31. Januar 2014

Kleiner Zwischenstand zu Neujahrsvorsätzen

Nachdem das erste Monat dieses Jahres beinahe um ist, blicke ich noch einmal auf die guten Vorsätze die ich hier aufgeschrieben habe.

Bewegung habe ich bekommen. Der Boulder-Kletterkurs hat begonnen, den ich mir bereits im Sommer zum Geburtstag habe schenken lassen. Und wenn das Wetter trocken ist, ist mein Liebster immer für einen ausgedehnten Spaziergang zu haben. Nicht zuletzt hab ich neue Herausforderungen auf mich genommen, die viel Bewegung mit sich bringen:


Endlich, nach langem Aufschieben, ist der Anfang gemacht. Der Anfang ist immer das Schwerste. Je länger man etwas vor sich her schiebt, desto unangenehmer wird es, den ersten Schritt zu tun. Jeder neue Anlauf verbraucht Energie, schon der Gedanke daran. Deshalb sollte man den ersten Impuls, etwas zu tun, nutzen, denn er ist der, der am meinsten Tatkraft mit sich bringt. Spätere Gedanken an eine Aufgabe sind nie mehr so energiegeladen.

Dank einer besseren Ernährung hab ich auch mehr Energie zur Verfügung. Tatsächlich geht alles viel leichter, wenn man den Darm schont und die Verdauung nicht zu sehr anstrengt. Momentan versuche ich, viel Obst und Gemüse zu essen, und schwere Kost, wie Fleisch oder Deftiges, zu vermeiden.

29. Januar 2014

Minimal-Bad-Strategien (3): Fehlkäufe

Bekleidung, Kosmetik und Haushaltsgeräte sind für viele Leute ja ein Trauerspiel voller Fehlkäufe. Die dann blöd rumstehen. Dann wollen wir mal ein paar Ideen sammeln, wie sich das vermeiden lässt!
(Und keine Sorge, wenn Kosmetik das langweiligste Thema für dich ist - das meiste davon lässt sich auch locker in andere Bereiche umlegen!)

"Hast du deinen ganzen Lohn für das alles verbraten?" - "Der Trick ist, das ganze Geld schnell zu verbrauchen, bevor es verschwindet!" ( (c) Lise Myhre, Quelle)
1. Wer seine Bedürfnisse kennt, kann auch gezielt recherchieren und gezielt einkaufen.
Werde dir klar über deinen Hautzustand, Farbtyp, Lebensstil, Geschmack und Stil! (Hier stehts genauer)

2. Wer weiß, was zuhause ist, kauft keine Doppelgänger und Halbgeschwister.
Mach dir eine Liste, oder fotografier die Sachen mit deinem Smartphone. Damit du unterwegs nicht schon wieder kirschroten Nagellack kaufst.

3. Achte auf die Inhaltsstoffe
Lerne, INCI-Listen (also die Inhaltsstofflisten) zu lesen, damit du dich nicht auf Werbeversprechen verlassen musst (um dann bitter enttäuscht zu werden). Ein INCI-Rechner aus dem Netz und codecheck hilft dir dabei, du kannst Inhaltsstoffe aber auch einzeln googeln. Je weiter der Inhaltsstoff vorne ist, desto mehr ist davon drin.

4. Pröbchen und Abfüllungen
Wenn du Produkte testen möchtest, such dir unbedingt Proben oder frage nach Abfüllungen. Oft bekommt man Reisegrößen im Geschäft zu kaufen, viele Firmen schicken bei Email-Anfrage auch gerne gratis zu. Wenn man lieb fragt (oder Allergien hat bzw. zur Ausrede macht), darf man sich im Geschäft ein bisschen was aus dem Tester in ein kleines mitgebrachtes Döschen füllen (für festere Produkte einen Spatel mitbringen). Oder man fragt im Freundes- und Bekanntenkreis nach.

5. Finde heraus, warum du ein Produkt nicht verträgst
Um zu vermeiden, dass du wieder etwas kaufst, was du nicht verträgst, solltest du herausfinden, was genau deine Haut da eigentlich nicht mag. Vergleiche die INCI-Listen von Fehlkäufen mit denen von Lieblingsprodukten: Gibt es Gemeinsamkeiten? Wo sind die Unterschiede? Was „tun“ diese Inhaltsstoffe in deinem Produkt? Das Netz ist voll von hilfreichen Hinweisen, so habe ich zum Beispiel herausfinden können, warum ich unter vielen Cremes so komisch schwitze (Cetyl/Cetearyl Alkohol, ein Konsistenzgeber). Auch ein Allergietest kann Licht ins Dunkel bringen.

6. Du verträgst das Produkt, aber verwendest es trotzdem nicht?
Vielleicht magst du bestimmte Dinge dran nicht (Geruch und Konsistenz zB) oder du hast nie Gelegenheit, es zu benützen (denke auch an das Thema Fantasy Self). Vielleicht hast du genügend andere Produkte, die den selben Zweck erfüllen oder sogar Duplikate in anderem Gewand sind usw.

7. Mach dir eine Merkliste
Notier dir das alles, damit du auch in einem Jahr noch weißt, welche Inhaltsstoffe du nicht verträgst und welchen Duft du nicht mochtest. Ich habe eine Black- und eine Whitelist.

Was hast du aus Fehlkäufen gelernt? Wie sehen deine Strategien aus? (Auch allgemein und abseits von Kosmetik!)

Dies war Teil 3 meiner Minimal-Bad-Strategien. Die anderen Teile findest du hier:
Teil 1: Bedürfnisse
Teil 2: falsche Bedürfnisse

27. Januar 2014

Salzen nach der Butterbrot-Methode

Als ich selbst zu kochen begann, bekam ich von einer lieben Tante regelmäßig Kochtipps. Sie lud mich sogar zu sich ein, um mich in die Geheimnisse einer guten Minestrone einzuweihen :)

Eine Anekdote aus ihrer Jugendzeit handelt von Hackfleisch. Sie wollte das Rohgemisch für Fleischlaberl (zu Deutsch: Frikadellen) nicht kosten und stritt deshalb auf Teufel-komm-raus mit ihrer Großmutter. Um ihr zu beweisen, dass es keinesfalls notwendig ist, in das rohe Hack zu beißen, überlegte sie sich folgenden Trick: Salzen nach der Butterbrot-Methode.

twinlili / pixelio.de

Diese Methode wird fortan von Generation zu Generation weitergereicht. Man stelle sich vor, die zu salzende Oberfläche einer beliebigen Masse wäre ein Butterbrot. Nun füge man so viel Salz hinzu, wie man auf ein Butterbrot täte, sodass es recht schmackhaft wäre.
Dann stellt man sich wiederum vor, wie viele Butterbrote übereinander man in das Volumen der Masse stapeln könnte, und wiederholt den Salzvorgang dementsprechend oft.

Mit dem entsprechenden räumlichen Vorstellungsvermögen erhält man ein ausreichend gesalztes Gericht :)

24. Januar 2014

Konsum in Kinderköpfen

"Na, was hat dir das Christkind gebracht?"
"Das sind aber hübsche Schuhe!"
"Zeigst du der Tante dein neues T-Shirt?"

Hab ich schon oft gehört, als ich bei Familien mit Kindern zu Gast war. Das Kind wurde dazu angehalten, die neuesten Klamotten oder Spielsachen zu präsentieren, und erntete dafür Bewunderung: "Das ist aber hübsch!" "Was für ein tolles Spielzeug!" "Wie süß!"

Wird damit nicht den Kindern vermittelt, dass man nach den Dingen die man besitzt beurteilt wird? Dass man aufgrund von Gegenständen die Bewunderung anderer erntet?

Das geschieht bestimmt unbewusst, und ich habe mich bis jetzt nicht einmal getraut, die Eltern darauf hinzuweisen. Nichts schlimmeres, als jemand der einem sagt was man für "Fehler in der Erziehung" begeht - und dann hat diejenige nicht einmal Kinder??

Anderes Beispiel: in meinen Augen ist ein Kaufmannsladen eigentlich ein sehr schönes Geschenk. Man glaubt ja gar nicht, was es da alles für Zubehör gibt: Karton-Miniaturen von echten Supermarkt-Artikeln! Mini-Pizzas, Suppenwürze und Waschmittel im klar erkennbaren Markendesign. Der beste Weg, sich schon früh seine zukünftigen Konsumenten zu holen! Mir ist ganz schleht geworden.

Darf man Eltern auf sowas hinweisen? Vor allem wenn sie sich selbst nicht so viele Gedanken über Konsumverhalten gemacht haben? Ich hab mir jedenfalls vorgenommen, kleine Mädchen und Jungs nicht mehr zu ermuntern, ihre Sachen vorzuführen. Stattdessen werde ich Dinge sagen wie:
"Kennst du ein lustiges Lied?"
"Du kannst aber schon toll turnen!"
"Kannst du tanzen?"
"Zeichnest du was für mich?"
"Hilfst du der Mutti schon beim Kochen? Du bist aber fleißig!"

22. Januar 2014

Minimal-Bad-Strategien (2): falsche Bedürfnisse

Oder: Die Seifenblasen am Boden der Realiät (nicht nur im Badezimmer!)

Letztes Mal gings um das Herausfinden der eigenen Bedürfnisse bei Kosmetik, um eine Wurzel des Übels "überfülltes Badezimmer" an den Hörnern (an den Mykorrhizen?) zu packen. Manchmal wird aber mit Kosmetik (und beliebig anderer Waren) versucht, Bedürfnisse zu stillen, die ganz andere Wege zur Befriedigung brauchen.

Angst vor Untreue? Mit Creme die Beziehung kitten! (Quelle)


Jeder Mensch hat Wünsche und Träume, die nicht immer mit der Realität vereinbar sind. Oft verhelfen uns diese Wünsche und Träume zu Motivation, Werthaltungen und Inspiration, aber oft genug verhelfen sie uns nur zu einem überquellenden Badezimmer.

Viele Bedürfnisse werden ja bekanntlich von der Wirtschaft, Kosmetikindustrie und Werbung erschaffen. Da können wir vielleicht getrost die Schuld auf den Kapitalismus abwälzen, was uns aber nicht aus der Verantwortung nimmt, mit Argusaugen über unsere Bedürfnisse und deren Nutznießer zu wachen.

Manchmal verlagern wir Bedürfnisse aus einem Bereich in unserem Leben in einen anderen, in dem diese aber nicht gestillt werden können. Wir haben Angst vor dem Alter (und vor dem Sterben) und kaufen uns Anti-Aging-Produkte. Wir möchten geliebt werden und kaufen uns Foundation. Wir möchten Anerkennung und kaufen uns das neueste Smartphone. Wir brauchen Sicherheit und Geborgenheit und stellen uns die Bude mit Vorräten und Deko und Wolldecken voll. Wir möchten ein anderes Leben führen und kaufen uns neuen Nagellack. Wir möchten etwas Besonderes sein und ein bisschen elitär und lassen uns daher gerne besonders sensible Haut und andere Empfindlichkeiten einreden (die Prinzessin auf der Erbse wurde ja auch durch ihre Empfindsamkeit als Mitglied der Elite erkannt).
Niemand ist davor gefeit, nichtmaterielle Bedürfnisse versehentlich ins Warenangebot zu verschieben.

Sei ehrlich mit dir selbst. Wie viele Produkte in deinem Badezimmer erfüllen tatsächlich ihren Zweck (und sei er meinetwegen, dass du dich im finsteren Winter über fröhlich bunte Fingernägel freust), und wie viele stehen da herum, weil du dir falsche Vorstellungen über die Befriedigung deiner Bedürfnisse gemacht hast? Weil du geträumt hast, während du eingekauft hast?

Das geht natürlich weit über das für so manchen langweilige Thema Kosmetik hinaus. Das wissen wir ja, fast die gesamte heutige glitzernde Warenwelt, die über Nahrung, Schlafen, Gesundheit, Lernen und das Dach übern Kopf hinausgeht, spricht unser Fantasieavatar an. Ich habs in der Überschrift die Seifenblasen am Boden der Realiät genannt, Francine Jay nennt es prägnanter Your Fantasy Self.

Bei der Kosmetik hab ich nie so das Problem gehabt. Eher zB beim Nähen. Ich wollte mich selber gerne als jemanden sehen, der Rokoko-Roben, Renaissancegewänder und aufwändige Cocktailkleider nähen kann (beziehungsweise die Geduld dafür aufbringt). Ich hatte daher massenhaft Stoff zuhause...


Was sind deine Seifenblasen? (Muss nicht unbedingt das Thema Kosmetik betreffen)


Dies war Teil 2 meiner Minimal-Bad-Strategien. Die anderen Teile findest du hier:
Teil 1: Bedürfnisse
Teil 3: Fehlkäufe
Teil 4: Produkte reduzieren

20. Januar 2014

Minimales Feature Set im Badezimmer (4): Haarpflegeprodukte

Nach den Haarspangen geht es zu den Pflegeprodukten.


 Auf dem Bild geordnet nach Conditioner, Reinschmierpflege, Haarspray und Shampoo. Das Shampoo bestelle ich übers Internet, da hab ich gleich mal mehr genommen.

Die Frage ist, mit welcher minimalen Zusammenstellung wäre ich glücklich?

 Im Fläschchen links ist Kokosöl, das man für Kopfhaut und als Haarkur verwenden kann. Wenn es leer ist, werde ich mich am großen Kokostiegel in der Küche bedienen. Daneben Silikon-Spitzenpflege die manchmal einfach sein muss. Aloe Vera Gel für Kopfhaut, oder um bei Ballfrisuren die Häärchen anzulegen. Und eine Flasche Shampoo (die Sorte ist eigentlich zweitrangig, Hauptsache von Heymountain).
Kein Conditioner? Richtig. Ich habe noch Altbestände die ich verbrauchen will, aber eigentlich benötige ich keinen Condi - das macht dann das Öl vor der Wäsche oder auch zwischendurch. Auch Bodybutter hat sich als gute Pflege für die Spitzen erwiesen *hust*.

Was ist zuviel?
Haarspray verwende ich nur im äußersten Notfall, ich rechne damit dass ich es das nächste Mal zur eigenen (fiktiven) Hochzeit brauchen könnte. Uralt-Schuppenshampoo; damit könnte ich mal das Klo putzen zum Beispiel *hehe*. Condi wird einfach aufgebraucht, und das Öl im Fläschchen. Das restliche Shampoo und die Reinschmierpflege wird sich ebenfalls verbrauchen.

Insgesamt keine schlechte Bilanz, das Problem wird sich früher oder später von selbst lösen. Bis dorthin darf ich einfach nichts nachkaufen :)

Zu diesem Thema:
Minimal-Bad-Strategien (1): Bedürfnisse
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm
Minimales Feature Set im Badezimmer (2): Zahnpflege
Minimales Feature Set im Badezimmer (3): Frisierzubehör

17. Januar 2014

Minimales Feature Set im Badezimmer (3): Frisierzubehör

Habt ihr auch diesen Beitrag gelesen, und euch Gedanken gemacht was ihr so alles im Bad herumstehen habt? Mir ging es vor einiger Zeit schon so, als ich sah mit wie wenig Produkten materialfehler's Bad bestückt ist.

Heute werfen wir einen Blick in meine Frisierlade. Eigentlich sind es ja zwei Laden, sowie zusätzlicher Kram der sonst noch so herumfliegt. Was ich nicht abgelichtet habe, ist meine Sammlung an großen Spangen, Haarstäben und Forken - heute geht es um die kleinen Zubehörteile, bei denen ich Ausmistpotential vermute.


Jede Menge Klammern, Gummis und Frisierhilfen. Ich war selbst überrascht, wie viel zusammen gekommen ist.

Wenn ich streng zu mir bin, ist dies alles was ich brauche:


Ein paar Pins, das Haarband zum Gesichtwaschen, Gummis in Normalgröße und in Klein zum Zopfabschluss, Haarreifen damit keine Strähnen beim Arbeiten ins Gesicht fallen, Bürste, Schere.

Wäre ich ganz streng, könnte ich noch das Haarband und sämtliche Krebsklammern weg lassen, denn ich hab sie schon lange nicht mehr verwendet.

Was ist also quasi unnötig?


Einiges hab ich zusammen gepackt zum Verschenken, 3 abgeschundene Pins wurden aussortiert, der Rest ist dann aber doch wieder in die Lade gewandert. Haargummis sind ja praktisch Verbrauchsartikel die immer wieder mal kaputt gehen, und diese Haarreifen ebenso. Toupierkamm könnte ich im Fasching mal brauchen... die Liste der Ausreden ist lang.

Kram der sich einmal angehäuft hat, ist ja auch schwer sinnvoll wieder loszukriegen. Wer wird mir die Haarspangen abnehmen? Hat doch selbst jeder zu Hause. Da bleibt oft nur mehr der Gang zur Mülltonne - dann lieber doch wieder zurück ins Bad. Seufz.

Zu diesem Thema:
Minimal-Bad-Strategien (1): Bedürfnisse
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm
Minimales Feature Set im Badezimmer (2): Zahnpflege

15. Januar 2014

Mein Lernparadeiser* - Oder: Die Integration der inneren Vierjährigen

Seit viel zu langer Zeit kaue ich an meiner Diplomarbeit und brauche daher alle möglichen Tricks und Manipulationen, die ich finden kann. Meine neueste Entdeckung, die für mich wirklich funktioniert, ist diese Pomodoro-Methode, von der man auch in vielen Uni-Abschluss-Verzweiflungsforen lesen kann.
Ich weiß nicht, wie die Methode wirklich geht, aber die vermutlich minimalisierte Version funktioniert bei mir prächtig:

Eine Arbeitszeit dauert 25 Minuten, unterbrochen von abwechselnd oder je nach Bedarf 5- oder 20minütigen Pausen.

Es gibt auch Browser-Erweiterungen und Apps, die das Timerstellen ein bisschen vereinfachen (und Pling machen) und andere Hilfestellungen geben (To-Do-Listen zB).

Mit dieser Methode beuge ich drei meiner typischen Probleme vor:
  • Problem A: Keine Pausen. Mich auf die Bibliothek setzen und wie eine Wahnsinnige 4 Stunden durcharbeiten (oft sogar nicht mal was trinken). Danach wie ein Zombie zu nix mehr fähig sein und Pizza bestellen.
  • Problem B: Durchhaltevermögen. So, ich mach jetzt mal eine Stunde was und dann ein bisschen Pause. Wenn der Arbeitsschritt grade blöd/zäh ist, geht mir schon nach kurzer Zeit die Luft aus. Oder ich halte die Stunde durch und verpenn die Pause danach stundenlang im Netz. Oder ich schau ständig auf die Uhr, bohre mental in der Nase und denk mir bäääääh wie laaaang denn noooooooch?
  • Problem C: Kurz was nachschauen. Ich muss das jetzt sofort im Netz nachschauen. Nur schnell! Nur kurz! (245 Stunden später...)
Zu 25 Minuten hat man sich leicht überredet (interessant: selbst wenn es viele 25 Minuten aneinandergehängt sind). Die Einheiten sind in der Praxis erstaunlich kurz (*Pling!* Was, schon?). Der große Countdown auf meinem Tablet feuert mich an (Noch 10! Noch 9! Noch 8!) und lässt mich dadurch effizient arbeiten. Ich verpenn auch keine Pause (*Pling!*). Die vielen Pausen schaffen es außerdem, dass ich auch nach 3-5 Stunden intensiver Kopfarbeit noch zu Freizeitsaktivitäten fähig bin. Die Pausen sind außerdem super dafür geeignet, mal schnell was nachzusehen (was ich in einer Arbeitsphase schnell notiert hab) und beim nächsten *Pling* gehts lustig weiter mit der Arbeit.

Was ich dir aber eigentlich zeigen wollte (die Pomodoro-Methode ist glaub ich recht bekannt), ist meine motivierende Visualisierung.

Upps, ich dachte, meine Brille sei verschmiert. Dabei ist das Bild tatsächlich unscharf :D

Immer wenn eine Einheit vorbei ist, darf ich ein Herzerl anmalen! Letzte Woche waren es, es bot sich so an, Paradeiser und nächste Woche mach ich vielleicht... Sternderln? Wolken? Was filigraneres mit Fineliner?


Und wo integrierst du deinen inneren Vierjährigen zur Motivation? Was sind deine Produktivitäts-Hacks?




*Paradeiser, der. (Ost-)Österreichische Bezeichnung für Tomate. Kommt vom Wort Paradiesapfel. Nicht nur in Deutschland, auch in manchen ländlichen Gegenden Westösterreichs stößt man mit der Benützung dieses Begriffs auf viele Fragezeichen, die über Köpfen schweben.

13. Januar 2014

Minimales Feature Set im Badezimmer (2): Zahnpflege

Zweite Station: Zahnpflege (Ding Ding Ding)


Weiter geht's im nächsten Fach. Hier gibt es auch noch ein paar Produkte zu verbrauchen, welche ich nicht mehr nachkaufen möchte und die auch nicht mehr wirklich zu meiner täglichen Pflege dazugehören.


Mundspülungen, Zahncremes, Zahnbürsten, Zahnseide. Rechts hinten hat sich ein Deo aus dem Jahre Schnee hinzugeschummelt.

Womit wäre ich glücklich?


Ich denke, ich würde mit einer chlorhexidinhaltigen Mundspülung, tensid- und fluoridfreier Zahncreme mit Xylitol, Zahnseide und Zahnbürsten super zufrieden sein.


Was wegfällt, wären Zahncremes und Mundspülung aus der alten Zahnpflegeroutine, eine Mundspülung die ich für meine neue Routine getestet habe, und das Deo.

Warum "neue Routine"? Ich hinterfrage momentan klassische Mundpflege- und Zahnvorsorgemethoden und werde das Buch "Zahnarztlügen" lesen - sobald ich die Zeit habe.


Zu diesem Thema:
Minimal-Bad-Strategien (1): Bedürfnisse
Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm

10. Januar 2014

Minimales Feature Set im Badezimmer (1): Parfüm

Habt ihr auch so viel Zeugs im Bad wie ich? Bei materialfehlers Bild von ihrem Pflegekram blieb mir jedenfalls der Mund offen stehen. So schön wenig!!

Ich versuche schon lange zu reduzieren. Blöd nur wenn man recht sparsam mit dem Verbrauch von Kosmetika ist, und noch ein paar Fehlkäufe abzuarbeiten hat. Das dauert einfach. Aber was wäre das "Minimale Feature Set" mit dem ich mich noch wohl fühlen würde?

Erste Station: Parfümlade



Viele Flacons, einige über 10 Jahre alt. Dazwischen ein Fläschchen mit Puderglitzer. Hab ich geschenkt bekommen und verwende ich nur in der Ballsaison.

So hätte ich es gern:


Mit einem Duft würde ich mich zufrieden geben, zumal ich nicht täglich auflege. Was muss noch weg:


Dies alles müsste ich verbrauchen / verschenken / verkaufen. Letztens hab ich schon ein Fläschchen verschenkt, das ich nicht mehr riechen konnte. Geschmäcker ändern sich.

Was macht ihr, um Parfüm aufzubrauchen?


Hier findet ihr ähnliche Themen:
Kosmetik, minimalistisch: Duft
Wasser ist zum Waschen da
Minimalismus im Bad Materialfehlers

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