10. Oktober 2013

Wohin geht's?

Man merkt, es bloggt sich leichter wenn man nicht für jeden Beitrag das passende Bildchen knipsen/suchen/bearbeiten muss. Ein Blog lebt von regelmäßigen Einträgen, also sollte ich mich von Perfektionsgedanken verabschieden. Ich probiere also gerade aus, wie ich das Ding hier ins Rollen bringe.

Bei der Auswahl der Themen merke ich, dass ich gern über viele verschiedene Bereiche meines Lebens schreiben möchte. Deshalb bleibt unklar, wohin dieser Blog sich hin entwickeln wird. Hoffentlich finde ich irgendwann die richtigen Worte, um zu beschreiben worum es hier eigentlich geht.

9. Oktober 2013

Quantenphysik und andere Wunder

Als wissenschaftlich orientierter Mensch bin ich nach einer esoterisch angehauchten Jugend nach mehreren Jahren im Erwachsenenalter zu dem Schluss gekommen, dass es Wunder schlicht und einfach nicht geben kann. Homöopathie? Lächerlich! Geistheiler? Scharlatane!

Trotzdem fühlte ich mich mit diesem Schluss nicht ganz wohl. Eine Verwandte von mir arbeitet als Krankenschwester und hat privat eine Zusatzausbildung namens Therapeutic Touch absolviert, was im Prinzip dem Handauflegen entspricht.  Was jemand, der sich in der Welt der Schulmedizin bewegt, darin sehen konnte, das ging mir nicht ganz auf. Sie kannte jedoch um die Wirkung und behandelte viele ihrer Patienten erfolgreich damit, zusätzlich zur üblichen Behandlung.

Als ich mich dann einmal aus Neugier auf eine nette Einladung hinauf behandeln ließ, war ich erstaunt: ich fühlte dabei so viel, obwohl doch augenscheinlich nicht wirklich etwas geschah. Was war das??

Ich musste 30 Jahre alt werden, um eine Antwort darauf zu finden. Eine gute Freundin schenkte mir das Buch "Raus aus dem Geldspiel" - ein irreführender Titel. Nicht besonders wissenschaftlich, erklärt der Autor darin dass wir in einem Hologramm leben und die Quantenphysik dieses Modell anschaulich erklärt. WIE BITTE???

Warum auch immer, damit hatte er meine Neugier geweckt. Ich stöberte in den Quellenangaben und besorgte mir "Das Nullpunkt-Energiefeld" von Lynne McTaggart. Es stellte sich als das wichtigste Buch heraus, das ich jemals gelesen habe. Darin erklärt die Autorin für Laien halbwegs verständlich die Prinzipien der Quantenphysik und stellt ein Bild der Realität zusammen, in dem sich alle Teilchen des Puzzles scheinbar nahtlos ineinander fügen und weshalb sich sämtliche Phänomäne die als "übersinnlich" einzustufen sind, sich mit Wissenschaft erklären lassen.

Seither gehe ich mit anderen Augen durch die Welt und kann im Kopf als auch im Herzen darauf vertrauen, dass Wunder jeden Tag geschehen. Ich werde mich mit dieser "Esoterik" künftig auseinander setzen weil ich festgestellt habe, dass ich darin doch einen Sinn sehen darf.

5. Oktober 2013

Joghurttampon, selbstgemacht

In Anknüpfung an das letzte Thema das mich beschäftigte stelle ich heute ein geliebtes Hausmittel von mir vor: den Joghurttampon.

Man nehme im Falle von "weiblichem Unwohlsein" (soll bedeuten, juckender, brennender oder geruchlich negativ auffallender Intimbereich) einen Tampon in der bevorzugten Größe und tränke ihn mit Naturjoghurt. Bitte keine gezuckerten Fruchtjoghurts verwenden, wir wollen was immer da unten heranwächst ja nicht noch füttern!

Das Ganze platziert man in der dafür ursprünglich vorgesehenen Art und Weise und belasse es nach Belieben 0,5 bis 3 Stunden an Ort und Stelle. Auch über Nacht ist eine Anwendung möglich.

Sollten sich die Beschwerden nicht innerhalb von 24 Stunden bessern, ist umgehend ein mit dem entsprechenden Fachgebiet betrauter Arzt aufzusuchen! (In meinem Fall brachte dieses Wunderwerk der Menschheit jedoch stets das gewünschte Ergebnis, bis jetzt...)

4. Oktober 2013

Wer braucht schon Parfüm im Schritt??

Heute möchte ich euch diesen Link näher bringen, der vor allem die weiblichen Leser interessieren könnte:

http://dasnuf.de/weibchen/neuigkeiten-aus-dem-frisch-duftenden-freudental/

Dasnuf schreibt über die Unsinnigkeit von parfümierten Slipeinlagen. Die Werbung zielt dabei auch noch auf junge Mädchen, denen eingeredet wird sie würden im Schritt stinken. Was für ein Unsinn!!

Herr Haferflocke fragte unlängst mit gerümpfter Nase in einer "verfänglichen Situation" (so nenne ich das jetzt einfach einmal) nach, wonach es da denn plötzlich rieche. Meine Verwunderung klärte sich auf, als mir einfiel dass ich mir eine Slipeinlage geschnorrt hatte, die offenbar beduftet war. Wie auch immer, Herr Haferflocke fand das ganz und gar nicht toll.

Überhaupt möchte ich hier nochmals festhalten, dass bei einer gesunden Frau die sich täglich wäscht (und das am Besten mit Wasser), alles so riecht wie es soll und wie es das andere Geschlecht für gut befinden wird ;)

Und sollte man (sich selbst) geruchlich doch einmal negativ auffallen, hilft als Notfallmaßnahme ein guter selbstgemachter Joghurttampon und in zweiter Linie der Besuch beim Gynäkologen des Vertrauens!

3. Oktober 2013

Bügelfrei

Wie spart man sinnvoll Zeit bei der Hausarbeit? Hört doch bitte auf zu bügeln!!

Meine nasse Wäsche wird vor dem Aufhängen drei Mal herzhaft ausgeschüttelt, in die Ärmeln fahre ich einmal mit der Hand hinein damit die gröbsten Falten raus sind. Das geht besonders gut bei Shirts und Pullis, die sinnvollerweise vor dem Waschen auf links gedreht wurden. Dann möglichst faltenfrei aufhängen.

Nach dem Trocknen werden die Kleidungsstücke gleich ordentlich - und wieder möglichst faltenfrei - zusammengelegt. Wie man beobachten kann, tut sich alleine durch sanftes Ausstreichen mit der Hand schon viel. Nun ab in den Kleiderschrank, spätestens jetzt verabschieden sich die Knitterfalten. Die verbleibenden Knicke vertschüssen sich erfahrungsgemäß kurz nach dem Anziehen.

Ganz spezielle Kleidungsstücke, wie beispielsweise Hemden, bekommen aber doch eine Extrabehandlung mit dem Bügeleisen. Kommt zum Glück nicht oft vor - das Eisen war das letzte Mal vor drei Monaten im Einsatz.

Probiert es aus, ihr habt doch nichts zu verlieren! Spart Zeit, Energie und Nerven. Ich hab auch keine Kleiderberge mehr herumstehen, die nur aufs Bügeln warten.

2. Oktober 2013

Update: Meditation

Natürlich habe ich es nicht lange geschafft, täglich zu meditieren. ABER ich habe eine kleine Routine dafür gefunden, wenn ich müde und abgekämpft aus der Arbeit nach Hause komme, oder sonst irgend eine seelische Verstimmung sich breit macht.
Dann lege ich mich nämlich für 5 Minuten gemütlich hin, schließe die Augen und atme ein. Dabei stelle ich mir vor, schöne saubere warme angenehme Luft einzuatmen. Und Schäfchenwolken, Sonnenstrahlen, Freude, Ponys, Blümchen und pinken Glitzer, all das sauge ich dabei tief in mich hinein.
Beim Ausatmen stoße ich dafür alles Schlechte in mir ab: Grau-Braune Abgaswolken, Schmutzpartikel, Teer, all das verlässt in meiner Vorstellung meinen Körper. Das ist wohl das, was Raucher so toll entspannend finden!

Und ganz von alleine nimmt der imaginäre Verschmutzungsgrad der ausgestoßenen Luft ab. Da merke ich schon, dass ich mich fast wie neugeboren fühle. Wenn ich die Augen aufmache, fühle ich mich toll :)

Probiert es doch einmal aus!

9. September 2013

Eigene Tomaten einkochen

Weil meine Tomaten gerade üppig tragen, habe ich selbst Tomatensugo eingekocht.



Dazu die Tomaten (die bei mir die verschiedensten Farben haben) Aufschneiden, mit dem Daumen die Kerne herausdrücken, alles gesalzen im Topf aufkochen. Danach durch die "Flotte Lotte" drehen - die Schalen bleiben zurück.

Das Ganze sah zu diesem Zeitpunkt sehr nach Suppe aus. Jetzt Knoblauch, Karotten, Zucchini und Kürbis ganz fein gewürfelt dazu (zwischen 4 und 7 mm Kantenlänge). Wer es scharf mag, auch Chilli reinschneiden und kurz nochmal aufkochen.

Würzen - mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss, Basilikum getrocknet und etwas Oregano. Für die Optik kann man auch noch Paprikapulver einrühren. Kurz den Pürierstab reinhalten - ich wollte dass das Gemüse noch erkennbar ist und habe deshalb nicht alles kleingemacht, sondern wirklich nur ein paar Mal kurz aufs Knöpfchen gedrückt.

Heiß in (vorher ausgewaschene) Gläser einfüllen und diese fest verschraubt auf den Kopf stellen. Ich sammle für solche Zwecke das gesamte Jahr über die Gläser von Gurken & Co - aber nur so lange, bis die dafür vorgesehene Stellage wieder voll ist!

30. August 2013

Ein Film zur Fleisch-"Produktion"

Gestern bin ich auf diesen Link gestoßen. Er führt zu einem Teaser zum Film Samsara und zeigt Szenen aus dem Film Samsara, die sehr nachdenklich und traurig stimmen. Warum darf man so mit Tieren umgehen??



Ich nehme mir vor, meinen Fleischkonsum auf 1 Mal die Woche zu reduzieren. Daheim koche ich schon seit Langem zu 98% vegetarisch. Nur in der Mittagspause habe ich oft nur die Wahl zwischen ungesunder Kalorienbombe oder Fleischgericht. Wie ich da auskomme, weiß ich noch nicht so recht.

Ich möchte eine warme Mahlzeit, aber wenn ich mir selbst Essen in die Arbeit mitnehme, muss ich alleine essen. Außerdem bin ich nicht so organisiert dass ich immer etwas vorkochen kann. Oder es gibt Abends nur Reste. Oft schlafe ich bei meinem Freund.

Um bei der Stange zu bleiben, würde ich mir gerne kleine Bildchen für die Geldbörse ausdrucken, um mir die Wahrheit die nicht gezeigt wird vor Augen führen zu können. Dann dürfte es mir leichter fallen, dieses Ziel zu verfolgen!

29. August 2013

Leben im Hier und Jetzt

Der Dalai Lama wurde gefragt, was ihn am meisten überrascht; er sagte:

Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen.
Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wiederzuerlangen. Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt; das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.


Dieses Zitat hat mich sehr berührt. Wir streben stets nach mehr Geld, mehr Freizeit, einer besseren Figur. Dann, ja dann wenn Dieses und Jenes erreicht ist, dann können wir das Leben erst so richtig genießen. So vergehen Jahr um Jahr.



Eine Person, die mir sehr am Herzen liegt, hat ihre Gesundheit aufs Spiel gesetzt, indem sie immer mehr und mehr schaffen wollte. Der Tag wurde möglichst voll gepackt, um schnell alles zu erledigen. Denn wenn das erst alles geschafft ist, kann man sich ausruhen und die Freizeit genießen. Nur leider hört die Arbeit nie auf, insbesondere wenn man neben dem Beruf noch ein Haus samt großem Grundstück zu bewirtschaften hat. Der Körper knallte die Quittung erbarmungslos auf den Tisch, zwei Mal. Es war lebensbedrohlich.

Dann wurde viel Zeit und Geld darauf verwendet, die Gesundheit wiederzuerlangen - Gott sei Dank, da darf man auch wirklich nicht geizig sein. Es hat geklappt.

Nun hoffe ich sehr, dass diese Person es schafft, sich nicht mehr von der Arbeit ersticken zu lassen. Fleiß ist eine Tugend, allerdings muss man sich Zeit nehmen, das Leben zu leben. Und dieses soll nicht nur aus Arbeit, Gedanken an To-Do-Listen und Ach-Wenn-Dochs bestehen!!

Behaltet euch jeden Tag Platz dafür, die Schönheit in genau diesem Tag zu sehen und wahrzunehmen. Haltet euch an die kleinen Dinge und lasst sie euch Freude machen!

21. August 2013

Blog-Empfehlung: zenhabits

Eine meiner Lieblings-Blog-Seiten ist zenhabits.net, wo es darum geht, Zufriedenheit und Sinn im eigenen Tun zu finden. Die Beiträge laden ein, seine Gewohnheiten zu überdenken und zum Besseren zu verändern.



Nebenbei genieße ich die minimalistische Gestaltung der Seite - dies ist das einzige Blog im Netz, bei dem es mich gar nicht stört, dass keinerlei Bilder vorhanden sind - auch hier kann ich es fast nicht ertragen :) Deshalb gibt's ein paar Mohnblumen, das Auge isst ja schließlich mit!

Der Autor erzählt, wie er selbst sein Leben zu seiner Zufriedenheit gewandelt hat, und vermittelt Strategien, wie auch der Leser seine Gewohnheiten ändern kann. Kernthemen sind Ernährung, Laufsport, reduzierter Konsum und innerer Frieden. Alles Gedanken, die mich selbst beschäftigen, und über die ich zukünftig mehr schreiben möchte.

Seit zwei Tagen versuche ich, eine kurze Meditation in meinem Tag unterzubringen. Gute Vorsätze fassen fällt mir sehr leicht, aber dabei zu bleiben scheint unendlich schwierig.
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