.Endreinigung
Empfohlen wird das Auskochen, eventuell mit einem Schuss Essig. Mir ist das zu viel Arbeit, deshalb reinige ich mein Becherl in der Spülmaschine. Manchen genügt auch eine Reinigung mit Seife und Nagelbürste.Weitere Fragen könnt ihr gerne im Kommentarfeld posten oder auch an Doktor Google richten :)
29. November 2013
Menstruationstassen in militärischem Sperrgebiet
Liebe Damen, heute zu einem Thema das uns alle betrifft: die Menstruation. Alle jene Leser, die sich nun nicht angesprochen fühlen, dürfen aber trotzdem gerne weiter lesen - man lernt ja nie aus.
Im Folgenden werden Wörter verwendet oder Dinge gesagt, die vielleicht nicht jeder lesen möchte. Leider erklären manche Frauen ihre Scheide zu Zeiten der Regelblutung zum militärischen Sperrgebiet, in das sie nicht einmal selber gedanklich, optisch oder physisch eindringen möchten. Dabei handelt es sich jedoch um eine wichtige Funktion des eigenen Körpers, welche die Frau befähigt einmal Kinder zu gebären! Ein bisschen mehr Aufgeschlossenheit kann da nicht schaden.
Im Folgenden werden Wörter verwendet oder Dinge gesagt, die vielleicht nicht jeder lesen möchte. Leider erklären manche Frauen ihre Scheide zu Zeiten der Regelblutung zum militärischen Sperrgebiet, in das sie nicht einmal selber gedanklich, optisch oder physisch eindringen möchten. Dabei handelt es sich jedoch um eine wichtige Funktion des eigenen Körpers, welche die Frau befähigt einmal Kinder zu gebären! Ein bisschen mehr Aufgeschlossenheit kann da nicht schaden.
Der Becher
Habt ihr schon einmal was von Menstruationstasse, Ladycup oder Mondtasse gehört? Es handelt sich dabei um eine wiederverwendbare Alternative zu Tampons und Binden. Genauer gesagt ist eine Menstruationstasse ein Becherchen aus Silikon, welches in die Scheide eingeführt wird, um die Menstruationsflüssigkeit aufzufangen.Die Vorteile
Dieses "Ding" bringt folgende Vorteile:- Die Tasse ist wiederverwendbar, wodurch Müll vermieden und das Geldbörsel geschont wird.
- Sie hat ein höheres Fassungsvermögen als herkömmliche Produkte, was vielen Damen mit einer starken Blutung sehr entgegen kommt.
- Die Scheidenschleimhaut wird nicht, wie bei Tampons, immer wieder ausgetrocknet. Eine trockene Schleimhaut begünstigt Infektionen und ist obendrein unangenehm.
- Man muss keine Monatshygieneartikel beim Gang zum WC mit sich führen; vor allem im Sommer ein Vorteil, da viele Kleider und Röcke keine Taschen haben.
- Frau kann sich die Zusammensetzung und Menge ihrer Blutung besser vor Augen führen und lernt somit etwas über ihren Körper.
Ein paar Links
Wer jetzt neugierig geworden ist, kann sich auf den Seiten http://www.afriska.ch, http://www.fleurcup.com und http://www.lunette.com informieren und nachsehen wie so ein Dings überhaupt aussieht! Und lest nächste Woche wieder rein, wenn der zweite Beitrag zu diesem Thema erscheint!18. November 2013
Feldenkrais - Bewusstheit durch Bewegung
Am Wochenende besuchte ich ein Feldenkrais-Seminar. In den drei Einheiten lag ich warm angezogen schön gemütlich auf meiner Kuscheldecke, spürte ganz intensiv in meinen Körper hinein und beobachtete dabei die sehr kleinen Bewegungen, die ich ausführte.
Durch die Ruhe der Gruppe und der sanften Stimme des Seminarleiters erlebte ich eine sehr tiefe Entspannung. Bei manchen war diese so groß, dass von Zeit zu Zeit sogar ein leises Schnarchen zu vernehmen war. Das sei auch in Ordnung, versicherte der Anleitende, das Unterbewusstsein arbeitet auch im Dämmerschlaf brav mit.
In der Praxis kann das bedeuten, dass man weniger zu Verspannungen neigt, sich effizienter bewegt und dies auf eine Art und Weise tut, die Rücken, Knie oder sonstige Gelenke möglichst wenig belastet.
Ich habe mich spontan für eine Teilnahme entschlossen und bin begeistert aus diesem Kurs herausgekommen. Mein Ziel war, mehr Beweglichkeit für WingTsun zu erlangen, eine Kung-Fu-Art die ich mit Leidenschaft ausübe. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: ich bemerke eine sehr viel größere Beweglichkeit in der Hüfte. Mein linkes Schulterblatt scheint in eine bessere Position geglitten zu sein, und ich weiß nun wie ich mich schonend und ohne große Anstrengung aufsetzen kann. Außerdem war ich schon lange nicht mehr so entspannt, wie während des Kurses!
Auch mental soll Feldenkrais einiges bewirken; so kann es zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, positiveren Haltung oder dem Ausbrechen aus alten Mustern verhelfen.
Nach dieser Erfahrung kann ich Feldenkrais eigentlich jedem empfehlen :) Im Speziellen aber jedem, der nach einer verbesserten Beweglichkeit strebt, an Fehlstellungen oder -Haltungen leidet, Schmerzen in Knie oder Rücken hat, zu Verspannungen neigt, gestresst ist, nicht abschalten kann, seinen Körper nicht so recht spürt, zur Unterstützung bei der Rehabilitation oder auch zur Persönlichkeitsentwicklung.
Durch die Ruhe der Gruppe und der sanften Stimme des Seminarleiters erlebte ich eine sehr tiefe Entspannung. Bei manchen war diese so groß, dass von Zeit zu Zeit sogar ein leises Schnarchen zu vernehmen war. Das sei auch in Ordnung, versicherte der Anleitende, das Unterbewusstsein arbeitet auch im Dämmerschlaf brav mit.
Was ist die Feldenkrais-Methode?
Bei Feldenkrais soll der Körper durch kleinste Bewegungen, die langsam ausgeführt und intensiv wahrgenommen werden, möglichst viele Informationen über den Bewegungsablauf im Nervensystem speichern. Dadurch gelangt er zu einfacheren, müheloseren und schonenderen Bewegungsmustern. Gleichzeitig werden alle nicht benötigten Muskeln losgelassen.In der Praxis kann das bedeuten, dass man weniger zu Verspannungen neigt, sich effizienter bewegt und dies auf eine Art und Weise tut, die Rücken, Knie oder sonstige Gelenke möglichst wenig belastet.
Was konnte ich für mich mitnehmen?
Ich habe mich spontan für eine Teilnahme entschlossen und bin begeistert aus diesem Kurs herausgekommen. Mein Ziel war, mehr Beweglichkeit für WingTsun zu erlangen, eine Kung-Fu-Art die ich mit Leidenschaft ausübe. Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht: ich bemerke eine sehr viel größere Beweglichkeit in der Hüfte. Mein linkes Schulterblatt scheint in eine bessere Position geglitten zu sein, und ich weiß nun wie ich mich schonend und ohne große Anstrengung aufsetzen kann. Außerdem war ich schon lange nicht mehr so entspannt, wie während des Kurses!
Auch mental soll Feldenkrais einiges bewirken; so kann es zu einer verbesserten Selbstwahrnehmung, positiveren Haltung oder dem Ausbrechen aus alten Mustern verhelfen.
Wer soll es versuchen?
Nach dieser Erfahrung kann ich Feldenkrais eigentlich jedem empfehlen :) Im Speziellen aber jedem, der nach einer verbesserten Beweglichkeit strebt, an Fehlstellungen oder -Haltungen leidet, Schmerzen in Knie oder Rücken hat, zu Verspannungen neigt, gestresst ist, nicht abschalten kann, seinen Körper nicht so recht spürt, zur Unterstützung bei der Rehabilitation oder auch zur Persönlichkeitsentwicklung.
7. November 2013
Ich habe manchmal eine Weizenwampe.
Als tendenzvegane Vegetarierin mit Sojaallergie greift Madame Materialfehler gerne auf Fleischersatz auf Weizenglutenbasis zurück und wird meist mit einem Kugelbauch belohnt (glaubwürdiges sechstes Schwangerschaftsmonat). Vielleicht hat Weizen auch mit der öfter vorkommenden dämmrigen Dösigkeit und so manchen Konzentrationsproblemen zu tun. Glutensensitiv bin ich laut Bluttest allerdings nicht.
Warum der Weizen das mit mir macht, wollte ich herausfinden und habe nun auch dem Onlinehype folgend "Weizenwampe" von William Davis gelesen.
Mein Gesamteindruck von diesem Buch ist jedoch nicht so euphorisch wie viele Berichte im Netz - aus folgenden Gründen:
Es gibt Widersprüche und Argumentationslücken
Zuerst schreibt der Autor bzw. der Übersetzer, das Problem sei in Deutschland nicht so gravierend, da neben Weizen auch Roggen, Dinkel und Hafer gegessen wird. Später betont er, alles was für Weizen gelte, gelte für alles glutenhaltige Getreide. Äh, ja, was jetzt?
In den 1950ern waren alle Menschen schlank, steht da. Der Autor meint, das läge daran, dass damals noch kein Frankensteinweizen gegessen wurde. Dezent ignoriert wird u.a. die Tatsache, dass damals die Alltagsbewegung selbst für Schreibtischbeamte enorm war - ein paar Schlagworte: kaum/keine Haushaltsgeräte, keine Fertigprodukte (Blätterteig selbstgemacht!), kein Fernseher, kaum Autos. Meine Mutter ist 65, meine Großmutter 94, sie sind beide in bürgerlichen Familien in der Wiener Innenstadt aufgewachsen und ihre Erzählungen handeln von Waschrumpeln, unzähligen Stunden die in der Küche verbracht wurden, unglaublich schwere Rosshaarmatratzen die alle zwei Wochen gewendet werden mussten, alles wurde selbst gemacht (stricken, nähen, kochen, flicken), getrunken wurde nur Leitungswasser, wer Musik wollte musste sie selbst machen, Süßigkeiten gabs nur am Wochenende und Stubenhocken war verpönt.
Die zitierte China Study zeigt, dass Weizen zu Zivilisationskrankheiten führt, Hirse und Reis aber nicht. Trotzdem wird gleich jedes Getreide verteufelt, die Argumentationsgrundlage des Autors (Studien usw) bezieht sich aber nur auf (industrielle) glutenhaltige Getreidesorten.
Milch- und Milchprodukte sind ebenfalls dafür bekannt, (in größeren Mengen) zu Zivilisationskrankheiten zu führen. Vielleicht nicht in dem Ausmaß, wie die China Study das feststellen wollte, trotzdem müsste der Autor seiner Argumentationslinie folgend ("wenn es so viele Menschen gibt, die Gluten nicht vertragen, ist es vermutlich für keinen Menschen gesund") auch vom Milchkonsum abraten (3/4 der Weltbevölkerung ist von Natur aus laktoseintolerant), was er aber nicht tut - was aber auch ein Themenproblem ist (wie weit kann er von seinem Weizenthema abschweifen?).
Der Autor schert alle Menschen über einen Kamm
Er schreibt hauptsächlich von kranken Menschen. Diabetiker und Schizophrenieerkrankte. Adipöse Menschen und Neurodermitiker. Zöliakie und Autismus. "Extreme" Fälle verlangen oft nach "extremen" Behandlungen. Warum aber Weizen auch für gesunde Durchschnittsmenschen nicht so klug sein kann, kam für mich aus dem Buch nicht wirklich heraus. Menschen sind individuell und so sollte auch ihre Ernährung sein. Vollwerternährung mit all ihrem Getreide funktioniert ja schließlich auch bei vielen Menschen gut, bei anderen wiederum gar nicht.
Es kommt wieder einmal das Paläoargument...
Das Paläoargument. Wir sind immer noch die Steinzeitmenschen wie vor 20.000 Jahren und sollten uns daher auch so ernähren. Oh Mann! Nur weil uns noch keine Teleskoparme gewachsen sind, heißt das nicht, dass die Evolution in den letzten 50.000 Jahren pausiert hat! Oder wie erklärt er sich die Tatsache, dass vor 5-7.000 Jahren plötzlich bestimmte milchwirtschaftende Völker Laktose bis ins hohe Alter verdauen konnten (obwohl das Säugetiere nach dem Abstillen nicht mehr können)? Eine Tatsache, die der gute Mann übrigens dem Leser dezent unterschlägt. Klar, als vor 10.000 Jahren der Ackerbau eingeführt wurde, war das offensichtlich nicht das Beste - nach der Eiszeit ist die Megafauna (die riesigen Viecher) ausgestorben und dann wurde es eng in der Speisekammer. Freiwillig aus Langeweile wurde jedenfalls nicht mit Ackerbau experimentiert. Die Menschen sind plötzlich kleiner geworden, immer ein schlechtes Zeichen, und früher gestorben (kann aber auch an der Sesshaftigkeit in großen Gruppen mitsamt Nutztieren gelegen haben, Stichwort Epidemien). Aber ob sich der Mensch in der Zwischenzeit an die veränderte Nahrung vielleicht doch gewöhnt haben könnte, so wie sich unsere Vorfahren an Fleisch gewöhnt haben (Zähne, Darmlänge), das wird dezent verschwiegen (und ich weiß es auch nicht). Ein Erfolgsrezept des Menschen ist jedoch definitiv, dass er mit so ziemlich jedem Futter überleben kann, von den Inuit die fast nur Tiere essen bis zu rein vegetarischen Regenwaldvölkern ist alles drin: Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch, Insekten, Getreide mit und ohne Gluten.
Der Autor kommt vom Hundertsten ins Tausendste
Zuerst ist es nur der Weizen, der problematisch ist. Dann doch alles mit Gluten. Und schließlich plötzlich doch eigentlich das gesamte Getreide. Im Endeffekt empfiehlt der Autor nicht, wie man es erwarten sollte, eine glutenfreie, sondern eine low carb Ernährung. Die, wie man weiß, nicht bei jedem Menschen (dauerhaft) funktioniert.
Mich stören generell diese ernährungstechnischen Verheißungen. Egal ob Paleo, Vollwert, Vegan, Rohkost, die traditionelle Ernährung der eigenen Kultur oder andere Formen - Ernährung wird für meinen Geschmack ein bisschen zu oft zur Religion: Ernährweise XY sei die einzig wahre, man müsse sich nur akribisch an die Regeln halten, um ewige Jugend, Gesundheit und Glück zu erlangen. Wenn man Probleme durch die Ernährung bekommt, macht man etwas falsch. Argumentiert wird meist mit der menschlichen Enwicklungsgeschichte und "der Natur", wissenschaftliche Studien werden oft zugunsten der Ernährungsweise ausgelegt, Widersprüchliches dezent ignoriert.
Ja, auch bei diesem Buch habe ich stellenweise einen religiösen Eindruck bekommen.
Natürlich finde ich das Buch nicht durchwegs schlecht (ich versuche nur, mich kurz zu fassen). Überzüchtungen in unseren Nahrungsmitteln sind auch ganz ohne Gentechnik ein Problemfeld, dem noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Dieses Buch wurde nicht von irgendeinem Journalisten geschrieben, sondern von einem Arzt, der mit seiner Erkenntnis schon vielen Menschen helfen konnte. Besonders Menschen mit hohem Blutdruck, Prädiabetes und ähnlichen Problemen können von den Informationen stark profitieren. Obwohl ein populärwissenschaftliches Werk, ist es voll mit fundierten wissenschaftlichen Informationen zu z.B. Blutwerten.
Ich bin auch der Meinung, dass die industrielle Landwirtschaft sich keinesfalls in eine gute Richtung bewegt, und dass unsere verkorkste Ernährung Mitschuld an vielen unserer Probleme ist.
Der Mann ist Internist und weiß, wovon er schreibt. Vielleicht ist es wegen seiner polemischen Schreibweise, dass ich seine Aussagen mehr hinterfrage als glaube.
Ich persönlich habe aus dem Buch nicht besonders viel mitnehmen können. Die meisten Probleme, die angesprochen werden, sind komplette Krankheitsbilder und treffen auf mich nicht zu (Zöliakie, Diabetes, Adipositas, Schizophrenie usw). Meine Frage, warum Weizen auch für gesunde, schlanke Menschen ein Problem sein kann, wurde für mich nicht ausreichend beantwortet.
Man darf bei der Lektüre nicht vergessen, wie komplex das alles ist. Es gibt nicht die eine böse Ursache. Viele der im Buch beschriebenen Probleme und Symptome können auch von anderen Dingen (andere Lebensmittel, andere Unverträglichkeiten, Umweltgifte, Psychosoziales, Medikamente wie die Pille, ...) mitverursacht werden und tun das im Normalfall auch.
Soll man also das Buch nun lesen oder nicht?
Ich tendiere zu "nicht notwendig". Man kann es ruhig so machen wie Lunalesca und einfach an sich selbst testen, ob man sich ohne Weizen, ohne glutenhaltiges Getreide oder überhaupt ohne Getreide besser fühlt. Wer aber eine Argumentationsgrundlage benötigt, um Leute zu überreden, Weizenverzicht zum Wohle ihrer Gesundheit zu testen, dem sei ein Kauf vermutlich angeraten.
18. Oktober 2013
Selbstversuch: Eine Woche ohne Weizen
Nächste Woche werde ich Weizen komplett von meinem Speiseplan streichen. Das bedeutet: kein Weizenbrot, keine Nudeln, keine Kekse, kein Kuchen, keine Pizza. Das klingt gar nicht so einfach, und ich hoffe dass ich das durchstehen kann.
Das Ganze hat folgenden Hintergrund: In den Blogwelten in denen ich lese (z.B. Haselnussblond und Waldelfentraum) wird gerade viel über Ernährung gesprochen. Beide Autorinnen haben das Buch "Weizenwampe" gelesen und ziehen daraus die Konsequenz, Weizen (und auch andere glutenhaltige Getreide) zu meiden. Ohne das Buch selbst zu lesen, möchte ich gerne diese Versuchswoche durchstehen, um zu sehen ob sich merkbar positive Einflüsse auf mein Wohlbefinden ergeben.
Erstens einmal würde ich gerne zwei bis drei Kilo abnehmen. Das fällt mir momentan schwer, da ich Nachmittags immer wahnsinnigen Appetit auf Süßes bekomme. Noch dazu bin ich abends oft müde und grantig, und morgens schlecht ausgeschlafen. Ich erhoffe mir, dass ich den Heißhunger in den Griff bekomme, insgesamt wacher und energiereicher bin und Herrn Haferflocke am Abend nicht mehr so auf den Wecker gehe ;)
Das Frühstück sehe ich noch recht problemlos. Einfach Haferbrei halt, alternativ kann ich mir eine Scheibe vom gefrorenen, selbstgemachten Dinkelbrot ohne Hefe in den Toaster werfen. Vormittags esse ich üblicherweise nichts.
Mittags dann die erste Schwierigkeit, sie heißt Betriebsrestaurant und bietet meist nur zwei Menüs an. Am Nachmittag fängt dann die Nascherei an, die ich hoffentlich durch einen Apfel und ein paar Nüsse abwenden kann. Kekse sind verboten, Schokolade bleibt aber erlaubt.
Abends kann ich es mir meist selbst einteilen. Sollte ich bei Herrn Haferflocke essen, was auch am Wochenende vorkommt, muss ich mich irgendwie durchschummeln. Bei ihm kocht die weibliche Verwandtschaft auf, da kann ich nicht verlangen dass jemand auf mich Rücksicht nimmt.
Feierlichkeiten sind nächste Woche zum Glück keine angesagt.
Weitere Versuchsreihen die ich plane: Eine Woche ohne
- Kaffee
- Süßes (das wird hart!)
- Essen nach 17:00 Uhr
Mal sehen ob mir noch etwas einfällt. Ich werde hier berichten, wie sich die kommende Woche entwickelt!
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5, 6 und 7
Das Ganze hat folgenden Hintergrund: In den Blogwelten in denen ich lese (z.B. Haselnussblond und Waldelfentraum) wird gerade viel über Ernährung gesprochen. Beide Autorinnen haben das Buch "Weizenwampe" gelesen und ziehen daraus die Konsequenz, Weizen (und auch andere glutenhaltige Getreide) zu meiden. Ohne das Buch selbst zu lesen, möchte ich gerne diese Versuchswoche durchstehen, um zu sehen ob sich merkbar positive Einflüsse auf mein Wohlbefinden ergeben.
Erstens einmal würde ich gerne zwei bis drei Kilo abnehmen. Das fällt mir momentan schwer, da ich Nachmittags immer wahnsinnigen Appetit auf Süßes bekomme. Noch dazu bin ich abends oft müde und grantig, und morgens schlecht ausgeschlafen. Ich erhoffe mir, dass ich den Heißhunger in den Griff bekomme, insgesamt wacher und energiereicher bin und Herrn Haferflocke am Abend nicht mehr so auf den Wecker gehe ;)
Das Frühstück sehe ich noch recht problemlos. Einfach Haferbrei halt, alternativ kann ich mir eine Scheibe vom gefrorenen, selbstgemachten Dinkelbrot ohne Hefe in den Toaster werfen. Vormittags esse ich üblicherweise nichts.
Mittags dann die erste Schwierigkeit, sie heißt Betriebsrestaurant und bietet meist nur zwei Menüs an. Am Nachmittag fängt dann die Nascherei an, die ich hoffentlich durch einen Apfel und ein paar Nüsse abwenden kann. Kekse sind verboten, Schokolade bleibt aber erlaubt.
Abends kann ich es mir meist selbst einteilen. Sollte ich bei Herrn Haferflocke essen, was auch am Wochenende vorkommt, muss ich mich irgendwie durchschummeln. Bei ihm kocht die weibliche Verwandtschaft auf, da kann ich nicht verlangen dass jemand auf mich Rücksicht nimmt.
Feierlichkeiten sind nächste Woche zum Glück keine angesagt.
Weitere Versuchsreihen die ich plane: Eine Woche ohne
- Kaffee
- Süßes (das wird hart!)
- Essen nach 17:00 Uhr
Mal sehen ob mir noch etwas einfällt. Ich werde hier berichten, wie sich die kommende Woche entwickelt!
Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5, 6 und 7
16. Oktober 2013
Lieblingszutat: Leinöl
In meinen Haferbrei kommt üblicherweise ein Esslöffel Leinöl, welches einen kräftig-nussigen Geschmack besitzt.
Leinöl wird aus Leinsamen gepresst und enthält viele Omega-3-Fettsäuren. Diese kann man auch in Form von Fischöl zu sich nehmen, beispielsweise als Räucherlachs. Bei den ebenfalls erhältlichen Fischöl-Kapseln graust mir allerdings davor, mir vorzustellen wie diese hergestellt werden.Außerdem enthält Leinöl Vitamin E.
Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wirkt sich das Öl positiv auf die Blutfettwerte aus, unterstützt das Gehirn in seiner Funktionsweise, kann depressiven Verstimmungen vorbeugen, macht die Haut von Innen her geschmeidig und schützt sie vor freien Radikalen.
Gerade bei Ölen sollte man auf Bio-Qualität achten, da in Ölen und Fetten tendenziell viele Giftstoffe und Radikale gebunden werden. (Auch bei Nüssen, da sie viele Fette enthalten.) Man will das alles was in der traditionellen Landwirtschaft so verspritzt wird, ja nicht direkt in seinen Körper befördern!
Aufgrund seiner begrenzten Haltbarkeit ist Leinöl im Kühlschrank zu lagern und "zügig" zu verbrauchen. Wobei mir noch kein Fläschchen ranzig gewoden ist. Sollte dies doch einmal passieren: Altes Leinöl ist super um Holzmöbel damit aufzupolieren. Am Besten die Gartenmöbel einmal im Jahr damit einlassen!
Leinöl wird aus Leinsamen gepresst und enthält viele Omega-3-Fettsäuren. Diese kann man auch in Form von Fischöl zu sich nehmen, beispielsweise als Räucherlachs. Bei den ebenfalls erhältlichen Fischöl-Kapseln graust mir allerdings davor, mir vorzustellen wie diese hergestellt werden.Außerdem enthält Leinöl Vitamin E.
Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wirkt sich das Öl positiv auf die Blutfettwerte aus, unterstützt das Gehirn in seiner Funktionsweise, kann depressiven Verstimmungen vorbeugen, macht die Haut von Innen her geschmeidig und schützt sie vor freien Radikalen.
Gerade bei Ölen sollte man auf Bio-Qualität achten, da in Ölen und Fetten tendenziell viele Giftstoffe und Radikale gebunden werden. (Auch bei Nüssen, da sie viele Fette enthalten.) Man will das alles was in der traditionellen Landwirtschaft so verspritzt wird, ja nicht direkt in seinen Körper befördern!
Aufgrund seiner begrenzten Haltbarkeit ist Leinöl im Kühlschrank zu lagern und "zügig" zu verbrauchen. Wobei mir noch kein Fläschchen ranzig gewoden ist. Sollte dies doch einmal passieren: Altes Leinöl ist super um Holzmöbel damit aufzupolieren. Am Besten die Gartenmöbel einmal im Jahr damit einlassen!
12. Oktober 2013
Leitungswasser rulez!
Mein ultimatives Lieblingsgetränk (alkoholfrei) ist Leitungswasser. Hier in Österreich ist dessen Qualität ja ausgezeichnet. Es ist genau das, was mein Körper braucht. Kohlensäure mag ich nicht, davon muss ich aufstoßen, und es säuert den Magen an.
Als Gast scheint man ja unnötige Bescheidenheit an den Tag zu legen, wenn man nach dem kostenlosen Getränk verlangt. Vielen Gastgebern geht es gegen den Strich, wenn sie nichts Kostenintensiveres kredenzen dürfen, und zwingen mich quasi zum mineralwassertrinken, wenn schon keine Limonade. Wirklich, beteuere ich dann stets, stilles Wasser ist mir das Liebste!
Leitungswasser trinken ist auch gut für die Umwelt. Es müssen nicht tausende von Plastikflaschen für mich produziert, durch die Gegend gefahren und dann wieder entsorgt werden.
In der kalten Jahreszeit fülle ich es in Glaskaraffen, um es erst mal auf Raumtemperatur zu bringen. Auch in der Arbeit benutze ich einen Glaskrug, der griffbereit am Schreibtisch steht und mich zum häufigen Trinken animiert.
Diesen Schreibtischkrug zieren nun ein paar mineralische Edelsteine: Bergkristall, Rosenquarz, Amethyst, Aventurin und Calcit.
Schon als Kind konnte ich all diese Mineralien benennen, denn ich stehe auf Steine!!! Auch heute liebe ich es noch, meine Steinesammlung neu zu sortieren und jeden meiner Schätze in seiner Einzigartigkeit zu würdigen.
Ähem, jedenfalls soll jeder dieser Steine seine eigene Wirkung in Form von Schwingungen auf das getrunkene Wasser übertragen. Bergkristall steht für Klarheit und Reinigung. Rosenquarz stärkt Herz und Gefühle und steht für die Liebe. Amethyst sorgt für Ausgleich, Harmonie und Geborgenheit. Der Aventurin ist für Kreativität zuständig. Calcit fördert Gedächtnis und Urteilsvermögen.
Eine positive Wirkung war jedenfalls sofort spürbar: die Freude, die ich jedes Mal empfinde, wenn ich die schönen Steine im Wasser betrachte :)
Als Gast scheint man ja unnötige Bescheidenheit an den Tag zu legen, wenn man nach dem kostenlosen Getränk verlangt. Vielen Gastgebern geht es gegen den Strich, wenn sie nichts Kostenintensiveres kredenzen dürfen, und zwingen mich quasi zum mineralwassertrinken, wenn schon keine Limonade. Wirklich, beteuere ich dann stets, stilles Wasser ist mir das Liebste!
Leitungswasser trinken ist auch gut für die Umwelt. Es müssen nicht tausende von Plastikflaschen für mich produziert, durch die Gegend gefahren und dann wieder entsorgt werden.
In der kalten Jahreszeit fülle ich es in Glaskaraffen, um es erst mal auf Raumtemperatur zu bringen. Auch in der Arbeit benutze ich einen Glaskrug, der griffbereit am Schreibtisch steht und mich zum häufigen Trinken animiert.
Diesen Schreibtischkrug zieren nun ein paar mineralische Edelsteine: Bergkristall, Rosenquarz, Amethyst, Aventurin und Calcit.
Schon als Kind konnte ich all diese Mineralien benennen, denn ich stehe auf Steine!!! Auch heute liebe ich es noch, meine Steinesammlung neu zu sortieren und jeden meiner Schätze in seiner Einzigartigkeit zu würdigen.
Ähem, jedenfalls soll jeder dieser Steine seine eigene Wirkung in Form von Schwingungen auf das getrunkene Wasser übertragen. Bergkristall steht für Klarheit und Reinigung. Rosenquarz stärkt Herz und Gefühle und steht für die Liebe. Amethyst sorgt für Ausgleich, Harmonie und Geborgenheit. Der Aventurin ist für Kreativität zuständig. Calcit fördert Gedächtnis und Urteilsvermögen.
Eine positive Wirkung war jedenfalls sofort spürbar: die Freude, die ich jedes Mal empfinde, wenn ich die schönen Steine im Wasser betrachte :)
9. Oktober 2013
Quantenphysik und andere Wunder
Als wissenschaftlich orientierter Mensch bin ich nach einer esoterisch angehauchten Jugend nach mehreren Jahren im Erwachsenenalter zu dem Schluss gekommen, dass es Wunder schlicht und einfach nicht geben kann. Homöopathie? Lächerlich! Geistheiler? Scharlatane!
Trotzdem fühlte ich mich mit diesem Schluss nicht ganz wohl. Eine Verwandte von mir arbeitet als Krankenschwester und hat privat eine Zusatzausbildung namens Therapeutic Touch absolviert, was im Prinzip dem Handauflegen entspricht. Was jemand, der sich in der Welt der Schulmedizin bewegt, darin sehen konnte, das ging mir nicht ganz auf. Sie kannte jedoch um die Wirkung und behandelte viele ihrer Patienten erfolgreich damit, zusätzlich zur üblichen Behandlung.
Als ich mich dann einmal aus Neugier auf eine nette Einladung hinauf behandeln ließ, war ich erstaunt: ich fühlte dabei so viel, obwohl doch augenscheinlich nicht wirklich etwas geschah. Was war das??
Ich musste 30 Jahre alt werden, um eine Antwort darauf zu finden. Eine gute Freundin schenkte mir das Buch "Raus aus dem Geldspiel" - ein irreführender Titel. Nicht besonders wissenschaftlich, erklärt der Autor darin dass wir in einem Hologramm leben und die Quantenphysik dieses Modell anschaulich erklärt. WIE BITTE???
Warum auch immer, damit hatte er meine Neugier geweckt. Ich stöberte in den Quellenangaben und besorgte mir "Das Nullpunkt-Energiefeld" von Lynne McTaggart. Es stellte sich als das wichtigste Buch heraus, das ich jemals gelesen habe. Darin erklärt die Autorin für Laien halbwegs verständlich die Prinzipien der Quantenphysik und stellt ein Bild der Realität zusammen, in dem sich alle Teilchen des Puzzles scheinbar nahtlos ineinander fügen und weshalb sich sämtliche Phänomäne die als "übersinnlich" einzustufen sind, sich mit Wissenschaft erklären lassen.
Seither gehe ich mit anderen Augen durch die Welt und kann im Kopf als auch im Herzen darauf vertrauen, dass Wunder jeden Tag geschehen. Ich werde mich mit dieser "Esoterik" künftig auseinander setzen weil ich festgestellt habe, dass ich darin doch einen Sinn sehen darf.
Trotzdem fühlte ich mich mit diesem Schluss nicht ganz wohl. Eine Verwandte von mir arbeitet als Krankenschwester und hat privat eine Zusatzausbildung namens Therapeutic Touch absolviert, was im Prinzip dem Handauflegen entspricht. Was jemand, der sich in der Welt der Schulmedizin bewegt, darin sehen konnte, das ging mir nicht ganz auf. Sie kannte jedoch um die Wirkung und behandelte viele ihrer Patienten erfolgreich damit, zusätzlich zur üblichen Behandlung.
Als ich mich dann einmal aus Neugier auf eine nette Einladung hinauf behandeln ließ, war ich erstaunt: ich fühlte dabei so viel, obwohl doch augenscheinlich nicht wirklich etwas geschah. Was war das??
Ich musste 30 Jahre alt werden, um eine Antwort darauf zu finden. Eine gute Freundin schenkte mir das Buch "Raus aus dem Geldspiel" - ein irreführender Titel. Nicht besonders wissenschaftlich, erklärt der Autor darin dass wir in einem Hologramm leben und die Quantenphysik dieses Modell anschaulich erklärt. WIE BITTE???
Warum auch immer, damit hatte er meine Neugier geweckt. Ich stöberte in den Quellenangaben und besorgte mir "Das Nullpunkt-Energiefeld" von Lynne McTaggart. Es stellte sich als das wichtigste Buch heraus, das ich jemals gelesen habe. Darin erklärt die Autorin für Laien halbwegs verständlich die Prinzipien der Quantenphysik und stellt ein Bild der Realität zusammen, in dem sich alle Teilchen des Puzzles scheinbar nahtlos ineinander fügen und weshalb sich sämtliche Phänomäne die als "übersinnlich" einzustufen sind, sich mit Wissenschaft erklären lassen.
Seither gehe ich mit anderen Augen durch die Welt und kann im Kopf als auch im Herzen darauf vertrauen, dass Wunder jeden Tag geschehen. Ich werde mich mit dieser "Esoterik" künftig auseinander setzen weil ich festgestellt habe, dass ich darin doch einen Sinn sehen darf.
5. Oktober 2013
Joghurttampon, selbstgemacht
In Anknüpfung an das letzte Thema das mich beschäftigte stelle ich heute ein geliebtes Hausmittel von mir vor: den Joghurttampon.
Man nehme im Falle von "weiblichem Unwohlsein" (soll bedeuten, juckender, brennender oder geruchlich negativ auffallender Intimbereich) einen Tampon in der bevorzugten Größe und tränke ihn mit Naturjoghurt. Bitte keine gezuckerten Fruchtjoghurts verwenden, wir wollen was immer da unten heranwächst ja nicht noch füttern!
Das Ganze platziert man in der dafür ursprünglich vorgesehenen Art und Weise und belasse es nach Belieben 0,5 bis 3 Stunden an Ort und Stelle. Auch über Nacht ist eine Anwendung möglich.
Sollten sich die Beschwerden nicht innerhalb von 24 Stunden bessern, ist umgehend ein mit dem entsprechenden Fachgebiet betrauter Arzt aufzusuchen! (In meinem Fall brachte dieses Wunderwerk der Menschheit jedoch stets das gewünschte Ergebnis, bis jetzt...)
Man nehme im Falle von "weiblichem Unwohlsein" (soll bedeuten, juckender, brennender oder geruchlich negativ auffallender Intimbereich) einen Tampon in der bevorzugten Größe und tränke ihn mit Naturjoghurt. Bitte keine gezuckerten Fruchtjoghurts verwenden, wir wollen was immer da unten heranwächst ja nicht noch füttern!
Das Ganze platziert man in der dafür ursprünglich vorgesehenen Art und Weise und belasse es nach Belieben 0,5 bis 3 Stunden an Ort und Stelle. Auch über Nacht ist eine Anwendung möglich.
Sollten sich die Beschwerden nicht innerhalb von 24 Stunden bessern, ist umgehend ein mit dem entsprechenden Fachgebiet betrauter Arzt aufzusuchen! (In meinem Fall brachte dieses Wunderwerk der Menschheit jedoch stets das gewünschte Ergebnis, bis jetzt...)
4. Oktober 2013
Wer braucht schon Parfüm im Schritt??
Heute möchte ich euch diesen Link näher bringen, der vor allem die weiblichen Leser interessieren könnte:
http://dasnuf.de/weibchen/neuigkeiten-aus-dem-frisch-duftenden-freudental/
Dasnuf schreibt über die Unsinnigkeit von parfümierten Slipeinlagen. Die Werbung zielt dabei auch noch auf junge Mädchen, denen eingeredet wird sie würden im Schritt stinken. Was für ein Unsinn!!
Herr Haferflocke fragte unlängst mit gerümpfter Nase in einer "verfänglichen Situation" (so nenne ich das jetzt einfach einmal) nach, wonach es da denn plötzlich rieche. Meine Verwunderung klärte sich auf, als mir einfiel dass ich mir eine Slipeinlage geschnorrt hatte, die offenbar beduftet war. Wie auch immer, Herr Haferflocke fand das ganz und gar nicht toll.
Überhaupt möchte ich hier nochmals festhalten, dass bei einer gesunden Frau die sich täglich wäscht (und das am Besten mit Wasser), alles so riecht wie es soll und wie es das andere Geschlecht für gut befinden wird ;)
Und sollte man (sich selbst) geruchlich doch einmal negativ auffallen, hilft als Notfallmaßnahme ein guter selbstgemachter Joghurttampon und in zweiter Linie der Besuch beim Gynäkologen des Vertrauens!
http://dasnuf.de/weibchen/neuigkeiten-aus-dem-frisch-duftenden-freudental/
Dasnuf schreibt über die Unsinnigkeit von parfümierten Slipeinlagen. Die Werbung zielt dabei auch noch auf junge Mädchen, denen eingeredet wird sie würden im Schritt stinken. Was für ein Unsinn!!
Herr Haferflocke fragte unlängst mit gerümpfter Nase in einer "verfänglichen Situation" (so nenne ich das jetzt einfach einmal) nach, wonach es da denn plötzlich rieche. Meine Verwunderung klärte sich auf, als mir einfiel dass ich mir eine Slipeinlage geschnorrt hatte, die offenbar beduftet war. Wie auch immer, Herr Haferflocke fand das ganz und gar nicht toll.
Überhaupt möchte ich hier nochmals festhalten, dass bei einer gesunden Frau die sich täglich wäscht (und das am Besten mit Wasser), alles so riecht wie es soll und wie es das andere Geschlecht für gut befinden wird ;)
Und sollte man (sich selbst) geruchlich doch einmal negativ auffallen, hilft als Notfallmaßnahme ein guter selbstgemachter Joghurttampon und in zweiter Linie der Besuch beim Gynäkologen des Vertrauens!
2. Oktober 2013
Update: Meditation
Natürlich habe ich es nicht lange geschafft, täglich zu meditieren. ABER ich habe eine kleine Routine dafür gefunden, wenn ich müde und abgekämpft aus der Arbeit nach Hause komme, oder sonst irgend eine seelische Verstimmung sich breit macht.
Dann lege ich mich nämlich für 5 Minuten gemütlich hin, schließe die Augen und atme ein. Dabei stelle ich mir vor, schöne saubere warme angenehme Luft einzuatmen. Und Schäfchenwolken, Sonnenstrahlen, Freude, Ponys, Blümchen und pinken Glitzer, all das sauge ich dabei tief in mich hinein.
Beim Ausatmen stoße ich dafür alles Schlechte in mir ab: Grau-Braune Abgaswolken, Schmutzpartikel, Teer, all das verlässt in meiner Vorstellung meinen Körper. Das ist wohl das, was Raucher so toll entspannend finden!
Und ganz von alleine nimmt der imaginäre Verschmutzungsgrad der ausgestoßenen Luft ab. Da merke ich schon, dass ich mich fast wie neugeboren fühle. Wenn ich die Augen aufmache, fühle ich mich toll :)
Probiert es doch einmal aus!
Dann lege ich mich nämlich für 5 Minuten gemütlich hin, schließe die Augen und atme ein. Dabei stelle ich mir vor, schöne saubere warme angenehme Luft einzuatmen. Und Schäfchenwolken, Sonnenstrahlen, Freude, Ponys, Blümchen und pinken Glitzer, all das sauge ich dabei tief in mich hinein.
Beim Ausatmen stoße ich dafür alles Schlechte in mir ab: Grau-Braune Abgaswolken, Schmutzpartikel, Teer, all das verlässt in meiner Vorstellung meinen Körper. Das ist wohl das, was Raucher so toll entspannend finden!
Und ganz von alleine nimmt der imaginäre Verschmutzungsgrad der ausgestoßenen Luft ab. Da merke ich schon, dass ich mich fast wie neugeboren fühle. Wenn ich die Augen aufmache, fühle ich mich toll :)
Probiert es doch einmal aus!
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