24. Oktober 2013

Tag 3 ohne Weizen

Tag 3 versprach knifflig zu werden: Es wäre eine Wanderung geplant gewesen, die dann doch zum Thermenbesuch wurde. Jedenfalls galt es, die Verpflegung für den ganzen Tag einzupacken.

Also habe ich eine Ladung Dinkelbrote (hefefrei) geschmiert. Dazu Minigurken und harte Eier. Als Draufgabe gab es Spitzbuben aus Dinkelmehl, die ich auch gegessen habe. Nur die Mannerschnitten habe ich wegen dem Weizen verschmäht.

In der Thermenkantine haben wir uns abends eine Grießnockerlsuppe geholt. Erst bei der Hälfte dämmerte es mir, dass es sich um Weizengrieß handeln muss!

Mein Energielevel war aufgrund des Entspannungsprogramm durchgehend gut, sogar die lange Heimfahrt über hatte ich keinen Einbruch.

Bisherige Schlüsse

Mittlerweile habe ich schon ein paar wichtige Schlüsse aus meinem Expermient gezogen:

- Es ist verdammt schwer, Weizenmehl aus dem Weg zu gehen!

- Es ist nicht immer gleich erkennbar, wo Weizen enthalten ist.

- Auch spielen alte Gewohnheiten eine größere Rolle.

- Manchmal will man (=ich) einfach nicht verzichten!

- Und es existiert ein gewisser gesellschaftlicher Zwang, der sich jedoch eher aus einem selbst heraus meldet. Man möchte einfach mit den anderen Menschen gemeinsam etwas (das Gleiche) essen.

- Sinnvoller als ein Weizenverzicht wäre wohl ein kompletter Verzicht auf Gluten und Hefe, im Hinblick auf körperliche Auswirkungen. Ich plane einen entsprechenden Selbstversuch.

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