Ich bin ein Herbstkind.
Tee trinken und Laubrascheln und Spekulatius und kühle feuchte Luft und Igel und Schmusedecken und Kohlsprossen und Kuschelsocken und Kürbismarmeladebrote...
Hach, das kalte Halbjahr, wenn die kühle Luft den Kopf frei macht und man endlich wieder gut schlafen kann.
Ich hab auch im Herbst Geburtstag. Also heute. Und deswegen schenk ich dir meine liebsten Herbstlieder :)
(Die Idee ist zur Abwechslung mal wieder von Frau Dingdong geklaut, die hier ihre Herbstplaylist vorspielt. Wer jetzt meint, ich wär voll das DingDongFangirl, hat wohl nicht so unrecht haha :D Nur leider ist mein Soundtrack musikfokussiert und hats nicht so mit Videos... Schau also unbedingt auch bei Frau Dingdong vorbei!)
1. Pascal Pinon - Ekki Vanmeta
Pascal Pinon, das sind zwei süße kleine Isländerinnen, die mit ihren Freundinnen zusammen Musik machen. Um was es in dem Lied geht, kann ich dir leider nicht sagen, weil Isländisch einfach zu crazy ist.
Meine persönliche Stimmung im Herbst (oder vielleicht auch meine persönliche Grundstimmung das ganze Jahr über) ist gemütlich, aber schubidu. Ich brauch auch bei ruhigen Liedern meist einen gewissen beschwingteren Unterton. Dynamik. So wie in dem Lied schaut es in meinem Kopf aus, wenn ich auf der Couch sitze und draußen der Regen gegen die Scheibe trommelt.
2. Liljan Loisto - Heili Karjalasta
Ich weiß nicht wieso, aber das Lied klingt für mich wie goldene Herbstsonne - ist eher ein Septemberlied. Die Reggae-Version von einem karelischen Volkslied, aber um was es geht, müsste mir auch erst Google Translate vermuten. Rein musikalisch steh ich auf Finnisch, ganz besonders auf das R.
3. Eivør - Mín Móðir
Eivør Pálsdóttir singt hier von ihrer Liebe zu ihrer färingischen Heimat. Was die Färöer ("Meine Mutter") alles sind: eine Königin, die schönste Blume, das hübscheste Lied - und putzigerweise auch ein Baum. Obwohl die Schafe auf den Inseln schon vor Jahrhunderten jeden Baumschößling aufgejausnet haben, der nicht bei Drei! auf den Bäu... äh ja. Jedenfalls ein Herbststimmungslied, das in Frühling und Sommer seltsam anzuhören wäre. Zumal auf den Färöern eh meistens Herbststimmung ist. Nass und windig. Aber allein wegen den Schafen fahr ich vielleicht trotzdem mal hin.
4. Garmarna - Varulven
Der Werwolf im dunklen Wald, der einer (schwangeren?) Frau nachsteigt, sie bettelt um ihr Leben, bietet ihm alle ihre Reichtümer an, klettert irgendwann auf einen Baum - der Werwolf frisst sie trotzdem und ihr Liebster findet danach nur mehr ihren blutigen Arm. Super Thema für den Herbst. Man beachte den Halbtonsprung wie sie auf den Baum klettert und es wirklich dramatisch wird! :D
Der düstere Herbstbeitrag von Schweden.
5. Siri Nilsen - Alle snakker sant
Das ist wieder ein persönliches Lied, diese gemütlich beschwingt schubiduige Grundstimmung. Vom Musikalischen her schaut es zwar eigentlich immer so aus in meinem Kopf, aber im Herbst ganz besonders. Spekulatius essen und mit dem Fuß fröhlich mitwippen.
Der Text ist dagegen weniger ich - Siri Nilsen singt davon, wenn man irgendwie im Leben ansteht, und die gutgemeinten Ratschläge schon nicht mehr hören kann.
6. Aristocats - Hvem vil ikke gerne være kat
Herbst ist auch deswegen fein, weil ich Wohnungskatze dann endlich keine Ausreden mehr brauch, warum ich mich so gern gemütlich daheim verkrieche hehe. Wer wär schließlich nicht gern eine Katze. So auch der Titel vom dänischen Beitrag. Und weil ich sicher nicht die einzige bin, die im Herbst Lust bekommt, all die alten Filme nochmal zu schauen. Und weil ich finde, dass Dänisch irgendwie am allerbesten zu Katzen passt, die swingen. Oder jazzen. Oder was auch immer.
So, dann hätten wir also zuerst zufällig und dann doch mit voller Absicht Fennoskandinavien durch :D
Was ist dein Herbstiherbst Soundtrack? Zeig mal!
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22. Oktober 2015
20. Dezember 2013
Lieblingszutat: Buchweizenflocken
Statt immer Haferflocken hab ich mal zu Buchweizenflocken gegriffen. Gefunden in einem Supermarkt mit großem Öko-Sortiment.
Die Flocken lasse ich, genau wie sonst beim Haferbrei, in Reismilch kurz aufkochen und dann nachquellen. Buchweizen ist glutenfrei. Geschmacklich weist der Brei ein kräftig-nussiges Aroma auf, fast rauchig.
Aufpassen muss man beim Verzehr von Buchweizen nur darauf, dass das rote äußere Häutchen entfernt wurde, ansonsten kann man auf die enthaltenen Säuren mit Hautreizungen reagieren. Ich gehe mal davon aus, dass dies bei den Flocken bereits geschehen ist!
Hier findet ihr ein weiteres Rezept für Buchweizenbrei aus ganzen Körnern.
Die Flocken lasse ich, genau wie sonst beim Haferbrei, in Reismilch kurz aufkochen und dann nachquellen. Buchweizen ist glutenfrei. Geschmacklich weist der Brei ein kräftig-nussiges Aroma auf, fast rauchig.
Aufpassen muss man beim Verzehr von Buchweizen nur darauf, dass das rote äußere Häutchen entfernt wurde, ansonsten kann man auf die enthaltenen Säuren mit Hautreizungen reagieren. Ich gehe mal davon aus, dass dies bei den Flocken bereits geschehen ist!
Hier findet ihr ein weiteres Rezept für Buchweizenbrei aus ganzen Körnern.
2. Dezember 2013
Lieblingszutat: Cranberries
Eigentlich sind mir Trockenfrüchte meist zu süß, aber Cranberries schätze ich wegen ihrer leicht herben Note sehr. Deshalb landen die Beeren des öfteren im Haferbrei - und ich freue mich dann wie ein kleines Kind darauf, den Brei aufzuessen!
Beim Kauf achte ich darauf, dass das Trockenobst nicht geschwefelt ist. Geschwefeltes Obst sieht zwar meist schöner aus, weil die Farben der Früchte besser erhalten sind. Allerdings kann zu viel Schwefel Kopfschmerzen oder andere Beschwerden auslösen.
Die Beeren enthalten viel Vitamin C und reichlich Antioxidantien. Darüber hinaus wird ihnen bei Harnwegsinfekten eine vorbeugende bzw. mildernde Wirkung nachgesagt.
Ich mag es ja sehr, nicht alzu viele Beeren einzustreuen. Wenn nach dem Abrühren dann zufällig eine auf dem Löffel landet, entfaltet sich beim Zubeißen die unerwartete Geschmacksexplosion :)
Beim Kauf achte ich darauf, dass das Trockenobst nicht geschwefelt ist. Geschwefeltes Obst sieht zwar meist schöner aus, weil die Farben der Früchte besser erhalten sind. Allerdings kann zu viel Schwefel Kopfschmerzen oder andere Beschwerden auslösen.
Die Beeren enthalten viel Vitamin C und reichlich Antioxidantien. Darüber hinaus wird ihnen bei Harnwegsinfekten eine vorbeugende bzw. mildernde Wirkung nachgesagt.
Ich mag es ja sehr, nicht alzu viele Beeren einzustreuen. Wenn nach dem Abrühren dann zufällig eine auf dem Löffel landet, entfaltet sich beim Zubeißen die unerwartete Geschmacksexplosion :)
15. November 2013
Lieblingszutat: Walnüsse
Ein paar Nüsse dürfen in meinem Frühstückshaferbrei nicht fehlen! Das sind meist Walnüsse, da es sich um eine einheimische Nussart handelt und ich ein paar liebe Verwandte habe, die ihre Ernte mit mir teilen :)
Mit ihrem Protein sorgen die Nüsse für einen höheren Eiweißgehalt des Frühstücks. Sie enthalten Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz sind, sind reich an Zink und Kalium. Damit hat die Walnuss einen positiven Einfluss auf Haut und Haar.
Allerdings können empfindliche Personen von größeren Portionen Walnuss kleine Bläschen auf der Zunge, oder sogar an den Händen bekommen. Insbesondere bei Histaminintoleranz ist hier Vorsicht geboten.
Auch ich leide an Bläschen im Mund, wenn ich es mit den Nüssen übertreibe oder gesundheitlich schon angeknackst bin. Doch erreiche ich diese Dosis nicht allein mit der Frühstückseinlage, sondern meist durch Nusskuchen oder zusätzlicher Nussknabberei.
Mit ihrem Protein sorgen die Nüsse für einen höheren Eiweißgehalt des Frühstücks. Sie enthalten Omega-3-Fettsäuren, die gut für das Herz sind, sind reich an Zink und Kalium. Damit hat die Walnuss einen positiven Einfluss auf Haut und Haar.
Allerdings können empfindliche Personen von größeren Portionen Walnuss kleine Bläschen auf der Zunge, oder sogar an den Händen bekommen. Insbesondere bei Histaminintoleranz ist hier Vorsicht geboten.
Auch ich leide an Bläschen im Mund, wenn ich es mit den Nüssen übertreibe oder gesundheitlich schon angeknackst bin. Doch erreiche ich diese Dosis nicht allein mit der Frühstückseinlage, sondern meist durch Nusskuchen oder zusätzlicher Nussknabberei.
24. Oktober 2013
Tag 1 ohne Weizen
Mit Beginn der neuen Woche beginnt auch der Selbstversuch: Eine Woche ohne Weizen.
Zum Frühstück gab es Haferbrei mit Apfel und einer Feige. Darüber Cashewkerne und Leinsamen. Ich habe das Glück, einen heranwachsenden Feigenbaum im Garten zu haben, sozusagen ein Enkel-Ableger des Feigenbaums meiner Oma, der zuvor an gleicher Stelle stand. Dieses Jahr gab es erstmals Feigen zu ernten, der letzte Schwung wurde jetzt erst reif.
Den Kuchen in der Kaffeepause am Vormittag zu verweigern fiel mir leicht. Zu Mittag gab es Erbsen-Kartoffelcurry mit Reis. Nach dem Mittagessen meldete sich der übliche Süßhunger, der mich glauben lässt ich sei am Verhungern. Dagegen halfen ein paar Macadamianüsse und eine Schokopraline halbwegs. Trotzdem hätte ich zum Kaffee sehr gerne etwas vom Kuchen den es gab dazu gegessen.
Am Nachmittag gab es noch einen Apfel und ein paar Walnüsse. Der Süßhunger ließ stark nach. Dann noch eine Marzipandattel und ein Eckerl Bitterschokolade.
Zu Hause erwartete mich mein Arbeitsprojekt "Fliesen kleben", und da ich bald sehr hungrig war machte ich mir ein selbstgemachtes Dinkelbrot mit Butter und Marmelade. Abendessen war Fisch mit Kartoffeln, Reis und Zucchini. Leider muss ich gestehen, dass ich das Tiramisu unbedingt kosten musste und somit doch vermutlich Weizen gegessen habe :( Aber ich konnte in dem Moment nicht anders!
Morgens: Das Aufstehen fiel etwas schwer
Vormittag: Munter, energiegeladen
Nachmittags: ebenfalls gutes Energielevel
Abends: Plötzlicher Stimmungseinbruch nach Abendessen/Tiramisu
Zum Frühstück gab es Haferbrei mit Apfel und einer Feige. Darüber Cashewkerne und Leinsamen. Ich habe das Glück, einen heranwachsenden Feigenbaum im Garten zu haben, sozusagen ein Enkel-Ableger des Feigenbaums meiner Oma, der zuvor an gleicher Stelle stand. Dieses Jahr gab es erstmals Feigen zu ernten, der letzte Schwung wurde jetzt erst reif.
Den Kuchen in der Kaffeepause am Vormittag zu verweigern fiel mir leicht. Zu Mittag gab es Erbsen-Kartoffelcurry mit Reis. Nach dem Mittagessen meldete sich der übliche Süßhunger, der mich glauben lässt ich sei am Verhungern. Dagegen halfen ein paar Macadamianüsse und eine Schokopraline halbwegs. Trotzdem hätte ich zum Kaffee sehr gerne etwas vom Kuchen den es gab dazu gegessen.
Am Nachmittag gab es noch einen Apfel und ein paar Walnüsse. Der Süßhunger ließ stark nach. Dann noch eine Marzipandattel und ein Eckerl Bitterschokolade.
Zu Hause erwartete mich mein Arbeitsprojekt "Fliesen kleben", und da ich bald sehr hungrig war machte ich mir ein selbstgemachtes Dinkelbrot mit Butter und Marmelade. Abendessen war Fisch mit Kartoffeln, Reis und Zucchini. Leider muss ich gestehen, dass ich das Tiramisu unbedingt kosten musste und somit doch vermutlich Weizen gegessen habe :( Aber ich konnte in dem Moment nicht anders!
Morgens: Das Aufstehen fiel etwas schwer
Vormittag: Munter, energiegeladen
Nachmittags: ebenfalls gutes Energielevel
Abends: Plötzlicher Stimmungseinbruch nach Abendessen/Tiramisu
19. Oktober 2013
Lieblingszutat: Ribisel bzw. Johannisbeere
Ribiseln (österreichisch für Johannisbeeren) erinnern mich immer an den Garten meiner Oma. Meine Aufgabe war es, die Ribiseln dort zu ernten und abzurebeln (also vom Stiel zu befreien), woraufhin die Oma daraus Marmelade oder Mehlspeisen zauberte.
In meinem bescheidenen Garten steht ebenfalls ein noch junger Johannisbeerstrauch, dessen spärliche Ernte ich zum Teil sofort vernascht, zum Teil aber auch eingefroren habe. Die gefrorenen Beeren kommen nun in den heißen morgentlichen Haferbreitopf dazu.
Die roten Beeren sind vor allem für ihren hohen Gehalt an Vitamin C und anderen Antioxidantien bekannt. Dazu setzten sie einen dekorativen Farbtupfer ins Essen :) Dazu kombiniere ich gerne Cashew- oder Walnüsse für den Haferbrei. Wer es nicht so sauer mag, gibt am Besten eine halbe Banane hinzu!
In meinem bescheidenen Garten steht ebenfalls ein noch junger Johannisbeerstrauch, dessen spärliche Ernte ich zum Teil sofort vernascht, zum Teil aber auch eingefroren habe. Die gefrorenen Beeren kommen nun in den heißen morgentlichen Haferbreitopf dazu.
Die roten Beeren sind vor allem für ihren hohen Gehalt an Vitamin C und anderen Antioxidantien bekannt. Dazu setzten sie einen dekorativen Farbtupfer ins Essen :) Dazu kombiniere ich gerne Cashew- oder Walnüsse für den Haferbrei. Wer es nicht so sauer mag, gibt am Besten eine halbe Banane hinzu!
16. Oktober 2013
Lieblingszutat: Leinöl
In meinen Haferbrei kommt üblicherweise ein Esslöffel Leinöl, welches einen kräftig-nussigen Geschmack besitzt.
Leinöl wird aus Leinsamen gepresst und enthält viele Omega-3-Fettsäuren. Diese kann man auch in Form von Fischöl zu sich nehmen, beispielsweise als Räucherlachs. Bei den ebenfalls erhältlichen Fischöl-Kapseln graust mir allerdings davor, mir vorzustellen wie diese hergestellt werden.Außerdem enthält Leinöl Vitamin E.
Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wirkt sich das Öl positiv auf die Blutfettwerte aus, unterstützt das Gehirn in seiner Funktionsweise, kann depressiven Verstimmungen vorbeugen, macht die Haut von Innen her geschmeidig und schützt sie vor freien Radikalen.
Gerade bei Ölen sollte man auf Bio-Qualität achten, da in Ölen und Fetten tendenziell viele Giftstoffe und Radikale gebunden werden. (Auch bei Nüssen, da sie viele Fette enthalten.) Man will das alles was in der traditionellen Landwirtschaft so verspritzt wird, ja nicht direkt in seinen Körper befördern!
Aufgrund seiner begrenzten Haltbarkeit ist Leinöl im Kühlschrank zu lagern und "zügig" zu verbrauchen. Wobei mir noch kein Fläschchen ranzig gewoden ist. Sollte dies doch einmal passieren: Altes Leinöl ist super um Holzmöbel damit aufzupolieren. Am Besten die Gartenmöbel einmal im Jahr damit einlassen!
Leinöl wird aus Leinsamen gepresst und enthält viele Omega-3-Fettsäuren. Diese kann man auch in Form von Fischöl zu sich nehmen, beispielsweise als Räucherlachs. Bei den ebenfalls erhältlichen Fischöl-Kapseln graust mir allerdings davor, mir vorzustellen wie diese hergestellt werden.Außerdem enthält Leinöl Vitamin E.
Aufgrund seiner Inhaltsstoffe wirkt sich das Öl positiv auf die Blutfettwerte aus, unterstützt das Gehirn in seiner Funktionsweise, kann depressiven Verstimmungen vorbeugen, macht die Haut von Innen her geschmeidig und schützt sie vor freien Radikalen.
Gerade bei Ölen sollte man auf Bio-Qualität achten, da in Ölen und Fetten tendenziell viele Giftstoffe und Radikale gebunden werden. (Auch bei Nüssen, da sie viele Fette enthalten.) Man will das alles was in der traditionellen Landwirtschaft so verspritzt wird, ja nicht direkt in seinen Körper befördern!
Aufgrund seiner begrenzten Haltbarkeit ist Leinöl im Kühlschrank zu lagern und "zügig" zu verbrauchen. Wobei mir noch kein Fläschchen ranzig gewoden ist. Sollte dies doch einmal passieren: Altes Leinöl ist super um Holzmöbel damit aufzupolieren. Am Besten die Gartenmöbel einmal im Jahr damit einlassen!
7. Dezember 2012
Buchweizenbrei - ein bisschen Russland zum Frühstück
Trotz heftigster Liebe zum Haferbrei: Es müssen nicht immer Haferflocken sein!
Man kann sich eigentlich quer durch alle Getreideflocken und -körner, Pflanzen- und Tiermilchsorten kosten und unglaublich viele Toppings von Obst über Nüsse hin zu Lunalescas Idee mit der geraspelten Karotte probieren.
Langweilig kann einem da kaum werden!
Heute möchte ich meinen all time fave vorstellen: Buchweizenbrei!
Man kann sich eigentlich quer durch alle Getreideflocken und -körner, Pflanzen- und Tiermilchsorten kosten und unglaublich viele Toppings von Obst über Nüsse hin zu Lunalescas Idee mit der geraspelten Karotte probieren.
Langweilig kann einem da kaum werden!
Heute möchte ich meinen all time fave vorstellen: Buchweizenbrei!
| So sieht Buchweizen aus: wie kleine Bucheckern |
Analog zu Milchreis nehme ich ganzen Buchweizen (4-5El für 1 Portion), den ich vorher im trockenen Topf etwas anröste, bis er duftet. Ich gieße ihn dann mit Mandelmilch auf (etwas mit Wasser gestreckt) und koche ihn ca. 15min lang zu Brei.
Wer in der Früh weniger Zeit hat, kann auch am Vorabend schon anrösten und mit Flüssigkeit aufgießen, dann kann der Buchweizen schon gemütlich über Nacht vorquellen.
Statt Mandelmilch kann man eigentlich jede Milch nehmen, allerdings kann Reismilch die Optik stören (sie trennt sich komischerweise bei Buchweizen, der fertige Brei schmeckt aber trotzdem sehr gut).
Wer in der Früh weniger Zeit hat, kann auch am Vorabend schon anrösten und mit Flüssigkeit aufgießen, dann kann der Buchweizen schon gemütlich über Nacht vorquellen.
Statt Mandelmilch kann man eigentlich jede Milch nehmen, allerdings kann Reismilch die Optik stören (sie trennt sich komischerweise bei Buchweizen, der fertige Brei schmeckt aber trotzdem sehr gut).
Wer mit der russischen Küche vertraut ist, dem kommt das wohl irgendwie bekannt vor. Die Russen essen gerne Kasha, ein meist deftiger Buchweizenbrei aus ganzen Körnern, der als Beilage und Hauptspeise dient (wie Nudeln oder Reis).
| Heute mit Birne, Sonnenblumenkernen und etwas Ahornsirup |
Übrigens ist Buchweizen glutenfrei, weil es kein "echtes" Getreide ist und soll neben vielen guten Inhaltsstoffen auch gut für die Venen sein.
Mahlzeit!
17. November 2012
Die Frühstücks-Nummer 1
Wie bereits erwähnt, liebe ich Haferbrei zum Frühstück mittlerweile über alles. Eigentlich aß ich immer Joghurt mit Obst und Müsli. Das gesunde Müsli war mir aber bald zu trocken. Und dann wollte ich morgentlich plötzlich keine Milchprodukte mehr zu mir nehmen.
Warum keine Milch?
Habt ihr schon einmal davon gehört, dass in Kuhmilch Hormone sind? Als ich das erste Buch von Sasha Walleczek gelesen habe, bin ich erstmals darauf gestoßen. Das kommt daher, dass es sich um die Muttermilch von Kühen handelt, die eigentlich für die Kälber bestimmt ist. Unter anderem sind Wachstumshormone enthalten, die den Körperzellen sagen, was von ihnen erwartet wird.
Für Babys und Kleinkinder ist Milch ein elementarer Bestandteil ihrer Ernährung. Je älter wir jedoch sind, umso problematischer kann es sein, weiter ständig Wachstumshormone zu sich zu nehmen. Milch steht sogar im Verdacht, mit verschiedenen Krebsarten in Zusammenhang zu stehen, so wie Brustkrebs zum Beispiel. Die krebsigen Zellen beginnen wild vor sich hin zu wachsen und zu wuchern.
Die Alternative
Deshalb suchte ich nach einer Alternative zu Milchprodukten. Gerade diese täglich fix eingeplante Dosis Kuhmilch wollte ich gerne weg haben. So kam ich zum Haferbrei. Dafür nehme ich die zarten Haferflocken, die sind nicht so hart. Ich bereite ihn mit Pflanzenmilch, also Hafer-, Reis- oder Sojamilch. Das kann mit Äpfeln, Karottenraspeln und Leinsamen dann so aussehen:
Man kann ihn aber auch mit heißem Wasser übergießen und eine Prise Salz hineintun. Zum Beispiel mit einem Löffel Lavendelhonig:
Über meine anderen Versuche, die Milchprodukte zu reduzieren, und warum Kuhmilch sonst noch zu überdenken ist, erzähle ich euch ein anderes Mal ;)
Warum keine Milch?
Habt ihr schon einmal davon gehört, dass in Kuhmilch Hormone sind? Als ich das erste Buch von Sasha Walleczek gelesen habe, bin ich erstmals darauf gestoßen. Das kommt daher, dass es sich um die Muttermilch von Kühen handelt, die eigentlich für die Kälber bestimmt ist. Unter anderem sind Wachstumshormone enthalten, die den Körperzellen sagen, was von ihnen erwartet wird.
Für Babys und Kleinkinder ist Milch ein elementarer Bestandteil ihrer Ernährung. Je älter wir jedoch sind, umso problematischer kann es sein, weiter ständig Wachstumshormone zu sich zu nehmen. Milch steht sogar im Verdacht, mit verschiedenen Krebsarten in Zusammenhang zu stehen, so wie Brustkrebs zum Beispiel. Die krebsigen Zellen beginnen wild vor sich hin zu wachsen und zu wuchern.
Die Alternative
Deshalb suchte ich nach einer Alternative zu Milchprodukten. Gerade diese täglich fix eingeplante Dosis Kuhmilch wollte ich gerne weg haben. So kam ich zum Haferbrei. Dafür nehme ich die zarten Haferflocken, die sind nicht so hart. Ich bereite ihn mit Pflanzenmilch, also Hafer-, Reis- oder Sojamilch. Das kann mit Äpfeln, Karottenraspeln und Leinsamen dann so aussehen:
Man kann ihn aber auch mit heißem Wasser übergießen und eine Prise Salz hineintun. Zum Beispiel mit einem Löffel Lavendelhonig:
Über meine anderen Versuche, die Milchprodukte zu reduzieren, und warum Kuhmilch sonst noch zu überdenken ist, erzähle ich euch ein anderes Mal ;)
10. Oktober 2012
Warum Haferbrei?
Ich war nicht immer ein Mensch, der Dinge hinterfragt. Bin Samstags oft zwecks Unterhaltung zum Shoppen gegangen, war oft online auf der Jagd nach neuen fantastischen Shirts oder Schuhen, wartete fieberhaft darauf, was der gold-rote Schachtelwirt wohl als Nächstes für exotische Burger in seinem Sortiment darbieten würde.
Irgendwann begann ich jedoch, darüber nachzudenken, was ich tat. Also darüber, was ich mit meiner Zeit und meinem Geld anfange. Ob ich mit meinem Verhalten der Umwelt schade. Wie meine Nahrung produziert wird. Die Antworten gefielen mir nicht.
Jetzt möchte ich nicht mehr einfach das Konsumentenleben zu führen, welches durch Werbung und große Konzerne vorgegeben wird. Zumindest bemühe ich mich, Dinge zu hinterfragen. Warum etwas so ist wie es ist, so läuft wie es läuft, warum es alle Anderen so machen. Und ich habe erkannt, dass ich nicht bei allem mitmachen muss.
Um diese Gedanken soll sich dieser Blog drehen. Und darum, wie sie mein Leben beeinflussen, meinen Alltag verändern. Vielleicht möchte sich ja jemand etwas abschauen bei mir, so wie ich es mir manchmal irgendwo abgucke. Natürlich soll auch noch Platz für nette, triviale Dinge sein.
Warum einfach Haferbrei?
Der Haferbrei symbolisiert für mich den Beginn meines Umdenkens, er ist zu meinem täglichen Frühstück, zum guten Start in den Tag geworden (dazu später mehr).
Es handelt sich um ein wahnsinnig simples Gericht, das oft von Familien in armen Ländern gegessen wird. In unserer Heimat hat man ihn schon beinahe vergessen, so unedel und minder wie dieses Gericht auf den ersten Blick erscheint. Doch die Haferflocken geben Kraft für den Tag, gemeinsam mit anderen Zutaten liefern sie alles was der Mensch (morgens) braucht. Und ich finde Haferbrei unglaublich lecker!
Es ist eine Rückkehr zur Bescheidenheit, die mir zeigt, wie wunderbar etwas so Simples sein kann. Und steht somit für ein einfach gestricktes Leben, entschleunigt und erfüllt, verantwortungsbewusst und selbstbestimmt, umweltbewusst und nachhaltig.
Ich glaube daran, dass jeder Mensch die Welt durch seinen Beitrag ein kleines bisschen besser machen kann. Und ich möchte gerne meinen Beitrag leisten!
Natürlich bin ich auch nur ein Mensch, manchmal zu bequem um zu hinterfragen, manchmal zu faul um etwas zu ändern, oder zu ängstlich um gegen den Strom zu schwimmen. Man sehe es mir nach!
Irgendwann begann ich jedoch, darüber nachzudenken, was ich tat. Also darüber, was ich mit meiner Zeit und meinem Geld anfange. Ob ich mit meinem Verhalten der Umwelt schade. Wie meine Nahrung produziert wird. Die Antworten gefielen mir nicht.
Jetzt möchte ich nicht mehr einfach das Konsumentenleben zu führen, welches durch Werbung und große Konzerne vorgegeben wird. Zumindest bemühe ich mich, Dinge zu hinterfragen. Warum etwas so ist wie es ist, so läuft wie es läuft, warum es alle Anderen so machen. Und ich habe erkannt, dass ich nicht bei allem mitmachen muss.
Um diese Gedanken soll sich dieser Blog drehen. Und darum, wie sie mein Leben beeinflussen, meinen Alltag verändern. Vielleicht möchte sich ja jemand etwas abschauen bei mir, so wie ich es mir manchmal irgendwo abgucke. Natürlich soll auch noch Platz für nette, triviale Dinge sein.
Warum einfach Haferbrei?
Der Haferbrei symbolisiert für mich den Beginn meines Umdenkens, er ist zu meinem täglichen Frühstück, zum guten Start in den Tag geworden (dazu später mehr).
Es handelt sich um ein wahnsinnig simples Gericht, das oft von Familien in armen Ländern gegessen wird. In unserer Heimat hat man ihn schon beinahe vergessen, so unedel und minder wie dieses Gericht auf den ersten Blick erscheint. Doch die Haferflocken geben Kraft für den Tag, gemeinsam mit anderen Zutaten liefern sie alles was der Mensch (morgens) braucht. Und ich finde Haferbrei unglaublich lecker!
Es ist eine Rückkehr zur Bescheidenheit, die mir zeigt, wie wunderbar etwas so Simples sein kann. Und steht somit für ein einfach gestricktes Leben, entschleunigt und erfüllt, verantwortungsbewusst und selbstbestimmt, umweltbewusst und nachhaltig.
Ich glaube daran, dass jeder Mensch die Welt durch seinen Beitrag ein kleines bisschen besser machen kann. Und ich möchte gerne meinen Beitrag leisten!
Natürlich bin ich auch nur ein Mensch, manchmal zu bequem um zu hinterfragen, manchmal zu faul um etwas zu ändern, oder zu ängstlich um gegen den Strom zu schwimmen. Man sehe es mir nach!
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